Verpackt in einem feinen Digipack erreicht uns das Debütalbum der Kölner Band Panamaformat. Hübsch gestaltet. Sixtiesmäßig und very stylish. Die…
Verpackt in einem feinen Digipack erreicht uns das Debütalbum der Kölner Band Panamaformat. Hübsch gestaltet. Sixtiesmäßig und very stylish. Die Platte trägt den schönen Titel „Das hättest Du früher haben können“ und ist auf Apricot Records erschienen. Eine Garantie für erlesenen Geschmack also. Und auch diesmal hat die Labelmacher aus Wiesbaden ihr gutes Gespür nicht…
Das Schöne an guten Soundtracks ist, daß sie absolut vielfältig in der Musikauswahl sind und auch wirklich für jeden Geschmack etwas parat haben. Als gelungenes Beispiel könnte man hier den Soundtrack zum allseits hochgelobten Film „Engel und Joe“ anführen. Die Songs sind hier wie ein Querschnitt durch das Leben, mal heiter, mal traurig, mal rockig…
Der Titel ist gut gewählt, denn „Warten“ scheint in jeder Hinsicht Programm zu sein bei der Band von Felix Müller, den so manch einer wohl eher als Mann für die sechs Saiten bei Kante kennt. Aufgenommen haben die Hanseaten ihr feines Debütalbum unter der bewährten Regie von Tobias Levin nämlich schon vor zwei Jahren. Doch…
Wer gediegenen Breakbeat mit tanzbaren Drum’n’Bass Elementen favorisiert, kommt bei dem Bristoler Trio Kosheen nicht zu kurz. Mit ihrem Debütalbum „Resist“ revolutionieren die drei Engländer zwar nicht das Zeitalter der Electronic Beats, konnten aber immerhin eine Scheibe mit wirklich catchigen Beats, Emotionen und poppigen Sound aus dem Boden stampfen. Kein Wunder, denn die beiden Drum’n’Bass…
Handgemachte Melancholie ist es, die das neue Hood-Werk (wieder) zu einem Gewinner macht. Hatte sich die Band aus dem englischen Nirgendwo für ihre letzten Werke etwas mit ihren Elektronik-Avancen verzettelt, kehren sie nun, naja, nicht ganz zu den sagenumwobenen Anfängen zurück, legen aber wieder mehr Wert auf echte Gefühle, die aus dem Bauch und nicht…
Rückwirkend ist es natürlich einfach, die Dinge zu verklären. Glaubt man beispielsweise Ashby, war in den 60er Jahren alles Friede, Freude, Eierkuchen. Zumindest liegt dieser Verdacht beim Hören dieses niedlichen Albums nahe. Wie viele andere empfehlenswerte Produkte aus dem Hause Marina (The Pearlfishers, Adventures In Stereo, die „Caroline Now“-Compilation) wird hier genau die Art von…
Obacht: Roots meint hier weder Reggae noch Rock, sondern Hardcore Country im Stil der frühen Jahre! Merle Haggard ist, war und wird immer ein Lefty Frizzell Fan sein. Insofern kam es zupaß, daß Merle herausfand, daß Lefty’s ehemaliger Gitarrist, Norman Stephens, gleich um die Ecke lebte. Eigentlich hatte sich Norman bereits zur Ruhe gesetzt, konnte…
R.L. Burnside ist und bleibt das einzig Wahre, wenn es um schmutzigen, authentischen Blues ohne Mainstream-Appeal geht. Der Popularitäts-Schub, den er durch das Zusammentreffen mit Jon Spencer bekam, ist sicherlich schön für ihn – gebraucht hat er einen Jon Spencer aber nie. Davon legt diese Live-Scheibe beredtes Zeugnis ab. Begleitet nur von seinen Söhnen an…