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  • Lightning Seeds – Tilt

    Die Musik der Lightning Seeds besticht durch Ihre Doofheit. Gute Doofheit. Wenn auch nicht so anspruchsvolle Doofheit wie bei den Pet Shop Boys. Die Lightning Seeds sind das typische Beispiel einer Band, deren Namen man zwar schon mal gehört hat, trotzdem aber keinen Song von ihnen benennen kann. Das geht links rein und rechts wieder…

  • Billy Bragg – Reaching To The Converted (Minding The Gaps)

    Diese Kompilation ist was für wahre Billy Bragg Fans, denn hier finden sich all jene Goodies, die man ansonsten auf obskuren Singles oder Samplern suchen mußten. Es gibt einige voll produzierte Pop-Songs – wie z.B. das mit Johnny Marr eingespielte „Shirley“ – hauptsächlich aber Billy Bragg pur. Anfang der 80er brach Billy ja als zorniger…

  • Ani DiFranco – To The Teeth

    Wer ungefähr so viele Alben produziert, wie Dieter Bohlen Platten verkauft hat, verdient meine Hochachtung. Fucking Dieter ebenso wie fantastic Ani. Ani Di Franco ist um die 30 und hat mit „To The Teeth“ ihr 13. Album rausgebracht. Das dritte in ’99. Und wie vom ersten bis zum letzten auf ihrem eigenen Label. Weil, wie…

  • Tori Amos – To Venus & Back

    Nach längerer Zeit mal wieder was Neues von der Chanteuse mit der jubilierenden Sirenenstimme. Es ist dies eine Doppel-CD geworden – eine Studio-CD und eine Live-Platte – die vor allen Dingen eines nachhaltig zeigt: Daß die intime Tori am Piano immer noch mehr hergibt, als die aufgeblasen arrangierte. Zwar werden wie auf der letzten Scheibe…

  • Soundtrack – Stigmata

    Stigmata ist ein cleverer Horrorfilm, der auf ziemlich brachiale Art das Thema religiöser Thematiken à la „Exorzist“ für die MTV-Generation nutzbar macht. Gabriel Byrne und Partricia Arquette taumeln als zweifelnder Priester bzw. von Stigmata (= die Wundmale Jesu) geplagte Friseuse durch ein ästhetisch ausgeklügeltes 1,5 Stunden-Video und retten dabei die Welt vor dem Satan. Dazu…

  • Trish Murphy – Rubies On The Lawn

    Eher zufällig ist diese Scheibe in’s Blue Rose Lager geraten. Aber gut reinpassen tut sie. Da gibt’s popige Gitarrenmusik mit einer Prise Rock und schönen Melodien. Sicherlich wird dies für mancherlei Geschmack zu popig und zu glatt wirken – aber andererseits stünde diese Trish jedem „Frauenrock-Sampler“ gut zu Gesichte. In den USA ist dieses Konzept…

  • Indigo Girls – Come On Now Social

    Seit mich Ende ’80 die Indigo Girls glücklich gemacht haben mit Ihrem „Closer To Fine“ vom Debutalbum – ich konnte es auf der 12-saitigen nachspielen, meine Nachbarin sang relativ gut dazu – seitdem bin ich Ihr Fan. Die meisten Werke habe ich nachher ausgelassen, aber das ist ja wohl egal. Leg‘ irgendeine CD der Girls…

  • Drain – Freaks Of Nature

    Also wenn das Freaks sind, dann gibt es ja noch Hoffnung! Drain ist eine Band aus Schweden und sie machen modernen Hardrock à la Alice in Chains oder Pearl Jam, mit ein paar netten Ideen wie Rap-Einlagen und hin und wieder auch poppigen Melodien. Das ist dann ordentlich produziert und wird kompetent serviert. Nichts weltbewegendes…

  • Compilation – Fire & Skill, The Songs Of The Jam

    Na, das wurde aber auch mal Zeit – ein hochkarätig besetzter Tribut an The Jam! Na, und es war ja auch von vorn Anfang an klar, daß da die beiden Oasis-Gallaghers nicht drumherumkommen würden, auch mit dabei zu sein. So startet die CD dann auch mit Klein-Gallagher, Liam, der sich zusammen mit Steve Cradock „Carnation“…

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