„Was soll ich nun machen?“, muß sich Neil Hannon wohl gedacht haben, als er sich mit seiner Divine Comedy an…
„Was soll ich nun machen?“, muß sich Neil Hannon wohl gedacht haben, als er sich mit seiner Divine Comedy an das neue Album gemacht hat – zurecht, denn Neil hat musikalisch schon so ziemlich alles durch, was im Rahmen seiner Band möglich war. Da waren die leichten Pop-Songs, die schmachtenen Balladen, ganze 100-Mann-Orchester haben ihn…
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß Dean Wareham seine eigene Musik nicht verstanden hat. Ständig faselt er in Interviews davon, mal eine richtige Rockplatte machen zu wollen, verhaspelt sich über ganze Scheiben mit verzerrten Stimmchen, zweifelt an seinen Songwriterkünsten – alles Quatsch! Luna sind am besten, wenn sie möglichst hemmungslos Velvet Underground emulieren…
Endlich neues Material der göttlichen Muse-Männer. „Plug In Baby“ geht sofort mit einer grandiosen Gitarren-Linie los, dann setzt Sänger Matthew Bellamy zu einer absoluten Ohrwurm-Melodie an. Typisch für Muse gibt es die Laut-Leise-Passagen, angetrieben vom Bass, unterstützt von der Gitarren-Wand, und natürlich Matthew’s Organ, das wieder einmal alle Oktavgrenzen außer acht läßt. Hier werden garantiert…
Nois-O-Lution, das Label mit gutem Geschmack, bringt uns einen weiteren Beweis dafür, daß es ihn, den Geschmack, immer noch hat, denn das neue Werk von Mumble & Peg ist eine wirklich hervorragende Angelegenheit. Zwar schießt Sänger Erik Carter im Opener „Resigned“ erstmal scharf, in dem er uns mit „Fuck all of you. Mumble and Peg…
John Frusciante, das ist der Mann an der unverwechselbaren Gitarre, welche die Red Hot Chili Peppers zu einer Stadion-Band gemacht hat. Mitte der 90er verließ er die Formation und zog sich in eine Welt der Verwahrlosung und des Deliriums zurück. Dort nahm er mit Niandra Lades und Usually just a T-Shirt zwei Sammlungen äußerst bemerkenswerter…
Man braucht sich eigentlich nur das Cover und die Songtitel anzusehen, und schon weiß man, was man erwarten kann: Etwas elektronisches. Und wenn man Orgy noch vom Vorgänger „Candyass“ kennt, weiß man erst recht, wie das klingen wird: Harter Elektro-Pop. Denn trotz des ganzen Elektronik-Einsatzes machen Orgy immer noch Pop-Musik mit guten Melodien (die zwar…
Taproot aus dem amerikanischen Michigan haben vor allen die Aufmerksamkeit auf sich gezogen, weil ein gewisser Herr Durst, seines Zeichens Frontmann von Limp Bizkit, ihnen den Wechsel zu einer anderen Plattenfirma (Taproot sollten eigentlich bei Durst’s Label unterschreiben) nicht gutheißen konnte, und ihnen auf dem Anrufbeantworter einen unschönen Text hinterließ, der ohne weiteres auch als…
Wiesbaden, die langweilige hessische Landeshauptstadt, hat wirklich nicht viel zu bieten. Auf der Haben-Seite stehen immerhin zwei sympathische, kleine Plattenabel, die sich der Rettung des Indie-Pop verschrieben haben. Rewika (Readymade, Tobacco) dürfte vielen Leuten ein Begriff sein, aber auch Apricot Records arbeiten im Dienste des guten Geschmacks und veröffentlichen in Deutschland beispielsweise die Platten der…
Endlich wird das Debutalbum „Jeans For Onassis“ der norwegischen Gruppe Briskeby auch bei uns veröffentlicht, denn in Norwegen konnten die vier Bandmitglieder mit diesem Album schon enorm punkten. So erhielten sie beim „Spellemanprisen“, ähnlich dem Grammy, alleine vier verschiedene Auszeichnungen als ‚Artist Of The Year‘, ‚Best Song‘ für „Propaganda“ etc. und das ist für eine…