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  • Robert Pollard – From A Compound Eye

    Robert Pollards neues Album ist zwar nicht sein erstes Solo-Album, wohl aber sein erstes Lebenszeichen seit dem glorreichen Ende von Guided By Voices und damit auf jeden Fall eine genauere Betrachtung wert. Nun, da sich jene überaus wichtige Band nach einer wahrlich elektrisierenden Abschlusstour durch die USA in die ewigen Jagdgründe des amerikanischen Rock verabschiedete,…

  • November Coming Fire – Dungeness

    Mal wieder via Reflection Records erreicht uns der nächste Hardcore-Hammer, der durchaus in Ordnung geht, ohne komplett zu begeisterm und – das sticht positiv hervor – dessen Intensität und Wucht sich nicht ausschließlich über das Tempo, sondern die Dunkelheit definiert.Denn natürlich wird hier in Songs wie „The Black House Made Of Rubber“ oder „Providence“ mächtig…

  • Joan Baez – Bowery Songs

    Die erste Live-CD von Jaoan Baez nach fast zehn Jahren ist wieder ein klassisches Statement in Sachen Protestsong geworden. Die Ikone der Bewegung schwelgt dabei aber nicht in Nostalgie, sondern suchte sich Songs, die sich durchaus an den momentanen Gegebenheiten orientierten. „Deportee“ z.B. beschäftigt sich mit der Wetback-Thematik, „Motherland“ stellt die grundsätzliche Politik in Frage,…

  • Delaware – Lost In The Beauty Of Innocence

    Auch Delaware kommen aus Norwegen – haben sich (anders als viele ihrer Gitarren-schwingenden Landsleute) aber weniger auf den Schrammelrock, sondern eine gewisse massenkompatible Schönklang-Ästhetik festgelegt. Das ist nachzuvollziehen, trägt aber auch dazu bei, dass dieses zweite Album eher blass und unkonkret bleibt. Und das, obwohl die Band selbsterkannte Schwächen des Debüt-Werkes durch ein stringenteres Soundkonzept…

  • Calla – Collisions

    Platte der Woche KW 05/2006 Calla aus New York waren ja bislang eher dafür bekannt, auf ihren Tonträgern Extreme auszuloten: Schnell / Langsam, Laut / Leise, Sanft / Brutal – das waren immer die Eckpunkte, zwischen denen ihre Songs hin und her pendelten. Kaum zu glauben, dass ausgerechnet das (in diesem Sinne irreführend betitelte) neue…

  • Monotekktoni – How To Reduce Power Consumption To A Minimum

    Mit „How To Reduce Power Consumption To A Minimum“ legt die Berliner Klangkünstlerin Tonia Reeh alias Monotekktoni ihr zweites Album vor. Dem hiesigen Indie-Publikum war sie bis dato vor allem als Frontfrau der Band Masonne ein Begriff. Doch auch mit ihrem Soloprojekt Monotekktoni hat sie, besonders live, einigen Eindruck hinterlassen. Auch ihr zweiter Tonträger scheint…

  • The Stereotypes – The Stereotypes

    Hätte man nicht gerade vor einigen Wochen den neusten Strokes-Output „First Impressions Of Earth“ wohlwollend zur Kenntnis genommen, so könnte man glatt verkünden: Die Stereotypes aus Kalifornien sind die neuen Strokes. Zumindest wenn man an Ersteren vor allem die frischen Songs von „Is This It?“ mochte. Dafür sind John Finkbiner, Mike Kamoo, Bobby Shaddox, Tim…

  • Mew – Mew And The Glass Handed Kites

    In ihrer dänischen Heimat sind die Jungs längst Superstars. In Deutschland wurde ihr Debütalbum „Frengers“ dagegen nicht so recht beachtet. Allenfalls der nerdige DJ deiner Lieblingsdisse hat vielleicht mal „Am I Wry? No“ aufgelegt und das eine oder andere Mix-Tape-Mädchen wusste mit den zuckersüßen Melodien aus Dänemark etwas anzufangen. Insiderwissen also. Dabei hatte „Frengers“ durchaus…

  • The National Trust – Kings & Queens

    Man mag kaum glauben, dass es sich hier wirklich um die gleiche Band handelt, die vor vier Jahren das feine Album „Dekaggar“ herausgebracht bracht. Konnte man damals als Referenzpunkte Gene Clark (Country), Jefferson Airplane (Psychedelia) und Motown (Soul) ausmachen, geben sich The National Trust – bekanntlich Neil Rosarios Nachfolgeprojekt der großartigen Red Red Meat –…

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