40 Jahre Violent Femmes, 30 Jahre „Why Do Birds Sing?“. Oder: Eine Band muss tun, was eine Band tun muss.…
40 Jahre Violent Femmes, 30 Jahre „Why Do Birds Sing?“. Oder: Eine Band muss tun, was eine Band tun muss. Hier natürlich: Ein ReRelease mit massig Bonus-Material. Und schwupps, fertig ist eine Art Mini-Rückschau und Einsteiger-Paket für alle, die wissen möchten, wie das damals losging. Dabei ist „Why Do Birds Sing?“ natürlich das fünfte Album…
Die israelische Style-Fusion-Sensation Noga Erez veröffentlichte im März dieses Jahres ihr zurecht viel umjubeltes zweites Album „Kids“, auf dem sie sich – unterstützt von ihrem musikalischen Partner Ori Rousso – in einem kaleidoskopischen Stil-Wirrwarr Gedanken um Gott und die Welt, die Politik, den Tod und den Verlust machte. Im Folgenden war dann die Live-Präsentation des…
Das letzte Album von Aimee Mann – der Grande Dame der Melodischen Melancholie – hieß „Mental Illness“. Auf dieser zusammen mit dem Kollegen Jonathan Colton geschriebenen Songsammlung beschäftige sich Aimee – man ahnt es schon – aus einer persönlichen Perspektive mit verschiedenen Aspekten von psychischen Erkrankungen und deren Folgen für die Betroffenen und die Umwelt.…
Der Name des neuen Albums des französischen Songwriters Yann Tambour, der unter den Monikern Encre und Thee firmierte, bevor er sich ca. 2011 entschloss, sich künftig Stranded Horse zu nennen, führt ein wenig in die Irre – denn es gibt hier überhaupt nicht mehr Country & Western-Flair als auf seinen bisherigen Arbeiten. Tambours Rodeo findet…
Hana Vu ist eine musikalische Naturgewalt aus Los Angeles. 2015 begann die damalige Teenagerin ihre experimentellen Indie-Pop-Songs auf Bandcamp hochzuladen und brachte es seither auf mehrere LPs und EPs – von denen einige es sogar auf „echte“ Labels schafften. Heute ist Hana 21 und kann es sich leisten, ein Debütalbum herauszubringen das klingt, als sei…
Bands reden ja viel. Vor allem, wenn es über ihre eigene Musik geht. Nicht immer aber treffen sie den Nagel dermaßen auf den Kopf wie Matt King, Sänger von Portrayal Of Guilt: „Dieses Album soll wie der Soundtrack zu einem Horrorfilm klingen. Wir wollten Angst und Furcht vertonen.“ Verdammt, das tut es. Das tun sie.…
Es jetzt 20 Jahre her, dass der Kollege vom falschen ersten Eindruck rezensierte und schrieb, dass das Album oberflächlich betrachtet doch sehr Pop-orientiert, ja beinahe 100% aufs Radio- und TV-Format getrimmt ist, gleichzeitig eine konsequente Weiterentwicklung und ein sehr modernes Soundkostüm inklusive Samples und allerlei Effekten. Zum runden Jubiläum wird „Beautifulgarbage“ nun wiederveröffentlicht. Sängerin Shirley…
Man muss schon ein großer Fan von Brian Fallon sein, um dieses Album wirklich zu mögen. Denn ehrlich gesagt ist „Night Divine“ häufig öde bis nervig. Und damit schlicht unnötig. Sicher, für den Sänger von The Gaslight Anthem sind das hier ganz besondere Lieder. Er covert traditionelle Kirchen- und Weihnachtslieder wie „Amazing Grace“, „O Holy…
Mit fast schon dogmatischer Akribie legt Tasha auf ihrem zweiten Album ihre Songs musikalisch auf einer geradlinigen, meditativen Ebene jenseits erkennbarer Songstrukturen an und vermeidet dabei geradezu auffällig klare Melodien oder einen dritten Akkord. Der Grund für diese Entscheidung ist nicht ganz klar, da es auf der anderen Seite auch keine psychedelischen Elemente und nur…