Manchmal, so sagt Joe Jackson, müsse man auch mal zurückblicken, um nach vorne schauen zu können. In diesem Falle meint…
Manchmal, so sagt Joe Jackson, müsse man auch mal zurückblicken, um nach vorne schauen zu können. In diesem Falle meint das, dass Joe diese neue Scheibe mit der Original-Besetzung der ursprünglichen Joe Jackson Band einspielte, die in den 80er Jahren drei Scheiben veröffentlichte (daher „Volume IV“). Die Idee erweist sich im Ergebnis als gar nicht…
Man kennt das ja: Da kauft man eine Compilation, weil man durch ein, zwei Stücke neugierig geworden ist, und stellt dann fest, dass der Rest größtenteils Schrott ist. Mit „Familienangelegenheiten 3“ kann einem so etwas nicht passieren, denn hier ist eigentlich fast jeder Song ein Treffer. Die Creme de la Creme der deutschen Indie-Rock-Szene und…
Horace Pinker mischen schon seit Anfang der 90er Jahre in der amerikanischen Punkrock-Szene mit, ohne wirklich aufzufallen. Trotz einer Veröffentlichung auf Fat Wreck Chords, einer Split-EP mit Face To Face und fleißigen Tourens gehören sie bis heute zu den Bands, dessen Name zwar viele schon irgendwie mal gehört haben, von deren Musik aber nur die…
Also dafür, dass diese Scheibe ausgerechnet von dem eher schnieken Nashviller Songschmied Matthew Ryan produziert wurde, klingt sie ganz schön rauh und ungeschliffen. Jeff Klein errichtet sich sein Song-Imperium irgendwo im Niemandsland zwischen regulärem, traditionellem Songwriting und aufmüpfigem Schrammel-Alternative-Sound. Das kommt recht gut, denn anstatt eine Schiene totzureiten, tummelt sich Klein zwischen verschiedenen Polen, ohne…
Das kanadische Quartett Voivod hat sich mit drei-jahrzehnte-langem sturköpfigem Anderssein den Ruf erspielt, „Erneuerer“ des Heavy Metal-Genres zu sein – etwa vergleichbar mit dem, als was Meshuggah für den Thrash oder Tool (wenn auch viel kürzer) im Alterno-Bereich gelten. Der Preis für das „innovativ“-Label war aber oft eine gewisse Unzugänglichkeit (Oder, um es anders auszudrücken:…
Irgendwie ist der Name dieser Band ja schon treffend gewählt: Auf dem dritten eigenen Album des Trios aus zumindest drei Kontinenten gibt es wieder mal eine kunterbunte Mischung von Stilen. Hielten sich die drei auf dem gemeinsamen Album mit Mary Coughlan, „Red Hot Blues“ noch halbwegs zurück, gibt es hier die volle Dröhnung. Und so…
Das Projekt mit dem seltsamen Namen besteht aus den Songwritern Douglas Armour und Billy Davis (beide aus L.A.) sowie Sascha Steinfurth und Oli von den Hip Young Things. Diese erste EP ist stilistisch ziemlich uneinheitlich, jedoch zeichnet sich unterm Strich ab, wo Pre(e) wohl hin wollen. Zwischen elektronischem Gepluckere und diversen sinnfreien Instrumentals gibt es…
Eric Bibb bearbeitet hingebungsvoll, aber ohne allzu großen Aufmerksamkeits-Faktor einen musikalischen Bereich der von einem gewissen „southern Flair“ durchzogen wird. Seine traditionell ausgerichteten Songs zwischen Folk, Blues und Gospel haben einen ordentlichen New Orleans-Touch, sein Blues kommt aus dem Delta und sein Folk ist durchsetzt mit creolischen Elementen und einer gewissen Soul-Note, die der Sache…
Wer sich hier in irgend einer Weise von dem Titel geblendet fühlt, sei gewarnt: Der Reverend aus New York ist nichts für schwache Nerven. „I’m tryin‘ to be an asshole, but I got Jesus in my head“ singt er da und vergrätzt alle aufrechten Katholen. Subtil ist er eben nicht, der Mann, der die Entwicklung…