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  • Tasha – Tell Me What You Miss The Most

    Mit fast schon dogmatischer Akribie legt Tasha auf ihrem zweiten Album ihre Songs musikalisch auf einer geradlinigen, meditativen Ebene jenseits erkennbarer Songstrukturen an und vermeidet dabei geradezu auffällig klare Melodien oder einen dritten Akkord. Der Grund für diese Entscheidung ist nicht ganz klar, da es auf der anderen Seite auch keine psychedelischen Elemente und nur…

  • Billy Bragg – The Million Things That Never Happened

    Platte der Woche KW 43/2021 Was für ein schönes, eindringliches, bezauberndes und intensives Album. Was für ein kleines Meisterwerk der große Billy Bragg hier erschaffen hat. Er und die Magic Numbers, okay. Ehre, wem Ehre gebührt. Schon die ersten vorab releasten Songs versprachen Einiges, wir erwarteten ein großartiges Album. Und haben es bekommen. Ein rundes…

  • Lana Del Rey – Blue Banisters

    Schon lange hat vertonte Hoffnungslosigkeit und Desolation nicht mehr so tröstlich, einlullend – und schön – geklungen, wie auf dem inzwischen achten Studioalbum von Lana Del Rey, das sie sieben Monate nach ihrem letzten Charttopper „Chemtrails Over The Country Club“ – mit einem neuen Konzept – aus dem Ärmel schüttelt. Dieses Mal arbeitete sie nämlich…

  • The The – The Comeback Special – Live At The Royal Albert Hall

    Anfang der 80er Jahre hatte der britische Songwriter Matt Johnson offensichtlich die Schnauze voll von der musikalischen Unbedarftheit vieler seiner Kollegen, die in der Nachfolgezeit des Punk auf der Suche nach neuen Soundkonzepten die Kunst des Songwriting vollkommen aus den Ohren verloren zu haben schienen. Folgerichtig gründete er sein Projekt The The, das er nicht…

  • Marissa Nadler – The Path Of The Clouds

    Erst im Mai veröffentlichte Marissa Nadler zusammen mit ihrem musikalischen Partner Milky Burgess ihr Pandemie-Projekt „Instead Of Dreaming“ – eine Sammlung von Coverversionen, für die sie aufgrund der Lockdown-Situation auf ein Mal Zeit hatte. Auch ihr nun vorliegendes, offizielles neues Album entstand noch unter Pandemie-Bedingungen – ist aber musikalisch ganz anders ausgerichtet als das recht…

  • Tori Amos – Ocean To Ocean

    Tori Amos ist wie Alicia Keys. Alleine am besten. Stimme, Klavier, perfekt. „Ocean To Ocean“ ist ganz viel Stimme und ganz viel Klavier und zu jedem Moment berührend, besonders und dabei unfassbar aufregend. Aber auf ihrem neuen Album hört man auch Gitarren, Drums und Streicher. Und das alles klingt auch: ganz hervorragend. Wunderschön, stimmig, selbstverständlich.…

  • Emily Scott Robinson – American Siren

    Karrieren, wie die der Singer Songwriterin Emily Scott Robinson, sind wohl nur in den USA denkbar: Mit 13 besuchte sie ein Sommercamp, bei dem sie mit der Musik ihrer Vorbilder konfrontiert wurde, brachte sich selbst das Gitarrespielen und Songschreiben bei (mit dem sie ernsthaft begann, als sie ein Konzert von Nancy Griffiths sah) und reüssierte…

  • Ashley Shadow – Only The End

    Alle Fans von Sharon Van Etten, Big Thief, Angel Olsen usw. mal aufgepasst: Ashley „Shadow“ Webber ist – wie ihre Zwillingsschwester Amber – zwar bereits seit fast 15 Jahren in der Indie-Szene nicht nur im heimatlichen Vancouver aktiv – veröffentlicht aber nun erst ihre zweite Solo-Scheibe nach dem 2016er Debüt-Album. Dabei kann sie auf die…

  • Save Face – Another Kill For The Highlight Reel

    Vor gefühlt gar nicht so lange Zeit war dieser Stil hier der heiße Scheiß. Heute gehen Save Face schon fast als Vintage Band durch. Schließlich wandeln sie auf den Spuren mit den riesigen Fußabdrücken von The Used und vor allem My Chemical Romance. Heißt: dramatischer Emo voller Pathos, Pop und pompösen Momenten. Und was soll…

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