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  • Howe Gelb – ’sno Angel Like You

    Auch wenn das im schnellebigen Rhythmus des Genies fast bereits wieder Schnee von gestern ist (die Aufnahmen zu dieser neuen Gelb-Scheibe waren bereits fertig, als Howe das letzte Giant Sand-Album promotete): Das neue Album ist definitiv ein Meilenstein in der New-Howe-Phase der Neuzeit. Zunächst mal hat es der Meister auf seine alten Tage noch geschafft,…

  • Devics – Push The Heart

    Nachdem Sara Lov und Dustin O’Halloran aus Los Angeles ihr letztes Werk noch in Italien einspielten, klingt die neue Scheibe gerade so, als sei sie in England entstanden. So richtig extrovertiert agierte das stille Duo ja noch nie, doch das neue Material ist schlicht ein Ausbund an exquisit kanalisierter, moribunder Tristesse. Irgendwelche urbanen Qualitäten, wie…

  • Anti-Flag – For Blood And Empire

    Schon im Februar 2004 erzählte uns Anti-Flag-Drummer Pat Thetic, dass er es sich gut vorstellen könne, irgendwann einmal auf einem Major zu landen, wenn sie ihm versichern würden, dass die Band weiterhin alle Freiheiten habe. „Aber ob es so etwas gibt?“, fragte er. Es scheint so, denn nun ist es passiert, Anti-Flag haben das Label…

  • The Concretes – In Colour

    Wenn der Name des neuen Concretes-Album ein Verweis auf den Inhalt sein soll, dann ist das ein sehr gelungener. Im Vergleich zu den bisherigen Werken geht das schwedische Oktett nämlich dieses Mal tatsächlich in die vollen und erblüht in voller Farbenpracht. Nicht nur, dass fast jeder der 12 Tracks ein gutgelaunter, gelungener Gitarren-Pop-Hit geworden ist,…

  • Soledad Brothers – The Hardest Walk

    „We’re too proud to exhibit what is presented as the norm in today’s music. We want to contribute to the development of an idiosyncratic genre of music that we believe will always be vital“, sagen The Soledad Brothers, und das ist vermutlich der Grund dafür, dass ihnen Bands aus der gleichen Detroiter Schule wie The…

  • Woog Riots – Strangelove TV

    Wer hätte gedacht, dass die Wogen des Anti-Folk bis ins Südhessische schlagen. Was man in ähnlicher Weise bis dato von den Moldy Peaches gehört hatte, kommt nun aus der Heimat Georg Büchners. Silvana Battisti und Marc Herbert, die Macher hinter Woog Riots, haben jedenfalls alles Schräge der letzten 20 Jahre Pop aufgesogen. Vor ihrem Debütalbum…

  • Topper – Once A Punk, Always A Punk

    Sie nennen sich J.H, P.K, M.G und T.Ö, sie kommen aus Schweden und sie machen – der Titel des Albums verrät es bereits – Punkrock. Topper orientieren sich am klassischen 77er Jahrgang und erinnern entfernt an Rancid, die Swingin‘ Utters und natürlich an The Clash. Das klingt gut, ist jetzt aber nicht so selbstbewegend, dass…

  • The Casualties – Can’t Stop Us

    Auf Platte macht der Iro-Punk der Casualties wenig Spaß, auf DVD aber sieht die Sache schon etwas anders aus. Denn hier gibt es viele bunte Bilder und massig Action.„Can’t Stop Us“ wurde in Mexiko und Japan aufgenommen und auch sauber nach Ländern aufgeteilt. In beiden Staaten sieht man die Band auf und hinter der Bühne,…

  • The Buckshots – The Buckshots

    Jorgen Westman kennt man als Sänger der Surf-Punker Psychotic Youth, für seine neue Band The Buckshots aber tauscht er das Surfbrett gegen einen Hot Rod ein und spielt feinen, wenn auch nicht besonders aufregenden Rockabilly. Denn so tanzbar und unterhaltsam die Songs auch sind, wirklich Neues hat auch das schwedische Trio nicht zu bieten. In…

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