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  • Mary Lattimore – Silver Ladders

    Mary Lattimore ist von Haus aus zunächst mal Harfenistin – dann aber auch wagemutige Avantgardistin, die – zumindest auf dieser Scheibe – alle traditionellen Aspekte ihres Leib- und Mageninstrumentes dann gleich wieder verzichtet. Wie auch bei ihren anderen Projekten – u.a. mit Meg Baird, Mac McCaughan, Jònsi oder Julianna Barwick (etwa auf dem Remix-Album ihres…

  • Jeremy Ivey – Waiting Out The Storm

    Beschäftigte sich der Ehemann von Margo Price auf seinem Solo-Debüt-Album „The Dream And The Dreamer“ noch mit seinen Träumen, so widmet er sich auf dem neuen Werk – das er mit seiner Band The Extraterrestrials einspielte – auf bodenständige Weise – aber mit metaphorischen Mitteln – der realen Gegenwart. Der im Titel des Album erwähnte…

  • Black Sabbath – Paranoid (50th Anniversary Super Deluxe Box Set)

    Downloads und Streams, schön und gut. Aber mit Releases wie diesem merkt man mal wieder: echt ist echt besser! Auf vier CDs bzw. fünf LPs veröffentlichen Black Sabbath ihren Klassiker neu, neu gemastert, aufgepimpt, prall gefüllt und feinstens verpackt. Ganz stark! So hört man dieses Album nicht nur, man erlebt es, man zelebriert es, ja,…

  • Cut Worms – Nobody Lives Here Anymore

    Ganz schön mutig: In Zeiten, in denen viele seiner Kollegen vor den Umständen der Zeit kapitulieren, und versuchen, sich mit Single-Titeln, Playlists und EPs irgendwie im Wust der Neuveröffentlichungen zu behaupten (und das LP-Format abgeschrieben erscheint), legt Max Clarke a.k.a. Cut Worms aus Brooklyn nun gleich ein Doppelalbum vor, das er mit Produzent Matt Ross-Spang…

  • Darlingside – Fish Pond Fish

    Laut der aktuellen Bio des Quartetts aus Massachusetts bezog sich das erste Album „Birds Say“ auf die Vergangenheit, war das zweite „Extralife“ ein Ausblick auf die Zukunft und beschäftigt sich das neue Werk nun mit der Gegenwart. Musikalisch übersetzt bedeutet dies vielleicht, dass Produzent Peter Katis auf die Idee kam, ursprünglich als Demo gedachte Aufnahmen…

  • Brothers Osborne – Skeletons

    Da muss man nicht lange im Kleingedruckten suchen: Die sechsfach Grammy-nominierten Gebrüder Osborne veröffentlichen auf einem der verbleibenden Nashviller Majorlabels. Ergo ist es erklärlich, dass die Jungs hierzulande der breiten Masse vollkommen unbekannt sind – auch wenn sie in den USA zu den Superstars jener Mainstream-Pop-Sorte vermarktet werden, die dort irritierenderweise als „Country-Musik“ bezeichnet wird.…

  • Woodlock – Collateral

    Das Wesentliche an dieser EP des von Neuseeland nach Australien emigrierten Songwriter-Trios Woodlock ist weniger der Umstand, dass die Gebrüder Zech und Eze Walters und ihr Kumpel Bowen Purcell als Straßenmusiker durch Australien getourt sind (obwohl man diese Routine ihren Songs durchaus anhört), bevor sie sich in Melbourne nieder ließen und begannen, von dort aus…

  • Mxmtoon – Dusk

    2017 begann die in Kalifornien aufgewachsene, aber in Brooklyn residierende Songwriterin Maia – oder Mxtmoon, wie sie sich nennt – erste, mit einem USB-Mikro und Garageband selbst fabrizierte Songs zu veröffentlichen und präsentierte sich mit der EP „Plum Blossoms“ zunächst mal als Ukulele spielende Folkpopperin, die – wie sie sagte – bemüht war, „Tagebucheinträge in…

  • Matija – byebyeskiesofyesterday

    Das, was den Münchner „Front-Dandy“ Matija Salgovic und seine Band bei diesem zweiten Album besonders auszeichnet, ist der Umstand, dass die Song- und der LP-Titel konsequent klein und zusammen geschrieben werden. Das bedeutet freilich nicht, dass die verspielten Indie-Pop-Songs (die von Produzent Willy Löster konsequent in Richtung Massenkompatibilität getrimmt wurden) etwa auch komprimiert und zusammengestrichen…

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