Zukunftsmusik also: Die Flower Kings entsiegeln zwar mit ihrem achten Album nicht unbedingt die Zukunft der Rockmusik, aber das muss…
Zukunftsmusik also: Die Flower Kings entsiegeln zwar mit ihrem achten Album nicht unbedingt die Zukunft der Rockmusik, aber das muss ja vielleicht auch gar nicht, wenn man derartig entspannt und mit so langem Atem wie ihn die Schweden hier beweisen einfach nur Schönheit verbreitet.Hinter den relativen Härtegrad vom wunderbaren Voralbum „The Rainmaker“ tanzt „Unfold“ ein…
Der Titel des Albums erinnert an den Standardsatz vom Captain Kirk-Stichwortgeber und Schiffsarzt Pille („He’s dead, Jim“), geht aber auf Jim Conrad’s düsteres, als „Apocalypse Now“ auch passionierten Nichtlesern bekannt gewordenes erzäherisches Meisterwerk „Heart Of Darkness“ zurück. Die Todesfeststellungszene des größenwahnsinnigen Kurtz (in Coppolas Film der späte Marlon Brando) zitieren die Brutalos noch im Booklet,…
Also mal ehrlich! Sich nur über den seltsamen Namen zu wundern, wäre in diesem Fall zu wenig. Wundern kann man sich hier über so Einiges. Sicher, sich „Der Junge mit der Gitarre“ zu nennen ist kein wirklich witziger Einfall, aber in Kombination mit der dazugehörigen Musik passt’s dann fast wieder. Die ist nämlich alles andere…
„Alles muss schwimmen“ ist das zweite Album der aus Siegen stammenden Band mit dem unschlagbaren Namen und es zeigt, dass mehr Erfahrung und mehr Zeit und Aufwand bei der Produktion nicht unbedingt ein besseres Album ergeben muss. Denn es war bei den Frühwerken des Trios Mitte der 90er gerade das Unausgegorene, Hingeworfene, was Veröffentlichungen auf…
Franzosen wird ja ein besonderer Charme nachgesagt. Die Vier von Tahiti 80 haben ihn. Oder besser gesagt: Ihre Musik. Denn die Songs auf ihrer zweiten CD „Wallpaper For The Soul“ machen das Herz ein wenig leichter. So schön, anmutig, entspannend sind die Popkleinode – der perfekte Soundtrack für den Herbst, wenn sich das Laub färbt…
The Walkman sind schlichtweg großartig und noch dazu alte Bekannte. Drei Fünftel des Quintetts aus New York City – Organist Walter Martin, Gitarrero Paul Maroon und Schlagzeuger Matt Barrick – spielten nämlich früher bei den ebenso hochgelobten wie notorisch erfolglosen Jonathan Fire*Eater. Mit Martins Cousin Hamilton Leithauser am Mikro und Peter Bauer am Bass hören…
Es ist immer Sommer in L.A., heißt es in der Info zur Scheibe – das erklärt so einiges. Zum Beispiel, dass diese informelle Supergroup (mit Leuten von den Eels oder Gun Club) so gut gelaunt daherkommt. Das soll nicht heißen, dass die Blondes deshalb auch gleich belanglos sind. Die Songs des bunt zusammengewürfelten Kollektivs sind…
Vin Diesel spielt in „Triple X“ so etwas wie eine neue, hippe Ausgabe von James Bond, sprich Geheimagent. Da muss natürlich ein ebenso hipper Soundtrack als Untermalung herhalten, und die Macher haben sich für eine strikte Zweiteilung entschieden: Zuerst bekommen alle Rock-Fans eine gehörige Portion ab, danach geht es über in die HipHop-Ecke. Auf der…
Leicht zugänglich war der katatonische Meister des Unausgeprochenen, Bill Callahan, ja noch nie. Was er aber den Komplettisten unter seinen Hardcore-Fans (und nur für die scheint diese Kompilation geeignet) hier zumutet, ist schon beinhart. Diese CD enthält mehr oder minder obskure Elaborate aus Bill’s gesamter Karriere. Aber: Anstatt hier einfach exemplarische Tracks zusammenzutragen, suchte der…