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  • The Magnetic Fields – i

    Dass Stephin Merritt ein großer Kompositeur vor dem Herren ist, dass er konzeptionelle Spielereien liebt und dass er eine Vorliebe für skurillen Humor hat, hat er durch seine zahlreichen Veröffentlichungen der letzten Jahre ja nun eindrucksvoll bewiesen. Auf seinem neuesten Werk – wieder als Magnetic Fields – beißt sich das alles indes ein wenig. Zwar…

  • The Good Life – Lovers Need Lawyers

    Auf ihren ersten Veröffentlichungen klang Tim Kasher stets so, als wollte er sich als Robert-Smith-Soundalike bewerben, doch auf diesem Minialbum (eigentlich nur gedacht als Appetizer für das im August folgende reguläre Album) machen The Good Life einen Riesenschritt in die richtige Richtung. Auf „Lovers Need Lawyers“ präsentieren sie sich als toughe Post-Punk-Band, was dazu führt,…

  • Razor Crusade – Infinite Water

    Nicht wenige Bands wären daran zerbrochen, anders die holländischen Groove-Corler von Razor Cruzade. Ihre Zeit schien bereits zehn Monate nach der Gründung gekommen: Sie tourten durch Europa, hatten eine gefeierte EP auf dem Markt und bastelten an ihrem Debüt-Album. Und dann stieg der Sänger aus. Für viele Combos ein Genickschuss, „der Sänger ist das Gesicht…

  • Mad Doggin‘ – F.O.A.D.

    Klischees sind dazu da, bedient zu werden. Und dessen sind sich Mad Doggin‘ vollkommen bewusst. Also lassen sie kein Klischee aus und sind damit der Nachfolger der H-BlockX, der neue Prototyp einer deutschen Cross-Over-Combo. Nur haben sie – um mal bei den Klischees zu bleiben – weit dickere Eier als die Münsteraner Hüpf-Clowns.Die Grundelemente gibt…

  • Jimmy Martin – Don’t Cry To Me

    Den meisten, die an die ganz Großen des Bluegrass denken, fallen vermutlich zunächst Namen wie The Stanley Brothers, The Delmore Brothers oder Bill Monroe ein. Trotzdem wird Jimmy Martin in seiner Heimat als „King Of Bluegrass“ bezeichnet und das nicht zu Unrecht. Doch auch wenn er vielleicht nicht ganz so populär ist wie die Genannten,…

  • Firewater – Songs We Should Have Written

    Besser hätte man dieses Werk nicht betiteln können: Diese 11 Cover-Versionen sind die Lieblings-Songs von Firewater (und Ex-Cop Shoot Cop-Vorsitzender) Tod A, die hier in zum Teil doch ganz schön interessanten Versionen nachempfunden werden. Da Firewater auf demselben Label wie Luna sind, ließ man es sich dankenswerterweise nicht nehmen, Britta Phillips für zwei Duette zu…

  • Black Label Society – Hangover Music Vol. VI

    Neben dem gewohnt-phantasievollen Titel spricht für das aktuelle Album der eigenen Band des Ozzygitarristen Zakk Wylde auch der Umstand, dass der ultravirtuose Klampfer, stets besser werdende Sänger und konstant furchterregend effektive Whiskeyvernichter Wylde statt eines musikalischen Katerfrühstücks sein bislang melodischstes, getragenstes und vielleicht auch melancholischstes Werk vorgelegt hat. Selbst zog der Mann mit der Markenzeichen-Les…

  • Black Cross – Widows Bloody Widows

    Warum nicht mal wieder schön einen vor den Latz geknallt bekommen? Was die Bayern können, haben die Hardcore-Kids schon lange drauf. Darum hören sie Black Cross und tanzen zu den meist wüsten Klängen von Black Cross. Die kennen selten Gnade, knüppeln was das Zeug hält und sind in der Szene keine Unbekannten mehr. Nicht nur,…

  • Big Big Train – Gathering Speed

    Soviel steht fest – diese von großer Melancholie geprägte Platte ist einfach gut gemacht. Vor allem Anspruch ist reichlich vorhanden, geht es textlich doch um die „Luftschlacht um England“ (das bislang noch von Kapitulation zu Kapitulation mordende Nazideutschland versucht – gottseidank erfolglos – die Invasion der Insel durch Erringung der Lufthoheit vorzubereiten). Das Konzeptalbum beschäftigt…

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