Drunk With Joy sind laut Presseinfo Großbritanniens „dunkelstes Post-New Wave-Electronic-Folk-Duo“. Diese Formulierung enthält mindestens zwei Fehler. Erstens: die Worte „Trip-Hop“…
Drunk With Joy sind laut Presseinfo Großbritanniens „dunkelstes Post-New Wave-Electronic-Folk-Duo“. Diese Formulierung enthält mindestens zwei Fehler. Erstens: die Worte „Trip-Hop“ und „Breitwand“ werden in diesem Bindestrich-Ungetüm nicht erwähnt. Zweitens: der bewusst herbeigeführte Eindruck, Drunk With Joy seien eine eierlegende Wollmilchsau, ist irreführend. Denn letztendlich passiert auf dem nun erschienenen Debüt-Album „Sound Living“ nicht viel mehr…
Nochmal zum mitschreiben: Der Automat ist eben gar keiner, sondern der fröhliche Liedermacher Hanno Van Daniels. Daniels scheint sich zunächst als Entertainer und erst dann als Musiker zu begreifen. Deswegen sind seine Aufnahmen auch eher beiläufig instrumentiert. Obwohl er durchaus weiß, wie man Songs aufbaut. Dennoch stehen ganz klar die zum Teil urkomischen Texte im…
Heiligabend. Die Geschenke sind verteilt, die Gans noch nicht vollständig verdaut und es ist noch zu früh für die After-Bescherungsparty? Dann Amulet in den Player und die ganze Familie tanzt um den Weihnachstbaum. Und Vaddern holt seine alte Jeansjacke wieder aus dem Schrank.Amulet aus Norwegen sind seit über zehn Jahren dabei, haben damals als Hardcore-Band…
Platte der Woche KW 47/2005 Mit seiner letzten regulären Platte, dem apokalyptisch betitelten Album „Ends Of The World“ aus dem Jahre 2003, trat der britische Singer / Songwriter Peter Bruntnell ein wenig auf der Stelle, und dass er im folgenden Jahr mit „Played Out“ ein Akustikalbum veröffentlichte, auf dem er einige seiner alten Songs neu…
Würde man einen SOAD-Doppelschlag überleben können? Das hatten wir im Mai diesen Jahres gefragt, als „Mezmerize“ erschienen ist und es schon bekannt war, dass es noch eine zweite Platte von System Of A Down im November geben würde. Nun ist es also soweit, „Hypnotize“ wurde veröffentlicht. Und fürwahr – beide Alben auf einmal wäre keine…
Wie so oft bei Schrammelpop-CDs so eröffnet sich der Charme, der solchen Werken innewohnen kann, nicht sofort. Schon alleine deswegen, weil die ersten Töne eher Tränensackdudelei als selbstbewusstes Musikantentum repräsentieren. Spätestens dann aber, wenn der zweite Track in der Mitte umkippt und sich mittels eines mitreißenden Gitarrenriffs in ein wahres, episches Monstrum umwandelt. So geht…
Vor etwas über zwei Jahren begann der weltweite Siegeszug von The Darkness. Mit îhrem Debüt „Permission To Land“ und ihren durchgeknallten Live-Shows hinterließen sie überall verwirrte Gesichter und niemand wusste, ob die Band das alles ernst meint. Dieses Gekreische, diese Spandex-Mentalität, diese Eierkneifer-Musik und dieses wirre Auftreten. Heute wissen wir: The Darkness meinen es ernst.Auf…
Nach nur zwei Studio-Alben schon ein Live-Album. Na sowas. Während Berufszyniker wie jedes Jahr (und vielleicht nicht ganz zu Unrecht) auf das Weihnachtsgeschäft verweisen werden, dürfen sich unverdorbene Zeitgenossen auf ein unkonventionelles, ungeheuer krankes, abgedrehtes und schlicht großartiges Live-Album freuen.Wo und wann „Scab Dates“ genau aufgenommen wurde, das erfahren wir nicht. Auf irgendwelche Ansagen zwischen…
Es war eigentlich ein gutes Zeichen, als die Meldung die Runde machte, dass Madonna auf ihrem neuen Album nicht mehr nur mit Mirwais zusammenarbeiten würde – schließlich hatte er die Gute auf den beiden Vorgänger-Alben schon so gut wie verschlissen, und noch M&M-Album wollte nun wirklich keiner mehr hören. Stuart Price ist diesmal der große…