Dieser erweiterte Label-Showcase in Doppel-CD-Form sitzt ein wenig zwischen den Stülen. Bands bzw. Frickler aus aller Herren Länder (da fehlt…
Dieser erweiterte Label-Showcase in Doppel-CD-Form sitzt ein wenig zwischen den Stülen. Bands bzw. Frickler aus aller Herren Länder (da fehlt wirklich nix!) bieten recht abwechslungsreiche, aber auch ziemlich zerfahrene Instrumental-Tracks, die alle irgendwo mit der Ästhetik moderner Tanzmusik spielen, letztlich aber doch eher ambientmäßig zerfasern. Es gibt viele, vollsynthetische Beeps & Clonx, wodurch sich natürlich…
Hier haben wir ein schönes Beispiel dafür, wie man Saurier auch ganz ohne DNS-Manipulationen wiederbeleben kann. Diese Band macht nämlich – trotz des anderes assoziierenden, wirklich genialen Namens – beinharten Krautrock in bester Manier. Über weite Strecken instrumental gehalten arbeiten sich die Musiker durch mehr oder minder entspannte, improvisierte Soundlandschaften, in denen der zum Teil…
Cross-Over einmal anders. Hier wird völlig rap-frei gemischt. Bei Zombie Joe heißt es Marilyn Manson trifft auf Echt, gemeinsam wird dann Selig kopiert. Hört sich schlimm an? Ist es zum größten Teil auch.Nach einem viel zu langen, unbetitelten, minimalistischen Intro, ist der Titelsong ein ziemlicher Langweiler. Öder Gothic-Indie-Pop oder wie auch immer man diesen Mischmasch…
Das schaffen ja heutzutage nicht mehr so viele Bands: Seit Ewigkeiten zusammen und immer noch in der Originalbesetzung. Dazu noch Zusammenarbeiten mit Pink Floyd- und Peter Gabriel-Produzenten in den vergangenen Jahren. Dieses Mal, auf ihrem vierten Studioalbum „Rise“, hat sich die Augsburger Band The Seer den Toningenieur Hans-Martin Buff in ihr eigenes Black Lab Studio…
Platte der Woche KW 24/2002 Anscheinend hat sich David Bowie lange genug auf dem Feld der „(Semi-)Experimentellen Popmusik“ ausgetobt. Vielleicht ist er es aber auch nur leid, sich ob der kommerziellen Mißachtung, mit der einige seiner 90er Alben gestraft worden waren, alle paar Jahre eine neu Plattenfirma zu suchen. Auch wenn uns der erste, wieder…
„24 Hour Party People“ ist ein gerade in England gestarteter Kino-Streifen, der die Geschichte eines der wichtigsten Labels ever erzählt: Factory Records aus Manchester, England. Der Film sollte für jeden Musikinteressierten ein Muß darstellen, ob und wann er in Deutschland gezeigt wird, ist anscheinend leider noch nicht klar. Somit kann man sich aber schon am…
07. Dezember 2001: In der riesigen Evening New Arena von Manchester spielten James. Und es ist nicht irgendein Auftritt, sondern das letzte Heimspiel mit Sänger und Frontman Tim Booth, der seiner Band nach genau zwanzig Jahren den Rücken kehrte und seine Mitstreiter in eine noch offene Zukunft entließ. Daß ein solcher Event geradezu prädestiniert ist…
Wenn man es genau nimmt, ist dies die erste „richtige“ Produktion der britischen Band um Songschreiber Davey Ray Moor und Sänger Liam McKahey. Denn die erste Scheibe nahm das Quintett in Wohnzimmern und Schlafzimmern auf. Das Album heißt „Sirena“ – italienisch für Sirene/Meerjungfrau – was mit Liams Vorliebe für diese mystischen Wesen zusammenhängt. Indes ist…
Einen Soundtrack für einen möglichen Blockbuster zusammenzustellen, ist nicht bestimmt einfach, aber man sollte sich schon ein wenig mehr Mühe geben – im Falle von „Spider-Man“ ist es so auch keine pure Soundtrack-Scheibe, sondern eine „Music from and inspired by“-Compilation, soll heißen: Unter Umstäden könnte es sein, daß viele Songs eigentlich nichts mit dem Film…