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  • Maffai – Shiver

    Platte der Woche KW 31/2021 Maffai kommen aus Nürnberg und dieses Album ist sensationell gut. Punkt. Denn: „Shiver“ ist eigen, anders, aufregend und am Ende so ein bisschen unbeschreiblich. Zu viel passiert, zu viel gefällt. Alles gefällt. Indie ist das nicht. Punk ist das nicht. Post-Punk vielleicht. Post-Hardcore ist das nicht. Mehr. Noch nicht? Pop…

  • Billie Eilish – Happier Than Ever

    Es gibt zur Zeit wohl keine andere Künstlerin, die kreative Energie, Imagepflege, Autotherapie, musikalische Vision, Marketing, Stil und Politik/Sozialkritik auf so eloquente, schlüssige, effektive und glaubwürdige Weise zu einer gelungenen Selbstinszenierung verquickt – und sich dabei sozusagen selbst als Gesamtkunstwerk definiert – wie Billie Eilish das zur Zeit tut. Das hat fast schon spirituellen Charakter…

  • Sparks – Annette (Cannes Edition OST)

    Eigentlich hätte „Annette“ einfach „nur“ das nächste Sparks-Album sein sollen – genauer: Das 25. in der über 50-jährigen Karriere der Mael-Brüder Ron & Russell. Konzipiert war das Ganze von vorneherein als „Oper“ mit einer Geschichte um einen Stand-Up-Comedian, einer Opernsängerin, deren namensgebende Tochter Annette und einen Dirigenten, die die Maels schon so ausgerichtet hatten, dass…

  • Lingua Ignota – Sinner Get Ready

    Eigentlich hatte Anna von Hausswolff das Kirchenorgel-Monopol für die Indie-Szene gepachtet. Der Neid sollte es einem aber lassen, einzuräumen, dass Kristin „Lingua Ignota“ Hyter diesbezüglich auf ihrem neuen Album „Sinner Get Ready“ auch ganz gut unterwegs ist. Allerdings in einem ganz anderen Zusammenhang. Während Anna nämlich mit den Kirchenorgel-Sounds schlicht die Basis für ihre psychedelischen…

  • Inga Rumpf – Universe Of Dreams + Hidden Tracks

    Sie wird 75 Jahre und das muss gefeiert werden. Also spielt die Hamburger Sängerin und Rock N Roll-Ikone Inga Rumpf ein paar wenige Shows, veröffentlicht eine Biografie und obendrauf zwei Platten in einer. „Universe Of Dreams + Hidden Tracks“. Heißt: neue Musik, alte Songs und rare Songs. Plus Gäste von unter anderem BAP und den…

  • Zwanie Jonson – We Like It

    Hähä – das muss man sich auch erst mal reinpfeifen: Christoph „Zwanie Jonson“ Kähler verdient sein Geld als Drummer bei folgenden Projekten: Magic, Sammy’s Salon, Disjam, Die Fantastischen Vier, Veranda Music, Funk, Wolf Maahn, Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen, Pascal Finkenauer, Helen Schneider oder Fettes Brot. Der Mann versteht also was von seinem Geschäft. Als…

  • Los Lobos – Native Sons

    Man darf sie eine Legende nennen. Und die, die nur „La Bamba“ kennen, Banausen. Seit nun fast 50 Jahren gibt es Los Lobos nun, seit nun fast 50 Jahren spielen sie Rock N Roll in all seinen Facetten. Und auf „Native Sons“ ganz besonders. Was unter anderem daran liegt, dass „Native Sons“ ein Cover-Album ist.…

  • Die Supererbin – How To Ruin Your Life

    Zweifelsohne hatte eine Scheibe wie „How To Ruin Your Life“ nur in Berlin und nur zur Jetztzeit entstehen können. Denn die Supererbin beschäftigt sich auf ihrem Debüt-Album mit so ziemlich allen aktuellen Themen, die junge Leute von heute beschäftigen könnten – und zwar auf typisch Berliner Manier: Multilingual, ortskundig, kollaborativ, tief in der Berliner Club-…

  • Willy Mason – Already Dead

    Es ist alles nicht so schlimm, wie es scheint. Denn natürlich ist Willy Mason nicht dead (obwohl er ja neun Jahre nichts mehr in eigener Sache hat von sich hören lassen). Es geht hier mehr um philosophische Überlegungen. Das mit dem „Tot sein“ ist in diesem Fall eine Metapher für das Einlullen durch die sozialen…

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