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  • Garden Of Eden – What I Need

    Unabhängig von Genreschubkästen ist das für Endesunterzeichneten erstmal der persönliche Favorit unter den Neuvorstellungen seit Januar: „What I Need“ beginnt mit melodischem Akkordspiel vom E-Bass original wie einige Nummern der Southern Legend Lynyrd Skynyrd, um sodann in einen leidenschaftlichen Ohrwurm („Road To Nowhere“) auszubrechen, der von Creeds besseren Alben stammen könnte. Später beschwört das Album…

  • L’ame Immortelle – Als die Liebe starb

    Wer die ersten vier Alben von L’Ame Immortelle wirklich gut fand und ihren harten, schnellen Elektrosounds nahestand, der sei gewarnt: Mit „Als die Liebe starb“ bricht das nunmehr zum Duo geschrumpfte Gothicensemble aus Österreich mit ihren Konventionen. Schon der Albumtitel impliziert, was zu erwarten ist: Schnulziger Herzschmerz. Die Texte triefen vor Schmalz und könnten mit…

  • Compilation – Acuarela Songs 2

    Dass sich das kleine spanische Label Acuarela zu einer der ersten Adressen für alle Bands, die es eher beschaulich lieben, gemausert hat, dürfte inzwischen bekannt sein. Neben großartigen Alben von Bands wie Migala, Vitesse oder Viva Las Vegas gaben auf dem Label zudem eine ganze Reihe prominenter Amerikaner und Briten EP-Gastspiele, darunter Chris Brokaw, The…

  • Tom Jessen’s Dimestore Outfit – Night

    „Rootsig, kantig, vordergründig“, mit diesen Vokabeln wurde vor zwei Jahren das Album „Redemption“ von Tom Jessen’s Dimestore Outfit beschrieben. Wer nun allerdings denkt, beim neuen Album des Mannes aus Iowa und seiner völlig umgekrempelten Band handele es sich ob des nächtlichen Titels um eine durch und durch düstere Platte, sieht sich glücklicherweise getäuscht. Zwar haben…

  • Ron Sexsmith – Cobblestone Runway

    Dass sein neues Album jetzt ausgerechnet auf dem eher pop-orientierten Label V2 erscheint, macht Sinn. Ergründete Sexsmith nämlich noch auf seinem letzten Album – unter Mithilfe von Steve Earle – die Möglichkeiten des Rock, sind seine Tracks dieses Mal eher poppig geraten. Allerdings glücklicherweise in Maßen. Es gibt also höchstens mal Zutaten wie ein Rhythmusmaschine,…

  • Joan Of Arc – So Much Staying Alive And Lovelessness

    Ganz still und leise wie Schneeflocken, wie ein fallendes Blatt, so getragen ist die bereits sechste Platte „So Much Staying Alive And Lovelessness“ von Joan Of Arc. Nein, hinter dem Bandnamen versteckt sich keine Folksängerin, sondern vier gestandene Männer aus den Staaten, die mit ihrer Musik Gelassenheit und einnehmende Stille zum Ausdruck bringen. Die insgesamt…

  • Camaros – Romantique

    Exkurs: Rezensent hatte mal einen sadistischen Zahnarzt mit kleiner Schwäche für amerikanische „Nuttenschleudern“ à la Camaro (man soll nie zuviel auf die allererste Asssoziation geben). Der allerzweite Eindruck: Beim Debütalbum dieses komplett wahnsinnigen und sehrsehrsehr sympathischen norwegischen Trios aus Halden handelt es sich um ein seltenes Amalgam aus Punk-, Schweinerock UND BLUES (Rotzrock und abartig…

  • Woven Hand – Blush Music

    Dafür, dass David Eugene Edwards ja eher als besonnener, in sich ruhender Charakter von sich reden macht, bricht er zuletzt doch zunehmends in hektische Betriebsamkeit aus. Diese neue Woven-Hand-Scheibe ist dabei nur die Spitze des Eisberges: Es folgt umgehend eine Tour und dann steht auch schon das nächste 16-Horsepower-Album an, dem mit Sicherheit eine weitere…

  • Nick Luca Trio – Little Town

    Der Name Nick Luca mag nicht jedem sofort ein Begriff sein. Wer jedoch Giant Sand aufmerksam studiert, dem dürfte aufgefallen sein, dass Luca diverse Male als Tour-Musiker gelistet war. Hauptberuflich ist er Sound-Engineer im Wavelab-Studio in Tucson, wo er außerhalb der offiziellen Schalterstunden auch das vorliegende offizielle Debütalbum aufnahm. Dass dabei nun Howe Gelb, Joey…

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