Daniel Balthasar entstammt der sicherlich nicht so bekannten Spezies der luxemburgischen Songwriter. In seiner Heimat dominiert der Mann scheinbar nach…
Daniel Balthasar entstammt der sicherlich nicht so bekannten Spezies der luxemburgischen Songwriter. In seiner Heimat dominiert der Mann scheinbar nach Belieben sämtliche Sparten von Charts. Der klassisch studierte Künstler legt mit seinem zweiten Solo-Album „Outlines“ ein recht vielseitiges Werk vor, das stellenweise sogar als Rock-Scheibe durchgehen würde. Der generell mollastige Grundton kommt dabei seiner angenehm…
Camilla Ringquist ist eine schwedische Songwriterin, deren Tonträger man hierzulande ohne weiteres in der Jazz-Abteilung finden wird. Zwar macht Camilla eine Musik, die sich dem direkten Genredenken entzieht, aber ihre subtile Mischung von atmosphärischen Songs, die mit Elementen aus Folk, Pop und eben Jazz spielen, ist deutlich zu eklektisch, um im Pop-Regal landen zu können.…
Wohin man auch schaut, man trifft auf leicht bekleideten GoGo-Tänzerinnen. Und das ist kein gutes Zeichen, wenn im Booklet, auf der Homepage und im Beipackzettel der Promo-Agentur mehr von den optischen Vorzügen und Auffälligkeiten denn von der Musik die Rede ist. Das riecht nach Ablenkung und im Falle von Big John Bates trifft das dann…
Die beiden Niederländer Bas van Niens und Jeroen van der Werken alias Anderson beweisen auf ihrem Longplayer „Weradioanderson“ vor allem eines: Die richtigen Vorbilder führen nicht automatisch zu einem gelungenem Album. Der Promo-Wisch spricht forsch von The Postal Service, den Kings Of Convenience und Simon & Garfunkel! Das ist alles ziemlich hoch gegriffen. Das Ergebnis…
Schon das erste, „Homesongs“ betitelte Album hat Adem Ilhan reichlich Sympathien in der Musikpresse beschert. Entsprechend nimmt es kaum Wunder, dass der (btw auf einem Ohr taube) Musiker von der britischen Insel zwei Jahre später ohne größere Ziel- und Richtungswechsel an sein Erstlingswerk anknüpft. Ein paar Neuerungen gibt es aber doch. Nicht nur hat Adem…
„All At Once“ ist ein bemerkenswert schönes Album, das vor allem von Katie Eastburns Stimme getragen wird. Sie klingt unprätentiös und gehaucht, manchmal schräg, aber immer so, als ob sie für das, was sie singt, einen Mord begehen würde. Die verquere, sinistere Indie-Schönheit von Stücken wie „Your Grave“ wechselt sich ab mit fast theatralischen Momenten…
Was für ein blöder Name. Aber wirklich. Und was für eine durchschnittliche Platte. Aber schon wieder wirklich. Da kann Chris Goss noch so höchst persönlich produziert haben, die Norweger von WE spielen auf ihrem sechsten Album soliden und leicht psychedelischen Stoner-Rock, den man sich auf Drogen oder auf der Bühne sicher gut anhören kann, der…
Sie sehen aus wie Rancid, sie singen mit Rancid, sie sind auf dem Label von Rancid und sie klingen wie Rancid. Mehr Rancid geht nicht. Time Again punkrocken auf ihrem Hellcat-Debüt munter drauf los und verzichten größtenteils auf Selbständigkeit. Denn wie auch schon ihre Label-Genossen Orange und Left Alone orientieren sich auch Time Again äußerst…
Eine stürmische Frühlingsplatte erreicht uns da aus Schweden. Und wieder mal wächst die Gewissheit, dass aus Schweden immer noch die begabtesten Kopisten kommen. Besonders lustig, wenn man sich in gewisser Weise selbst kopiert. Die fünf Songs auf dieser EP klingen allesamt so garagig, retro und hingerotzt, dass es eine helle Freude ist. Dabei sind zum…