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  • Aimee Mann – The Forgotten Arm

    Wir erinnern uns: Nachdem Aimee Mann sich mit den üblichen Querelen von ihrer ehemaligen Plattenfirma getrennt hatte, kam ihr von unerwarteter Seite der Filmemacher Paul Thomas Anderson zu Hilfe, der eine Reihe ihrer unveröffentlichten Songs als Grundlage für das Drehbuch seines Episodenfilms „Magnolia“ verwendete. Es folgte ein höchst erfolgreicher Soundtrack und eine Oscar Nominierung für…

  • The Dissociatives – The Dissociatives

    Die Australier haben ja immer schon einen etwas anderen Geschmack gehabt: Down Under ist dieses Werk der beiden hier als Frickelkünstler vereinten Ausnahmekreativen Daniel Johns (Silverchair) und Paul Mac (Filmkomponist) jedenfalls bereits mit Arias (= dem Aussie-Grammy) ausgezeichnet worden. Ein wenig verwunderlich ist das schon, denn seit den ganz frühen Split Enz hat es eigentlich…

  • Tom Hingley And The Lovers – Abba Are The Enemy

    Britpop Liebhaber der ersten Stunde, ehemalige Studenten und der „Wir kennen alles“-Musikmob aufgepasst: Es gibt ein Wiedersehen mit alten Freuden unter dem Motto „Ach ja, die kenne ich ja auch noch“. Der ehemalige Frontmann der Inspiral Carpets Tom Hingley bringt nun mit seiner neuen Formation The Lovers ein Album heraus, das die guten alten Zeiten,…

  • Steve Turner And His Bad Ideas – Steve Turner And His Bad Ideas

    Das erste Soloalbum des Mudhoney Sängers / Gitarristen Steve Turner vor rund zwei Jahren war ein buntes Sammelsurium an Ideen – auch stilistisch ziemlich ausgefranst. Sein neues Werk dagegen bewegt sich innerhalb klarer abgesteckten Grenzen: 60s-Jangle-Pop, manchmal mit leichtem Garageneinschlag, manchmal mit deutlicherer Singer / Songwriter-Prägung, gibt es hier zu hören, und bisweilen ist dies…

  • Kaiser Chiefs – Oh My God EP

    Da sage nochmal einer, der Britpop sei tot. Die Kaiser Chiefs aus Leeds beweisen, dass es auch noch im Jahre 2005 gelingen kann, feine Melodien mit witzigen Texten zu mischen, und das alles auch noch mit sehr viel Enthusiasmus und vor allem Spaß herüberzubringen. In ihrer englischen Heimat überschlagen sich die Medien wieder einmal, das…

  • Love As Laughter – Laughter’s Fifth

    Das erste Album, das der frühere Kopf der Kultband Lync, Sam Jayne, 1996 unter dem Projektnamen Love As Laughter veröffentlichte, war ausschließlich mit einer Acht-Spur-Maschine aufgenommen worden, und das im Jahr 2000 folgende Sub Pop-Debüt „Destination 2000“ führte zu allerhand wohlwollenden Vergleichen mit Bands wie Sonic Youth oder Royal Trux. Auf dem fünften LAL-Album lässt…

  • The Mountain Goats – The Sunset Tree

    Hier ist jemand erwachsen geworden. Leider, wird der Liebhaber des Frühwerks von John Darnielle beim ersten Durchhören bekümmert feststellen. Die unglaublich rauen Texturen von einst sind weitgehend glatt poliert. Die skizzenhaften Miniaturen sind durchdachten Arrangements mit Piano und Streichern gewichen. Auf den ersten Blick sind viel Charme, viel Authentizität verloren gegangen. Beim zweiten hingucken vermögen…

  • Scut – Never Got Tatooed

    Wiesbaden lebt! Auch wenn Freunde des gepflegten Indie-Pops traurig mitansehen mussten, wie sich Readymade auflösten und Solarscape so ewig lange nichts mehr von sich hören lassen. Sei’s drum. Jetzt gibt es Scut. Die kommen aus genau diesem Umfeld und machen, wer hätte es gedacht, genau solche Musik. Was sich zunächst vielleicht langweilig anhört, wird spätestens…

  • The Movement – Revolutionary Sympathies

    Sie veröffentlichen zwar erst ihre zweite CD, aber The Movement klingen auf „Revolutionary Sympathies“ schon wie alte Punkrock-Hasen. Und das ist ganz offensichtlich gewollt.Denn die drei Dänen mit den schicken Anzügen halten nicht viel von Neo-Punk oder Charts-Gehoppe, sondern orientieren sich eher an The Jam, The Clash und Konsorten (sogar ein wenig Hüsker Dü ist…

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