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  • Phantom’s Opera – Act IV

    „Masters Of Theatrical Metal“ nennt das hilfreich soufflierende Label-Info die Band – und bemüht gleich noch den Vergleich mit Queen und Styx. Kommt so für unsereinen aber nicht ganz rüber: man verstatte die abweichende Meinung: Wenig Queen, kaum Styx, dafür Savatage ohne Zähne, oder eine simplere Softrock-Version von Rough Silk.Positiv gesprochen: Der neue Sänger Terry…

  • Compilation – Bis auf weiteres eine Demonstration – Geräusche für den Tag danach

    Kein Geringerer als Alfred Hilsberg himself hat diese 2-CD-Compilation zusammengestellt. „Bis auf weiteres eine Demonstration. Geräusche für den Tag danach“ nennt sich das Ganze. Auf dem Jewel Case prangt unübersehbar ein „Spex empfiehlt“-Button. Soweit so gut. Immerhin 37 Tracks zum Preis einer CD. Ein Spiegel des deutschen Undergrounds möchte dieser Sampler sein und dieses Unternehmen…

  • The Haunted – One Kill Wonder

    Vorab gleich das Geständnis (kommt ja eh raus): „The Haunted Made Me Do It“ gehört zu des Rezensenten Lieblingsscheiben.A) Hier nun das folglich zu erwartende Lobesgestammel:„Privation Of Faith“ ist eine dieser Intro-Perlen, wie sie vermutlich nur The Haunted und S.O.D. hinbekommen%3B „Godpuppet“ scheint textlich überaus interessant („Religious Disease“) und verwöhnt mit Slayer-Gitarrenparts auf Fast Forward%3B…

  • Reign Of Terror – Conquer And Divide

    Man nehme Ex-Malmsteen-Sänger Mike Vescera, Gitarrenhalbgott Joe Stump, Mats Olausson (Ex – na wer schon? – Malmsteen) sowie das ein wahres Saitenzwirblermekka darstellende Label Lion Music, füge als Katalysator noch Songtitel wie „Bite The Bullet“ (sic!) sowie ein paar Spritzer hörbare Richie „Nachtarsch“ Blackmore-Verehrung hinzu und servierfertig ist der neue Reign Of Terror-Dröhnträger!Die Platte tritt…

  • Mustasch – Above All

    Es gab mal eine recht gute Starkstrom-Band namens B-Thong. Die sorgte in Metal- und Hardrock-Kreisen für Aufsehen, konnte aber nie den wirklichen Durchbruch schaffen. Der Sänger damals hieß Ralf Gyllenhammer und die Band gibt es nicht mehr. Dafür gibt es jetzt Mustasch. Auch die sorgte mit ihrer ersten EP und Support-Shows für Gluecifer und Rose…

  • Marty Friedman – Music For Speeding

    Achtung! Friedman: Hier geht’s allerdings mal nicht um den höhensonnen- und Möllemann-gegerbten Schleimbatzen – bekannt und gefürchtet aus TV und Zeitung – sondern um Marty F., der mit Megadeth immerhin bislang ca. zehn Mio. Alben unters Volk gebracht und nunmehr sein viertes Soloalbum ausgeschwitzt hat. Kurz gesagt kann diese Scheibe mit hoher Wahrscheinlichkeit alle Liebhaber…

  • Poisonblack – Escapextacy

    „Poisonblack ist weder eine weitere der unzähligen illustren Gothic Metalbands aus den Abgründen Finnlands, noch ein seelenloses Nebenprojekt zum Zeitvertraub pausierender Musiker“ – so flott bedichtet das Label-Info Poisonblacks Erstling, womit auch schon vieles gesagt wäre, wenn man allerdings das obenstehende Wörtlein „weder“ streicht und aus dem „sonst“ ein „und“ macht: Seelenlosigkeit möchte man dem…

  • Strapping Young Lad – Syl

    Wenn Devin Townsend Dr. Jekyll ist, der tiefgängige Meisterwerke wie das Konzeptalbum „Terria“ über uns gebracht hat, dann sind Strapping Young Lad die Mr. Hydes des Business‘. Das vierte Album des Bandprojektes von „The Dev“ unterlegt abermals eindrucksvoll den Anspruch von SYL, zu den durchgeknalltesten, genialischen Künstlern im Bereich komplexer, progressiver und bisweilen symphonischer Thrash…

  • Dissection – Live Legacy

    Anhäufungen von Superlativen sind ja bekanntlich immer etwas langweilig. Was dann hierzu sagen? Nur Anhänger des Black Metal können hier ernstlich interessiert sein, diesen aber kann man diesen Dröhnträger nur an die schwarzen Herzen legen: Besser wird’s nicht: Dissection zelebrieren auf dieser CD 40 Minuten lang bravourös alles das, was sie qua Melodien, Ideen und…

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