Es dürfte ja mehr Tribut-Alben für die „Eiseren Jungfrauen“ geben, als Sand am Meer oder Jungfrauen am Bandestrand. Das Besondere…
Es dürfte ja mehr Tribut-Alben für die „Eiseren Jungfrauen“ geben, als Sand am Meer oder Jungfrauen am Bandestrand. Das Besondere an dieser Compilation scheint zu sein, dass eben nicht nur Bands aus dem (stark von Maiden geprägten) Power Metal-Bereich zum Tributspenden gebeten wurden. So führt beispielsweise die Stonerkapelle Solace eingangs schön vor, wie „Another Life“…
Dies wäre – passend zum Namen der Band – eine relativ abgehangene Schweine-Rock-Scheibe – wenn es denn irgendwelchen Rock gäbe. Stattdessen wird eher Schweine-Funk, -Rockabilly, -Blues, -Rhythm & Blues, -Afro-Folk und -Jazz geboten. Seltsam, seltsam! Das meint sogar Pork Tornado Mastermind Jon Fishman, der die Band als „Freak Show“ bezeichnet. Das stimmt insofern, als dass…
Es mag Zeiten gegeben haben (so um das erste Woodstock herum), wo zumindest Gitarrenschüler für Leslie Wests Ton und endlos-weiches Feedback getötet hätten. Das dürfte aber wirklich ebenso lange vorbei sein, wie die Zeiten von Wests Band Mountain oder des Projekts West, Bruce & Laing. Seither begegnete uns Mr. West nur noch gelegentlich auf Gitarrensamplern…
Als auf der letzten Blind Boys-Scheibe eine Cover-Version von Prince auftauchte, durfte man sich wundern: Solcherlei weltlichem Liedgut hatten die Altmeister des A Capella Gospel doch eigentlich abgeschworen? Die Lösung war einfach: Es handelte sich um „The Cross“, in dem der kleine Mann aus Minneapolis vom Herrn daselbst sang. Auf dieser zu früh erschienenen Weihnachtsscheibe…
Nach „Alive On Planet Earth“ schon das zweite Doppel-Live-Album der seit ’95 als Flower Kings veröffentlichenden Schweden. Fans der Schweden haben immer – wie bei Roine Stolts extra hierfür gegründetem Projekt Transatlantic – das große Format geliebt, die opulenten Longtrack-Schinken, kurz die „Epics“. Und episch geht es bei diesem als Doppel-CD, Doppel-DVD sowie als Vierfach-Whopper…
Platte der Woche KW 45/2003 Auch wenn man immer wieder glaubte, dass hier schon alles gesagt sei: Das Genre Trip-Hop ist doch nicht so einfach totzukriegen! Lamb definieren es zwar mit dem neuen Album nicht unbedingt neu, aber sie liefern doch so etwas wie die ultimative Scheibe auf diesem Sektor ab. Hier wird nicht einfach…
Kollaborationen von gestandenen Musikern sind in aller Regel mit Vorsicht zu genießen. Zu oft führt das nämlich zu halbgaren Ergebnissen. Deshalb ist es um so erfreulicher, dass die gemeinsame Produktion von Dirk Darmstaedter (The Jeremy Days, Me And Cassity) und Bernd Begemann, die nun auf dem von Darmstaedter mitinitiierten Tapete-Label erscheint, mehr ist als nur…
Als One Man And His Droid vor gut zwei Jahren ihr Debüt „Où est le magnétophone?“ veröffentlichten, galten sie für viele als die deutsche Antwort auf Jimmy Eat World. Emo hieß die vorschnell verwendete Schublade, die der Band schon damals nicht ganz gerecht wurde. Ausgiebige Electro-Spielereien rückten den Indie-Rock der Band vielmehr in die Weilheim-Ecke.…