Man wusste ja damals, im Jahre 2000, nicht wirklich, ob man diese Band namens Mudvayne ernst nehmen sollte. Der Vorwurf…
Man wusste ja damals, im Jahre 2000, nicht wirklich, ob man diese Band namens Mudvayne ernst nehmen sollte. Der Vorwurf der Slipknot-Kopie trat auf den Plan, und ganz abweisen konnte man diesen nicht – die Masken, die Pseudonyme, die ähnliche Musik. Trotzdem schafften Mudvayne es, sich mit den Alben „L.D. 50“ und „The End Of…
Magellan, die Hausmarke der Gardner-Brüder Trent (voc, key%3B u.a.: Explorer’s Club, „Leonardo“) und Wayne (git, bss) gilt immer noch als so etwas wie ein Qualitätsgarant im Bereich progressiver Experimentalmusik. Den Anspruch vermögen die Gebrüder auch mit dem Nachfolger der gelungenen „Impossible Figures“-Scheibe zu bekräftigen: Die eröffnende „Symphonette“ präsentiert Steve Walsh (Kansas, Solo, Streets, Explorer’s Club,…
Diese Musik weht direkt aus der Zeit zu uns herüber, als Alvin Lee noch bei Ten Years After und Duane Allman noch bei den Allman Brothers (und nicht im himmlischen Orchester) war. Obwohl 2004 aufgenommen, atmen diese 12 Studio- und noch weit mehr die als Bonus-CD beigefügten fünf Livetracks den Geist von Woodstock, ohne dabei…
Die Liebe ist wieder da und Garett Dutton legt sein bestes Album seit Jahren vor. Zurück zu den Wurzeln geht es und Hiphop Blues satt steht auf dem Programm. Diese äußerst kurzweilige Melange, die das Beste von John Lee Hooker, Bob Dylan und De La Soul zusammenbringt, klingt auch nach zehn Jahren noch frisch genug,…
Vagrant schickt die nächste Band ins Rennen. Und beginnt – wie kann das sein? – langsam zu langweilen. Denn auch Down To Earth Approach machen typischen Vagrant-Emo, der gefällt, aber schon so oft gehört wurde, dass er unnötiger kaum sein kann.Natürlich sind die Songs schön und eingänig und hoch melodisch und traurig und vieles mehr.…
Ein neues Progprojekt mit Supergroup-Ambitionen hat sich um Gitarrist Glenn Snewlar formiert, den manche(r) noch von den vergleichbar gelagerten Gordian Knot kennen wird. Stilbildend wirkt sich hier der à la Jaco Pastorius wunderbar weich singende Fretless Bass von Michael Manring (u.a.: Attention Deficit, McGill / Manring / Stevens, Cullen / Manring) aus, der den ansonsten…
Der Herrgott scheint es gut zu meinen mit diesem Multitalent aus Hawaii. Schon als Schüler war er als Profisurfer mit einem gut dotierten Sponsorenvertrag ausgezeichnet. Dann studierte er Filmwissenschaften und drehte ein paar höchst erfolgreiche Surf-Filme. Den Soundtrack zu einem dieser Streifen nahm er dann auch gleich selbst auf und schwupp standen die Plattenlabels bei…
Alex ist ein neues Protége des umtriebigen Querdenkers Ken Rose. Zusammen mit dem in München lebenden amerikanischen Produzenten schrieb die in Köln lebende Engländerin die Songs zu ihrem Solo-Debüt, die er ihr dann auf den Leib produzierte. Als Sängerin hat Alex bereits eine lange Laufbahn hinter sich. Sie tingelte auf die harte Tour durch die…
Platte der Woche KW 15/2005 Eine Episode der englischen Comedy-Serie „The Young Ones“ heißt „Boredom“ – Rick, Vyv, Neil und Mike langweilen sich zu Tode, fangen wie üblich einen Streit an, diesmal auch aus purer Langeweile, bevor Rick feststellt: „Guys! Guys! Look at us, squabbling, bickering, like children. What’s happening to us? We never used…