„Wink“ heißt ja bekanntlich „Augenzwinkern“ – und unter diesem Aspekt ist wohl auch das neue Werk des japanischen Damen-Quartetts Chai…
„Wink“ heißt ja bekanntlich „Augenzwinkern“ – und unter diesem Aspekt ist wohl auch das neue Werk des japanischen Damen-Quartetts Chai zu sehen. Während das letzte Werk nämlich noch „Punk“ hieß und quietschbunten Kawai-Pop zelebrierte (mit dem die Mädels sich indes auf ironische Art gegen das in Japan dominierende Niedlichkeitsideal insbesondere für junge Frauen auflehnen wollten),…
Ich sag: Alphaville. Du sagst: „Forever Young“ und „Big In Japan“. Jeder sagt das. Zumindest fast jeder. Denn nach dem Debüt ging es schließlich weiter, man releaste, man tourte, man war irgendwie immer da, ohne wirklich… big zu sein. Sorry. Doch auch wirklich schlecht war man nie, auch die Alben Nummer 2 und 3 und…
Bereits 2012 gründete sich das damals noch hillbillymäßig Water Tower Bucket Boys benannte Grassroots-Bluegrass-Projekt Water Tower. Dass es letztlich bis heute dauerte, dass die Jungs ihr Debüt-Album einspielen konnte, lag daran, dass es Gründervater und Frontmann Kenny Feinstein weiland nicht schaffte, seine Kumpels von der Notwendigkeit zu überzeugen, das ursprünglich geplante Album mit dem Titel…
Neu im Geschäft ist die Kanadierin Allison Russell nun wirklich nicht mehr: Bereits bevor sie 2012 mit ihrem späteren Gatten JT Nero das Folk-Projekt Birds Of Chicago gründete, war sie schließlich in ihrer Heimat mit der noch traditionalistischer ausgerichteten Roots-Band Po‘ Girl tätig – und nachdem Birds Of Chicago ab 2019 eine Pause einlegten, gründete…
Irgendwie ist es wie damals. Vor rund fünf Jahren, als Vola ihr Debüt „Inmazes“ releasten. Wir mochten die Platte mit ihrer progressiven Rockmusik und Dredg-Ähnlichkeiten durchaus, fanden sie aber nur dann besonders aufregend, wenn „die Keule ausgepackt wurde.“ Und genau das gilt irgendwie auch für „Witness“. Das Album Nummer 3 der Dänen ist schon stark.…
Der Titel des neuen Albums des hauptberuflichen Session-Musikers und passionierten Songwriters Ted Russell Kamp ist vieldeutig, denn zum einen resümiert Kamp inhaltlich über das Alleinesein und zum anderen handelt es sich um das Lockdown-Album Kamps, der es dann tatsächlich weitestgehend alleine, zu Hause in seinem Studio The Den zusammenschraubte. Aber das irritiert dann eher, als…
Das Debütalbum der Gebrüder Ronnel und Loral Rahpael ist trotz des vollmundigen Titels „Full Throated Messianic Homage“ keineswegs vom Himmel gefallen, denn ganze sieben Jahre werkelten die Gebrüder daran herum – nachdem Ronnel zunächst vergeblich versucht hatte, sich mit Kassettenrekorder und Drum-Machine als Musiker zu etablieren. Erst, als er auf die Idee kam, sich mit…
Oh Mann. Warum? Was fällt denen ein? Das hätte doch nicht sein müssen. Aber sie haben es getan. Ganz nach dem Motto: Aller Anfang ist schön. Sehr schön! Denn Pop Evil beginnen dieses Album einfach sensationell! „Let The Chaos Reign“ nämlich ist ein famoser Alte-Schule-Rapmetal-Brecher im Stile von Limp Bizkit oder auch P.O.D. und macht…
Chicago galt ja mal als Geburtsstätte dessen, was man damals als House Music bezeichnete – eine Spielart elektronischer Tanzmusik jenseits des Mainstreams, aus der sich dann in der Folge heutzutage noch übliche Techno- und Club-Trends entwickelten. Demzufolge überrascht es jetzt nicht wirklich, dass das Trip Pixel Grip aus Chicago stammt, denn Vokalistin Rita Lukea bedienen…