Blaze Foley war der wahre Jakob. Der schrullige Songwriter, der zeitlebens keinen geregelten Job hatte und alles, was er besaß…
Blaze Foley war der wahre Jakob. Der schrullige Songwriter, der zeitlebens keinen geregelten Job hatte und alles, was er besaß (inklusive seines Sarges) mit Klebeband beisammen hielt, galt zu Lebzeiten in Austin bereits als Legende. Nicht unbedingt in positivem Sinne, denn der Mann war wohl ein ziemlicher Stinkstiefel. Aber ein toller Songwriter und Geschichtenerzähler war…
Platte der Woche KW 09/2005 Janove Ottesen war bisher vor allem bekannt als Sänger und Songwriter der norwegischen Band Kaizers Orchestra bekannt und legt nun sein erstes Soloprojekt vor. Auf „Francis‘ Lonely Nights“ zeigt sich der 29-Jährige als großer Romantiker, der sich in allen Genres von Slomo-Akustik bis Uptempo bestens auskennt und keine Berührungsängste zeigt.…
Die Antwort auf all die Gewalt: Musik machen, noch intensiver, noch schöner, noch hingebungsvoller! So steht’s in der Info zum mittlerweile sechsten Stereo Total-Album, und so soll es sein. Die Welt ein wenig besser machen, und wenn’s nur für einen Abend im Club ist oder vor den heimischen Boxen. Wie man weiß, stehen besonders Kinder…
Mit ihrem Debüt-Album „Food“ und den anschließenden unzähligen Live-Auftritten etablierten sich Jelly Planet als Band mit einer Vision und einem Konzept: Mit der Verquickung von Krautrock-Rhythmen (zunächst noch mit Unterstützung der verstorbenen Can-Legende Michael Karoli), kräftigen Gitarren und gelegentlich melodischer Refrains erarbeiteten sich die Jungs eine Nische, die so noch nicht besetzt war. Dass dabei…
Zwar gibt es auf der neuen ADF-Scheibe keinen weiteren Gastauftritt von Sinead O’Connor, aber durch die Hinzunahme neuer Sanges-Kollegen – Horace Andy aus Jamaica und Ghetto Priest – ist diese Scheibe, was die Vocal-Parts angeht, das bislang aufregendste ADF-Ding überhaupt. Schon alleine deshalb, weil mit Reggae-, Hip-Hop-, und straightem Soul-Crooning hier gleich drei ausschlaggebende Stile…
Kaum eine Band hält so wenig von Stillstand wie Paradise Lost. Mit jedem Album verändern sie sich und dabei ist es ihnen völlig egal, dass ein Großteil ihrer Fans mit den jeweils neuen Klängen nicht mehr so viel anfangen kann. „Nur noch wenige verlangen auf unseren Konzerten nach ‚As I Die‘, da die meisten den…
The Mars Volta wären nicht The Mars Volta, wenn sie eine normale Platte aufgenommen hätten. Denn The Mars Volta sind anders. Auf der Bühne (in Hamburg ließen sie jüngst ihre Instrumente fallen und verließen die Bühne) und auf Platte. Sie sind verrückt, sie stoßen vor den Kopf und sie verwirren. Und dabei sind sie nicht…
Retro-Sound und kein Ende. Nach Interpol, Franz Ferdinand oder The Rapture wird nun also die nächste Sau durchs globale Dorf getrieben. Und langsam müssten sich doch Langeweile und Abnutzungserscheinungen breit machen. Sicher, den Höhepunkt dürfte die Retrorockschiene bereits überschritten haben, aber so lange sie noch solche Alben wie „Dangerous Dreams“ hervorbringt, ist das Genre zumindest…
Keine Angst, es geht nicht um Rainer Calmund und auch nicht um irgendwelche amerikanische Wrestling-Helden. Der Titel dieser Band wird sich eher an dem Song „Big Boss Man“ von Jimmy Reed orientieren. Einen auf dicke Hose oder dickes Portemonnaie zu machen hat diese Band, die bereits seit 1998 zusammen auf der Bühne steht, nämlich gar…