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  • The Saints – Long March Through The Jazz Age

    Platte der Woche KW 48/2025 „Niemals geht man so ganz“ – dieser Songtitel des Trude Herr-Klassikers ließe sich im Prinzip auch auf das letzte Album der australischen Band The Saints anwenden. Im April 2022 verstarb Chris Bailey – seines Zeichens einziges ständiges Mitglied auf dem Besetzungskarussell der von ihm, Ed Kuepper und Ivor Hay 1973…

  • Rufus Wainwright with the Pacific Jazz Orchestra – I’m a Stranger Here Myself – Wainwright Does Weill

    Dass Rufus Wainwright ein Fan des deutschen Komponisten Kurt Weill ist, ist ja nun wirklich nicht besonders überraschend – denn wie dieser ist Wainwright selbst als Musiker ja ein Grenzgänger zwischen Klassik, Pop, Songwriting, Jazz und – nun ja – Pop. Das ist nicht bloß so daher gesagt: In einem zeitgenössischen Programmheft zur Dreigroschenoper konstatierte…

  • Jesse Sykes & The Sweet Hereafter – Forever, I’ve Been Being Born

    Vier Alben hat Jesse Sykes zwischen 2003 und 2011 aufgenommen, die irgendwo zwischen spookigem Country, psychedelischem Folk und Indie-Rock eingeordnet werden können. Dann war Funkstille – bis jetzt. Zusammen mit Phil Wandscher, der einst mit Ryan Adams der großartigen Alternative Country-Band Whiskeytown vorstand, hat sie zehn Lieder entstehen lassen, die oft leicht wie eine Feder…

  • Ella Eyre – Everything, In Time

    Platte der Woche KW 47/2025 Mit 17 stieg die englische Sängerin und Songwriterin Ella Eyre ins Pop-Geschäft ein und landete über ihre gesangliche Beteiligung des Songs „Waiting All Night“ vom Projekt Rudimental auch gleich einen soliden Hit, der ihr einen Plattenvertrag bei einem Major Label bescherte und 2015 stand ihre gefeierte Debüt-LP „Feline“ in den…

  • Keaton Henson – Parader

    15 Jahre am Start. Neun Alben gemacht. Aber keine 40 Konzerte gespielt. Der Fokus ist klar, die Prioritäten gesetzt. Dieser Mann möchte Musik machen. Erschaffen. Und nicht spielen. Kritik gibt’s auf anderen Wegen, was zählt, ist der Song. Die Story. Nicht die Show. Kann man komisch finden. Aber wenn man diese Platte hört: auch verstehen.…

  • Danko Jones – Leo Rising

    Danko Jones selbst sagt im eigenen Promo-Info zur Platte: „Die Wahrheit ist, dass dies einfach eine weitere Portion unvergleichlichen Hardrocks ist – serviert mit Bass, Schlagzeug, Gitarre und Gesang. Ohne Schnickschnack, einfach Musik wie Fleisch und Kartoffeln, die dir ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zaubern soll.“ Wer sind wir, dass wir ihm widersprechen. Wir bestätigen.…

  • Spock’s Beard – The Archaeoptimist

    Die Sex Pistols hätten drauf gespuckt, denn die Punker hassten die Rocksuiten von Bands wie Yes, die sich über ganze LP-Seiten ausbreiteten. Aber ausufernder Progressive-Rock ist 50 Jahre später immer noch da. Und ihm geht es wunderbar. Die ausgeklügelten Satzgesänge von Gentle Giant, die Fantasie der frühen Genesis-Platten mit all ihren Windungen, der Orgel-Sound von…

  • Lia L. Shoshann – Josefin Sans

    Als musikalisches Reisetagebuch bezeichnet Lia L. Shoshann ihr zweites Album „Josefin Sans“. An anderer Stelle ist von einem Crossover-Werk zu lesen. Das stimmt alles – irgendwie. Denn wie das bei genau beobachtenden Songwritern (wie Lia offensichtlich eine ist) so üblich ist, steckt hinter solchen Äußerungen oft mehr, als man vermuten würde. Gewieften SongwriterInnen etwa genügt…

  • Aviva – Eyes Wide Shut

    „Eyes Wide Shut“ ist das sechste Album der in L.A. lebenden australischen Emo-Pop-Songwriterin Aviva – und ist seiner Zeit sozusagen weit voraus. Sowohl produktionstechnisch wie auch visuell und konzeptionell siedelt Aviva ihre neue Songsammlung in einem imaginären futuristischen Cyberpunk- und Cyborg-Setting an, in dem sie die Spannungsbögen zwischen Mensch und Maschine, Gefühl und Technik, Ego…

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