Mit dieser Scheibe hat die mittlerweile in Seattle beheimatete Laura Veirs ihre Reise von den musikalischen Bluegrass und Folk-Wurzeln zur…
Mit dieser Scheibe hat die mittlerweile in Seattle beheimatete Laura Veirs ihre Reise von den musikalischen Bluegrass und Folk-Wurzeln zur eigenen Identität wohl abgeschlossen. Noch auf der letzten Scheibe standen die beiden Elemente – rurale und karge Folk-Songs und beinahe dogmatische Alternative-Stücke – scheinbar unverbunden nebeneinander. Auf dem neuen Werk nun hat Laura definitiv so…
Wenn es das, was Ben Weaver auf seinem Debüt macht, nicht bereits mannigfach gäbe, wäre das schon eine sehr beeindruckende Scheibe. Was macht also Ben Weaver, von dem Alejandro Escovedo sehr viel hält? Er schreibt klaustrophobische, desolate Songs, die aus den wirklich düstersten Ecken seiner Seele zu kommen scheinen und trägt diese zu sparsamen, beinahe…
Clem Snide haben ja soeben mit der „Beautiful“-CD bewiesen, dass man Christina Aguilera-Songs – aus dem Kontext genommen – durchaus offen gegenüber stehen kann. Das tun auch Speedway aus Schottland auf ihrem Debüt, und warten mit einer rockigen Variante von „Genie In A Bottle“ auf. Ansonsten ist’s dann allerdings auch schon wieder Schluss mit lustig.…
Platte der Woche KW 11/2004 Da sind sie wieder, die altbekannten Eckpfeiler des kreativen Schaffens: Melancholie und Wut. Diese Mischung hat auch den Nottingham-Sechser-Pack namens Seachange dazu bewegt, diese Gefühle in Songs umzusetzen, eindrucksvoll nachzuhören auf dem Matador-Records-Debüt „Lay Of The Land“. Sehr treffend ist hier die Kurz-Beschreibung des Werdegangs auf der Band-Website: „Get your…
Wenn Firewater aus New York demnächst auf Tour gehen, müssten sie eigentlich konsequenterweis ein riesiges Zirkuszelt mitschleppen, um es auf dem Marktplatz jeder Stadt, in der sie Halt machen, aufzustellen und am Abend darin ihre Konzerte zu geben. Denn kaum ein Club dieser Welt würde einem ähnlichen Ambiente gerecht werden, wie es auf der neuen…
Also so richtig objektiv kann man diese CD nicht rezensieren, denn die Vorab-Version ist aus Kopierschutz-Gründen mit derart nervigen Piep-Geräuschen durchsetzt, dass man sich nach spätestens drei Stücken nur noch darauf konzentrieren kann. Was trotzdem durchdringt, klingt vielversprechend: Maroon 5 bieten klassischen, souligen R’n’B mit herzhaften Detroit-geprägten Rock’n’Roll-Elementen, der allerdings reichhaltig mit und jeder Menge…
Nun, eine waschechte 4AD-Scheibe im klassischen Sinne ist dies nicht. Anstelle ätherischer Klangwolken gibt es mit Cass McCombs hier einen spröden, alternativen Songwriter aus New York, der in etwa in die Kerbe haut, in die auch seine Kollegen Connor Oberst oder Damien O schlagen. D.h.: Es gibt übersteuerte Schnürsenkel-Drums, leicht verstimmte Gitarren, unsteten Gesang und…
Satte elf Jahre gibt es jetzt schon die Cellophane Suckers. Satte elf Jahre stehen sie für schmutzigen, rotzigen, lauten Garagen-Punk. Ihre Konzerte sind stets gut besucht, ihre Shows regelmäßig fantastisch. Der große Erfolg aber ist ihnen bisher verwehrt geblieben. Auch ihr Auftritt bei Stefan Raab brachte nur kurzzeitige Promotion. Nun erscheint ihr viertes Album. „Can’t…
Aha, ein Re-Release. Wer jetzt Geschäftemacherei wittert, liegt falsch. Und auch wieder nicht, siehe unten. Die Geschichte dahinter ist schnell erzählt: 1994 erschien das selbstbetitelte Debüt-Album der in L.A. ansässigen Band Mother Tongue. Es strotzte nur so vor Energie und konnte mit seiner organischen Mischung aus Bluesrock, psychedelischem Funk und dem, was man damals noch…