Schade, daß manche Bands erst durch die Veröffentlichung eines Cover-Songs so richtig bekannt werden. Orgy hatten letztens mit ihrer sehr…
Schade, daß manche Bands erst durch die Veröffentlichung eines Cover-Songs so richtig bekannt werden. Orgy hatten letztens mit ihrer sehr lauten Version von New Order’s „Blue Monday“ auf sich aufmerksam gemacht, aber die anderen, eigenen Songs der Band sind auch nicht zu verachten. So gibt es auf dem Debut-Album, das übrigens auf dem Label der…
Nadine ist natürlich wieder mal kein Mädel, sondern ein Trio gestandener, solider Country-Rocker aus St. Louis. Das mit dem Titel ihrer zweiten CD ist auch ein wenig irreführend, denn anstatt nach „Downtown, Saturday“ hört sich das eher nach „Countryside, Sunday“ an. Schön relaxed also und auch ein wenig unverbindlich. Das Organ des Sängers, Adam Reichman…
Die Assoziation haut nicht ganz hin. Unter „Grand Drive“ und „Road Music“ stellt man sich doch gemeinhin majestätisch gleitende Gebilde vor, die über irgendwelche sonnigen Highways dahinbrummen. Nun kommen Danny und Julian Wilson aber aus London. Und ihre Musik gleitet auch weniger, als daß sie ziemlich komplex dahertrödelt. Da wird viel geschaltet, angehalten, zurückgesetzt, gebremst…
Wunderbar, was immer wieder und immer noch mit einer interessanten Stimme und einer akustischen Gitarre alles möglich ist. Vom ersten Ton an ist man in der Welt des Damien Jurado zu Hause und fiebert mit bei seinen „Proben für Abschiede“. Betont unspektakulär und von Posies Mastermind Ken Stringfellow mit dem Sinn für’s wesentlich kongenial in…
Wurde hier bei der Will Oldham Rezension noch an Tom Waits‘ Zurechnungsfähigkeit gezweifelt, so überrascht der Meister einen Monat später mit einer unglaublich homogenen und überzeugenden Platte. Auf „Mule Variantions“ schlägt Waits einen gigantischen Bogen durch sein gesamtes Schaffen und kehrt gleichermaßen zu seinen Wurzeln zurück wie er sich zudem weiter entwickelt. Der Titel des…
Nachdem die Klagenfurter Jungs mit ihrem letzten Album „Superstardom“ einen totalen kommerziellen Flop gelandet hatten – was man bis heute nicht verstehen kann -, wurde es verständlicherweise erstmal ruhig um die Band. Aber, jetzt sind wieder da, und darüber sollte man sich doch freuen, oder nicht?!? Über die Platte kann man sich auch freuen, denn…
„Good Old Rock. Nothing Beats That.“, steht da noch im Booklet. Nun, so richtig rocken tun sie ja nicht, die Drei aus Amerika. Oder vielleicht doch – nur anders, denn anstatt die E-Gitarre auszupacken, greift Sänger und Songschreiber Eric lieber zu A-Gitarre und singt sein Seelenleid. Sein Gesang ist mitunter etwas gewöhnungsbedürftig, da es den…
Nicht eigentlich unsere Zielrichtung, aber dennoch unbedingt empfehlenswert. Big Rude Jake springt im Prinzip auf den gerade modischen Zug des Swing-Revivals auf. Aber wie! Das knallt und dröhnt richtig schön schmutzig und knackig aus den Boxen. Jake bewegt sich auf einem geschickten Taumelpfad zwischen Swing, Blues, Rock’n’Roll und sogar Punk. Das macht erstaunlich Spaß beim…
Wenn es irgendsowas gibt wie eine „widerliche“ Platte, dann ist es die der Natural Born Hippies aus Schweden. Widerlich z.B. die Art und Weise, wie der Kinks-Klassiker „Lola“ hier dekonstruiert wird. Widerlich die banalen Texte mit snobistischen Anspielungen aus dem Fäkalbereich. Widerlich die Art und Weise, wie mit Hilfe simpler Popmelodien, die sich – besonders…