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  • Sir Richard Bishop – Oneiric Formulary

    Sir Richard Bishop ist einer der letzten großen Heiligen in Sachen musikalischer Obskuritätenforschungen (und eigenartiger Projekt-Titel). Beschäftigte er sich auf seinen letzten Projekten des Öfteren mit dem nahen Osten, so agiert er auf seinem neuen Werk sozusagen ungebunden an Raum und Zeit in einem eher unsortierten Traumzustand („Oreiric“ = „traumähnlich“). Ursprünglich begann der Mann aus…

  • Shelby Lynne – Shelby Lynne

    Wie auch vor kurzem ihre „Sissy“ Allison Moorer präsentiert nun auch Shelby Lynne nach längerer Wartezeit ein neues Werk mit neuem Songmaterial. Während sich allerdings Allison auf ihrem Album „Blood“ einem intensiven Seelenstriptease unterwarf, bezieht sich Shelby auf diesem neuen Album auf den bislang unveröffentlichten Indie-Film „When We Kill Creators“ der Regisseurin Cynthia Mort, in…

  • Ron Sexsmith – Hermitage

    Ron Sexsmith ist von Toronto in den kleinen Ort Stratford umgezogen und das hat ihn anscheinend so begeistert, dass er sein neues Album zusammen mit Produzent Don Kerr um heimischen Wohnzimmer (bis auf das Schlagzeug) ganz alleine – als Einsiedler also – einspielte. Die ländliche Umgebung scheint Sexsmith auch stimmungsmäßig beeinflusst zu haben. Leistete sich…

  • Laura Marling – Song For Our Daughter

    Platte der Woche KW 15/2020 „Love is a sickness cured by time“ singt Laura Marling in dem Song „Only The Strong“ von ihrem neuen Album „Song For Our Daughter“. Und gerade diese fundamentale Erkenntnis ist keine eigene Textzeile, sondern eine, die aus dem Theaterstück „Mary Stuart“ von Robert Icke stammt, für das Laura Musik komponiert…

  • Hamilton Leithauser – The Loves Of Your Life

    Der gewesene Walkmen-Frontman Hamilton Leithauser macht auch auf diesem neuen Album das, was er sich als Motto für seine Solo-Laufbahn auf die Fahnen geschrieben hat: In der Manier eines musikalischen Grundlagenforschers stilistisch völlig unberechenbar durch alle möglichen Facetten des Indie-Pop zu mäandern und dabei zu stets überraschenden und auch durchaus attraktiven Ergebnissen zu kommen. Bemerkenswert…

  • Ezra Furman – OST – Sex Education

    Die Unfähigkeit, über sein Gefühlsleben sprechen zu können, sei der Grund gewesen, warum Ezra Furman als Teenager dereinst beschloss, Musiker und Songwriter zu werden, erklärt er in seiner aktuellen Bio. Insofern liefen die Produzenten der Fernsehserie „Sex Education“ (die genau dieses Thema behandelt) bei dem Mann aus San Francisco offene Türen ein, als sie ihn…

  • The Dream Syndicate – The Universe Inside

    Zunächst klang die Sache wie ein Witz. Nach einem der Konzerte auf der Tour zum letzten Dream Syndicate-Album „These Times“ meinte Steve Wynn beiläufig, dass es da wohl noch einen Nachschlag geben werde, denn es gäbe da noch diese 80-minütige Jam-Session, aus der man noch etwas machen könnte. Und das ist nun geschehen: Das neue…

  • Sparta – Trust The River

    Ach kommt, was soll das? Das Ding war doch durch, die Band nach 13 Jahren ohne Album am Ende. Echt mal, Jungs, war schön, belassen wir es dabei. Und dann kommen Sparta und damit Sänger Jim Ward (Ex-At The Drive-In) und sein Mitgründer Matt Miller mit „Trust The River“ um die Ecke. Neues Album, zehn…

  • Moscow Death Brigade – Bad Accent Anthems

    Die Promo-Agentur spricht hier von einem „EDM-Hardcore-Metal-Drum’n’Bass-Techno-Rap-Punk-Bastard“, die Band selbst bezeichnet ihre Musik als „Circle Pit HipHop“, wir finden zudem: krankes Teil, starkes Stück, alles richtig gemacht, liebe Moscow Death Brigade.Elf Songs sind auf dem dritten Album der maskierten Polit-Musikanten, selten machten Lieder gegen Rassismus, Krieg und das Böse im Ganzen dermaßen viel Spaß. Ehrlich,…

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