Es gibt zwei Arten, sich ein Album anzuhören: Entweder läuft eine Platte nebenbei und wird zum Hintergrundsvergnügen oder man setzt…
Es gibt zwei Arten, sich ein Album anzuhören: Entweder läuft eine Platte nebenbei und wird zum Hintergrundsvergnügen oder man setzt sich wirklich und wahrhaftig mit dieser auseinander, hört jedem Soundschnipsel aufmerksam zu und liest die Texte wieder und wieder. Manche Veröffentlichungen erfordern diese Aufmerksamkeit, damit man das künstlerische Schaffen verstehen und in die Materie tiefer…
Auf den ersten Blick hört sich die neue Scheibe des stillen Schweden an, als habe er auf einmal Spaß am Leben bekommen und sich in die Retro-Disco aufgemacht. Konsequent im Stil der frühen 80er Jahre gehalten, springt Jay-Jay zwischen unbekümmert dahin hopsenden Synthie-Rhythmen und Riffs und klassischen Disco-Grooves mit Glam-Rock Elementen herum (der Opener klingt…
Also, wenn Echo & The Bunnymen-Scheiben heutzutage eines nicht mehr sind, dann ist das kalt! Seit Ian McCulloch und Will Sergeant mit sich und miteinander im Reinen sind, musizieren sie einfach unbekümmert drauflos. Das Credo, welches Ian auch für seine Solo-CDs anwendet – einfach wieder mit Spaß an der Freude zu musizieren und sich von…
Ach, was war das für ein schönes Album, die „Vorher Nachher Bilder“-CD von Jens Friebe! Lieder, die mal nicht auf mariannengrabenartigen Tiefsinn setzten, sondern auf Tanzbarkeit im Sinne von den Wörtern, die da auf den Keyboards stehen: Rock, Bossa Nova, Cha Cha. Das war charmant gemacht, nicht ohne Tiefgang und im Umkehrschluss ein Lieblingsalbum der…
Auf die – nicht ganz ernst gemeinte – Frage, was denn das „BB“ im Namen so alles bedeuten könnte, meinte Reverend Krug prustend und wie aus der Pistole geschossen „Brigitte Bardot“ während Doc Wenz zögernd hinzufügte „eine Projektionsfläche“. Nun, das ist es mittlerweile tatsächlich geworden. Denn von der bloßen Blaskapelle hatte sich die Truppe ja…
Blblblblblquiekquiekbrabbel. Was kann man mit einer einzelnen Stimme, vielen Ideen, ein wenig Studiotechnik und nicht viel mehr alles machen? So eine Scheibe zum Beispiel. Die smarte Französin mit der klassischen Gesangsausbildung zieht sich bei ihrer zweiten Scheibe ganz selbstbewusst aufs Ego zurück und tobt sich aus. Obwohl ab und an mal ein paar rhythmische Impulse…
„Eine Tüte Spaß“ wäre auch ein guter Titel für diese wahrlich schräge Platte gewesen. So gibt es eben „Eine Flasche Musik“ und die hat es in sich. Textlich wie musikalisch. Die Combo gründete sich 1997 in einem Neusser Wohnzimmer, um die Popwelt mit deutschsprachigem Beatpop zu beglücken. Dabei sind die stilistischen Grenzen bewusst fließend gehalten.…
Es ist nicht nötig die Welt zu mögen, um sie zu beglücken. Uncut zum Beispiel scheinen traurige Menschen zu sein und nicht viel von anderen zu halten, erfreuen aber gerade die mit ihrem düster-schönen Indie-Sound.Man muss den Kanadiern einfach unterstellen, dass sie Anhänger von Joy Division sind, zu sehr spürt man den Charme, den Stil…
Es lebe der gute, alte Rock in all seinen Facetten und das Spannende daran ist, dass er niemals langweilig wird. So gibt es immer wieder neue Bands, neue Stilrichtungen und somit neue Möglichkeiten. Die Berliner Band Revolt hat sich auch voll und ganz dem Rock verschrieben und bringt jetzt mit „Life In A Dead System“…