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  • Thee Holy Brothers – My Name Is Sparkle

    Dass ein Projekt, das sich den Namen „Thee Holy Brothers“ gab, es nicht so ganz ernst nimmt, machen Marvin „Budd Holy“ Etzioni (Gründungsmitglied von Lone Justice) und Willie „Johnny B-Holy“ auf diesem interessanten Debüt-Album in Form einer mit Augenzwinkern inszenierten Songsammlung im Medicine-Show-Fake-Gospel-Setting, recht deutlich. Das soll nicht heißen, dass die Jungs ihre Musik –…

  • The Flat Five – Another World

    Die Band The Flat Five gerierte sich als All-Star-Projekt mit talentierten Veteranen aus der Chicagoer Session-Musiker Szene: Scott Ligon, Casey McDonough, Alex Hall und vor allen Dingen die beiden Sängerinnen Kelly Hogan und Nora O’Connor kennt man als emsiger Zuarbeiter(innen) von Acts wie Brian Wilson, The Decemberists, Neko Case oder Mavis Staples – und auf…

  • Sodom – Genesis XIX

    Hey, Metallica, hört mal hin. Man kann auch alt sein und trotzdem derbe klingen. So wie Sodom. Seit fast 40 Jahren und im neuen Line-Up am Start. Aber deftig wie bekannt, geliebt, bewundert. Das ist Thrash und nur das ist Thrash. Von Sodom des letzten Albums ist nur noch Tom Angelripper selbst übrig, jetzt an…

  • Mola – Psychogirl

    Irgendwo im Kleingedruckten der Bio des Münchener „Psycho Girls“ Isabella „Mola“ Streifeneder steht etwas von „Anti-Pop“ – wohl weil die Gute in ihren Lyrics gerne mal auf trotzige Art von Hedonismus und Nihilismus (gerne mal von letzterem als Folge des ersteren) singt. Das ist natürlich Quatsch. Denn auf dieser zweiten EP gibt es schlicht gute,…

  • Babeheaven – Home For Now

    Platte der Woche KW 47/2020 Bereits seit einiger Zeit empfiehlt sich das aus Nancy Andersen und Jamie Travis bestehende Londoner Dreampop-Duo Babeheaven als heißes Ticket in Sachen modernen, organischen E-Pops. Als Support von Acts wie Japanese Breakfast, Nilüfer Yanya oder Cigarettes After Sex haben sich Babeheaven auch gleich eine Reputation als cooler Live-Act erworben. Musikalisch…

  • Compilation – Wir müssen hier raus

    Rio Reiser. Ton Steine Scherben. Man war nicht nur politisch wegweisend, man konnte auch berauschende Musik schreiben und spielen. Musik, die noch heute relevant ist, noch heute klasse und das Gegenteil von langweilig ist. Ob man die nun von anderen Künstlern interpretiert benötigt, ist wie immer Geschmacksache. Unter Schafen Records zum Beispiel sagen: ja! Und…

  • Nick Cave – Idiot Prayer: Nick Cave Alone At Alexandra Palace

    Auch Nick Cave wusste die Corona-Krise auf kreative Weise zu nutzen – und macht mit seinem Multi-Media-Projekt „Nick Cave Alone At Alexandra Palace“ insbesondere seinen Fans eine riesige Freude. Es handelt sich hierbei um einen Solo-Auftritt Caves, der – alleine am Klavier – unter Studiobedingungen einen erstaunlich umfassenden Überblick über seine Schaffensperiode gibt – insbesondere…

  • Larkin Poe – Kindred Spirit

    Rebecca und Megan Lovell sind irgendwie süchtig nach ihrer Berufung. Wo sich geringere ihrer Kolleg(inn)en darauf beschränken, über ihre sozialen Kanäle Selfies oder Foodporn zu propagieren, zeigen die inzwischen in Nashville residierenden Schwestern aus Atlanta ihre ungebrochene Begeisterung für ihr Tun, indem sie regelmäßig Coverversionen – meist aber keineswegs ausschließlich von Blues-Heroen – veröffentlichen. Warum…

  • Diamond Head – Lightning To The Nations 2020

    Na, das ist doch mal konsequent. Wären andere remastern, remixen und rereleasen, sagten sich Diamond Head: Wir rerecorden! Heißt tatsächlich: ab ins Studio, spielen, aufnehmen, einmal neu bitte. Oder wie es die Band selbst sagt: „Wir dachten, dass es großartig sein würde, das Debut-Album zu rerecorden mit dem heutigen Line-Up und der modernen Technologie, die…

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