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  • Peach & Quiet – Just Beyond The Shine

    Es liegt ja gar nicht so auf der Hand – aber die zwischen den amerikanischen Bundesstaaten Alaska und Washington eingeklemmte Inselwelt vor der kanadischen Westküste scheint ein gutes Klima für sanftmütige Songwriter-Pärchen zu haben. Nachdem zuletzt z.B. Sierra Lundy und Jon Middleton alias Ocie Elliot auf Vancouver Island vorgemacht haben, was man auf diesem Sektor…

  • Passenger – Songs For The Drunk And Broken Hearted

    Ein Album über die Liebe und über das Saufen? Puh, das kann hart werden… könnte hart werden. Wird es aber nicht bei Passenger. Natürlich nicht. Obwohl er über seine Trennung genau wie „für all die Leute, die nach einer durchzechten Nacht nicht ins Bett gehen wollen und einfach so lange wie möglich weitertrinken wollen.“ singt.…

  • Nosebleeder – No

    Wenn eine Band sieben Jahre werkelt, tut und macht und dann tatsächlich ein erstes Album veröffentlicht, dann verdient das schon mal Respekt. Wenn es dann auch noch so gut wie dieses „No“ klingt, dann muss man diese Band erst recht abfeiern. Machen wir. Natürlich. Nosebleeder kommen aus Köln, spielen hier 12 Songs in gerade mal…

  • NEØV – Picture Of A Good Life

    Ein bisschen Geduld ist schon angesagt: Die Tracks auf dem vierten Album des Finnischen Indie-Rock-Projektes NEØV um die Gebrüder Anssi und Samuli Neuvonen sind – außer dem Rausschmeißer „Burn Your Fingers“ – bis zu knapp acht Minuten lang. Das mag an Anspruch des Duos liegen, denn (wie es in der aktuellen Bio ganz richtig heißt)…

  • Midnight Sister – Painting The Roses

    Ein recht spezielles Sub-Genre hat sich das aus Sängerin Juliana Giraffe und Multiinstrumentalist Ari Balouzian bestehende L.A.-Duo Midnight Sister ausgesucht. Es gibt einen eigenartigem Mix aus psychedelischem Soul-Pop, Disco-Flair, 60s Westcoast Surf-Beat Ästhetik, Noir-Cocktail-Jazz und einer gehörigen Portion musikalischem Alice-In-Wonderland-Spleen mit selbstironischer Distanz. „Painting The Roses“ ist das Nachfolgealbum des 2017er Debüts „Saturn Over Sunsets“,…

  • Grandbrothers – All The Unknown

    Mit einem besonderen Konzept wenden sich Erol Sarp und Lukas Vogel a.k.a. Grandbrothers seit 2012 an ihr Publikum: Präpariertes Klavier und elektronische Produktionstechniken sollten in einem neoklassizsistischen Minimalmusik-Ambiente zu einer organischen Synthese zusammengeführt werden. Natürlich behalten sie dieses Prinzip auf dem nunmehr dritten Album auch noch bei – erlauben sich aber nun auch die Freiheit,…

  • Emma McGrath – Settled In Motion (Silent Minds, Pt.3)

    Zwar griff Emma McGrath dem Vernehmen nach bereits im zarten Alter von zehn Jahren zur Gitarre – so richtig eilig hatte sie es trotzdem nie, sich als Songwriterin zu etablieren. Stattdessen nutzte sie die Zeit, nach einem eigenen Stil zu suchen und sich vor allen Dingen in der Disziplin der Songwriterin zu schulen. 2018 begann…

  • Buck Meek – Two Saviors

    Dass sich das zweite Solo-Album des on/off/on Big Thief-Gitarristen Buck Meek keineswegs anhört wie eine Big-Thief-Light-Scheibe mit männlichem Gesang, hat mehrere Ursachen. Zum einen nämlich sieht sich Meek noch viel weniger als Sänger als seine Chefin Adrienne Lenker und nuschelt und lispelt sich mehr oder minder durch sein Oeuvre. Und dann war da noch Produzent…

  • Blackout Problems – Dark

    Nein. Ihre letzten Platten waren nicht schlecht. Sie waren okay, meistens gut und zum Teil besser. Aber was die Blackout Problems hier und heute abliefern, ist einfach mal überraschend klasse. Das ist das Album, an dem sich die Band ab sofort messen lassen muss. Und wahrscheinlich auch die ein oder andere Band da draußen. Dark-Pop…

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