Das ist wieder so eine dieser seltsamen Stories: Sophie B. Hawkins – seit „Damn I Wish I Was Your Lover“…
Das ist wieder so eine dieser seltsamen Stories: Sophie B. Hawkins – seit „Damn I Wish I Was Your Lover“ eine feste Größe im Pop-Biz, zerstreitet sich bei visionären Strategien zum aktuellen Album „Timbre“ mit der Plattenfirma, woraufhin selbige zurückgezogen wird – das war voriges Jahr. Kurz darauf landet sie zufällig (per Calvin Klein Werbespot)…
Zufällig landete diese Platte am gleichen Tag auf meinem Tisch wie das neue Album von Blumfeld. Und obwohl die Bands aus Seattle respektive Hamburg auf den ersten Blick nichts gemein haben, gibt es doch einige Parallelen: Mit Punkrock groß geworden, selbst zunächst als Indierocker gestartet und nun auf dem Weg zu einer neuen Pop-Sensibilität. Doch…
Szenegröße Bruno Kramm meldet sich wieder zu Wort. Diesmal nicht als Produzent von Atrocity, Iluminis, Sanguis et Clinis, Die Schinder oder als Songwriter von Das Ich, sondern mit seiner eigenen Band Kramm. „Ich wollte ein Album machen, das aus der Lethargie rüttelt, das Kraft spendet, die Menschen tanzen lässt und das schon stark angestaubte Dark…
Wie die britischen Kollegen bereits letztes Jahr für bewiesen hielten: Wenn man in der Gegenwart von mindestens zwei Menschen die Zeile „Shot through the heart and you’re to blame“ singt, stimmt mindestens einer bei „You give love a bad name“ mit ein und spielt dazu enthusiastisch Luftgitarre. Ein Gegenmittel dafür wurde anscheinend noch nicht gefunden.…
Trip Hop ist ein englisches Phänomen, so sollte man meinen, und fokussiert sich mehr oder weniger auf die Insel. Weit gefehlt, denn jetzt veröffentlicht die dänische Band Amstrong ihr bereits zweites Album mit dem Namen „Hot Water Music“ (Nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Emocore Band). Auf ihrem neuen Album klingen die fünf Dänen reifer…
Wann hat man letztmalig ein gutes Soul-Album gehört? Nicht das, was Hitparadenanalysten und Programmplaner heutzutage unter Soul verstehen, sondern so eines, wo Herzenswärme, Schweiß und Blues aus allen Nähten platzen? Dies ist so eines. Nun gut: Vom Schweiß gibt’s hier am wenigsten – dafür ist Robert Cray einfach zu cool – aber der Rest stimmt…
Das Problem der Continental Drifters ist, daß sie eine der besten Live Bands der Welt sind. Wie will man das auf CD rüberbringen? Es geht eigentlich nicht. So sind die „Konserven“ der Band dann auch immer vielschichtige Mikrokosmen, in denen sich hunderte von Einflüssen und die Gedanken von wenigsten vier veritablen Songwritern und sechs brillianten…
Da müssen wir mal eine Rechnung aufstellen: HGH werden nach Abgang vom Saitenvirtuoso Lars Haugen zum Duo, nehmen dafür aber statt auf einer mit zwei Spuren auf. Unterm Strich kommt dabei – quasi als Schnittmenge – ungefähr das gleiche raus, wie auf dem Debut: Bluegrass- (in diesem Falle treffend umtituliert auf „Trashgrass“) geschwängerte, halbschräge Folksongs,…
Da ist der ex-Timbuk-3 Mann zum Glück wieder zu alter Form aufgelaufen. Nachdem der Vorgänger „Begging Her Graces“ nun doch etwas konstruiert wirkte, ist das neue Werk wieder organischer geraten. Pat legt – trotz einiger bandmäßiger Tracks – das Hauptgewicht wieder mehr auf die düsteren, persönlich gefärbten und nach wie vor mit schwarzem Humor durchzogenen…