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  • Jimmy Eat World – Singles Collection

    So kann es weiter gehen. Drei Jimmy Eat World-Platten innerhalb eines Jahres. Die „Singles Collection“ ist – welch Überraschung – keine Greatest Hits-Scheibe (wäre ja auch etwas verfrüht), sondern eine Ansammlung alter JEW-Songs, die allesamt vor „Clarity“ Mitte der Neunziger entstanden sind. Sie zeigen eindrucksvoll, wie sich die Band in den letzten Jahren entwickelt hat:…

  • Fettes Brot – Demo Tape

    Auf eine recht steile Karriere können die drei Hamburger Jungs von Fettes Brot zurückblicken. Ob nun der Mega-Gassenhauer „Nordisch By Nature“, „Jein“ oder das Duett mit James „Hansi“ Last persönlich – Fettes Brot landeten einen Hit nach dem nächsten. Ob nun der fette HipHop-Sound daran Schuld ist oder ob es die witzigen Texte waren, die…

  • Kings Of Convenience – Versus

    Eine der im 2001ner Jahr von der Musikpresse ziemlich wohlwollend besprochenen Veröffentlichungen und noch lieber verbreiteten Parolen war „Quiet is the New Loud“ und stürmisch wurde von manchem der Vorabend eines „New Acoustic Movement“ verkündet und begrüßt. Jetzt haben sich eine Reihe norwegischer und englischer Künstler an einer antithetischen Rekonstruktion des Materials versucht, die die…

  • Tindersticks – Trouble Every Day O.S.T.

    Wenn Stuart Staples bei den Tindersticks-Konzerten regungslos am Mikrofon steht, todunglücklich schaurig-schöne Geschichten murmelt, immer eine Zigarette in der Hand hat und dazu einen Anzug trägt, der seit der Studentenrevolte Ende der 60ern schon ein paar Mal aus der Mode gekommen ist, fragt man natürlich: Warum machen die Tindersticks überhaupt etwas anderes als Filmmusiken für…

  • Mortiis – The Smell Of Rain

    „Ich kann wirklich nicht singen!“ Endlich mal ein Künstler, der sich nicht selbst überschätzt, sondern selber auf die Schwachstelle seines neuen Albums hinweist. Denn der Gesang auf der neuen Mortiis-Scheibe „The Smell Of Rain“ läßt wirklich zu wünschen übrig. Doch warum greift die norwegische Kultfigur dann überhaupt zum Mikro und fragt nicht lieber jemanden, der…

  • Carsten Jost – You Don’t Need A Weatherman To Know Which Way The Wind Blows

    Szenerien von Straßenschlachten, schwer bewaffneten Uniformierten, brennenden Barrikaden und zerstörten Schaufensterscheiben kennt man zur Genüge. Nähert man sich musikalisch, kommen schnell die Namen derer ins Spiel, die sich medienwirksam zu verkaufen wissen. Zu gut passen auch wütende De La Rocha-Shouts, betroffene Sullivan-Songs oder nachdenklicher Dylan-Folk in das Bild des durchschnittlichen Protestlers. Elektronische Oeuvres oder Minimal-Techno…

  • Pimp Daddy Nash – Twin Blue Angel Buzz

    Das, mit Abstand, originellste an dieser Maxi-CD ist noch das Cover in Form von vorgestanzten Puzzleteilen. Genauso labberig, wie das Weichplastik, aus welchem ebendiese bestehen, erweist sich aber auch schnell das Eigentliche. Tricky im Billigformat-Breite statt Tiefe. Nichts, was hängen bleibt – smoother Rap über einer Baßline, schön und gut. Schon viel zu oft und,…

  • Jim Capaldi – Living On The Outside

    Im Titelsong seines mittlerweile elften Soloalbums setzt sich Jim Capaldi u.a. mit Karrieristen auseinander und mit dem kalten Spiel, daß diese für ihren Erfolg einsetzen müssen. Er aber, so die Erzählerstimme des Songtextes, mache dabei nicht mit. Sei dem alten Kämpen geglaubt, der gemeinsam mit Steve Winwood in Birmingham die 60er Supergroup Traffic mitbegründete, mit…

  • Mauro – Songs From A Bad Hat

    In welcher Sprache verständigen sich eigentlich unsere Nachbarn in Belgien? Wer auf belgisch getippt hat, ist ins Fettnäpfchen getreten, denn im Königreich von Albert II und Paola sind niederländisch, französisch und deutsch die offiziellen Landessprachen. Der Bekanntheitsgrad belgischer Bands in Deutschland hält sich dementsprechend in Grenzen (rühmliche Ausnahme: K’s Choice%3B unrühmliche Ausnahme: Helmut Lotti). Die…

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