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  • Jon Dee Graham – Hooray For The Moon

    Mit dieser Scheibe dürfte Jon Dee Graham aus Austin endlich mal das Etikett der „zweiten Banane“ abschütteln können, daß ihm aufgrund seiner langjährigen Zulieferdienste für Leute wie Calvin Russell, Kelly Willis und andere stets anhaftete. Es gibt gleich mehrere Überraschungen: Der Opener „One Moment (To Another)“ war bereits 1992 so eine Art Hit für Patty…

  • The Chemical Brothers – Come With Us

    Platte der Woche KW 05/2002 Versenkte Flächen sind im Theater eine beliebte Methode, den oder die Protagonisten scheinbar aus dem Nichts direkt in den Bühnenmittelpunkt zu hieven. Und genau dort stehen sie nun, die ewig studentischen Brüder. Greifen nach den Reglern, die die Welt bedeuten und lassen, nimmt man die ersten drei Tracks einmal zusammen…

  • Ian Brown – Music Of The Spheres

    So hätte eigentlich die unglückliche Debüt-CD des ehemaligen Stone Roses-Frontmannes heißen sollen, denn „Spheres“ ist deutlich reifer, runder und konkreter als sein bisheriges Tun. Brown hat an seinem doch recht eintönigen Gesangsstil herumlaboriert und variiert so gut es geht (u.a. auf spanisch). Der ungesunde Mischmasch seiner bisherigen Elaborate verteilt sich diesmal recht überlegt. So klingen…

  • Midnight Funk Association – Coffee Shop Rules

    Zuerst aufgetaucht im Umfeld von Black Dog und Plaid, war Mark Broom und Dave Hill schon vor sechs Jahren viel Aufmerksamkeit zuteil geworden. Damals hatten sie nämlich mit der „Firescrath EP“ auf MoWax die „Excursions“-Serie ziemlich aufgemischt, nur um sich dann lieber anderen Projekten zu widmen. Erst mit „Sexy Way“ tauchten sie vor drei Jahren…

  • Dream Theater – Six Degrees Of Inner Turbulence

    Potzblitz & zugenäht! Gerade erst drei Monate ist es her, daß uns die ProgMetal-Recken aus New York mit einem dreifachen Live-Album allererster Güte bereicherten. Und trotz mehrerer anspruchsvoller Side-Projekte, in denen irgendwie alle Bandmitglieder stecken, reichen Energie und Kreativität offenbar aus, um direkt noch ein neues Studiowerk nachzuschieben. Weil man ja nicht kleinlich ist, griff…

  • Das Pop – Dreiklangdimensionen

    Nomen Est Omen! „Dreiklangsdimensionen“ ist nicht nur die aktuelle Single der fünf Belgier, sondern auch Motto ihrer, oft minimalistischen wie simplen Stücke. Gitarren, Synths und eine gute Portion harmonischer Vocals ergeben eine erwärmende Mischung, wie man sie zu dieser Jahreszeit gerne serviert bekommt. Warum ausgerechnet mit einem „Rheingold“-Cover aufgefahren wird, erklärt die Band mit der…

  • Chocolate Genius – Godmusic

    Wie bastelt man ein Lied in der Tradition des klassischen Songwritings? Zum Beispiel, in dem solche Zeilen einbaut: „There’s girl in Ohio / who saw a star crawl“. Frauen, abgelegene Ecken und Fernweh -beziehungsweise die Faszination des Unbekannten – in Verbindung mit einem Symbol für das Scheitern: Daraus lassen sich Rock-, Blues- oder Country-Songs en…

  • Vanden Plas – Beyond Daylight

    Wenn Vanden Plas, die Prog-Metal-Epiker aus Kaiserslautern, von sich hören lassen, ist ihnen zumindest in Frankreich jede Menge Aufmerksamkeit sicher. Ob es mit „Beyond Daylight“ allerdings zum ganz großen Tageslichterwachen reichen wird, wage ich zu bezweifeln, obwohl es sich hier definitiv um eines der stärksten Alben der Band handelt. Aber dieser Stoff ist und bleibt…

  • Biffy Clyro – Justboy

    Singleauskopplungen einer eher unbekannten Band sind immer schwer zu beurteilen, weil man anhand von, sagen wir mal, drei Songs deren ganzes Potential nicht beurteilen kann. Folglich liegt der Fokus ganz und gar auf der Single und soll als eine Art Appetithäppchen fungieren. Die aus Glasgow stammende Band mit dem, für unsere Gefilde, eher ungewöhnlichen Namen…

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