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  • Bell Orchestre – House Music

    Das kanadische Ensemble Bell Orchestre kann – je nach Interpretation – als improvisatorisch agierende Big Band oder als zügelloses Kleinorchester gesehen werden. Das liegt vor allen daran, dass sich das Sextett aus Montreal – zu dem unter anderem auch Richard Parry und Sarah Neufeld von Arcade Fire gehören – stilistisch überhaupt nicht einordnen lässt. Die…

  • Mint Julep – In A Deep & Dreamless Sleep

    Es scheint, als haben es Holly und Keith Kennif darauf angelegt, ihr neues Album unter dem nach einem Cocktail-Getränk benannten Projekt Mint Julep als perfekte Dreampop-Scheibe zu konzipieren – und sich damit bewusst von dem vergleichsweise unbekümmert dahinplätscherndem E-Pop-Format des Vorgängerwerkes „Stray Fantasies“ abzusetzen und zu den ursprünglichen Roots zurückzukehren. Damit haben sich Mint Julep…

  • The Choice Few – One Way Streets

    Die Band gibt es erst seit 2019, mit Sänger Mike Underwood und weiteren Musikern von Last Crusade, Thankless Graft, Emergency und No Heart sind hier allerdings ein paar alte Recken am Start. Die dann auch so klingen. Alt. Und reif und weise und klassisch. Gemeinsam zocken sie sich durch sechs neue eigene Lieder sowie „Nobody…

  • Saxon – Inspirations

    Es gibt Platten, die sind für Fans. Und nur für Fans. Zum Beispiel: „Inspirations“ von Saxon. Denn hier werden nur Songs anderer Bands und Künstler gecovert. Was in vielen Fällen natürlich spannend sein könnte, was im Grunde auch einer, der Saxon sonst weniger feiert, sich mal geben könnte. In diesem Fall aber leider nicht ist.…

  • Ryan Adams – Wednesdays

    Für 2019 hatte Ryan Adams großes geplant: Nachdem er sich 2017 auf seinem Album „Prisoner“ als experimenteller Soundforscher ausgetobt hatte, wollte er 2019 – beginnend mit einem Album namens „The Big Colors“ – gleich eine ganze Trilogie veröffentlichen, mit der er zu seinen Tugenden als Songwriter zurückzukehren gedachte. Dann jedoch fiel ihm sein fragwürdig organisiertes…

  • Riley Pearce – Love And All That Stuff

    Auch der Australier Riley Pearce hat sich dazu entschlossen, sein Material in Form von EPs unter das Volk zu bringen. „Love And All That Stuff“ ist also insofern kein echter Nachfolger der im August letzten Jahres erschienenen EP „Maybe I Can Sleep It Off“, sondern ein Companion-Piece, denn die nun vorliegenden fünf Songs entstanden während…

  • Valerie June – The Moon And Stars: Prescriptions For Dreamers

    Platte der Woche KW 10/2021 Im Fall von Valerie June ist das alles nicht so einfach. Normalerweise folgen Singer/Songwriter ihres Kalibers ja alle einem gewissen Schema – Pandemie hin oder her. Dazu gehört auch eine gewisse handwerkliche Disziplin und ein bestimmtes Setting, was das kreative Element – also auch das Schreiben von Songs – betrifft.…

  • Disarstar – Deutscher Oktober

    Sie reden von Gangster. Straße. Ich bin so böse. Viele Kids glauben das, noch mehr wissen aber natürlich, dass viele deutsche Rapper einfach nur noch lächerlich sind. Das Gegenteil von lächerlich: Disastar. Aus Hamburg. Und das nicht, weil er früher selbst ein Gangster war, ein echter, vorbestraft wegen Körperverletzung und Dealerei. Sondern weil er so…

  • The Paper Kites – Roses

    Die Band hätte hier alles machen können. Alles. Ich hätte dieses Album geliebt. So lange der vorab veröffentlichte Song „Climb On Your Tears“ mit Aoife O’Donovan drauf gewesen wäre. Der Song, der bereits vor einigen Wochen vorab veröffentlicht wurde, wir nannten ihn in unseren News ein „dunkles, wunderschönes und so beeindruckendes Monster von Ballade, weghören…

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