Als Alex Ebert 2009 mit seiner musizierenden Hippie-Kommune als Edward Sharpe & The Magnetic Zeros die Bühne(n) betrat, traf er…
Als Alex Ebert 2009 mit seiner musizierenden Hippie-Kommune als Edward Sharpe & The Magnetic Zeros die Bühne(n) betrat, traf er mit seiner teilweise geradezu orthodox ausgelebten Hippie-Musik genau den Nerv der Zeit und begeisterte im Folgenden insbesondere durch die hanebüchenen Live-Shows des Ensembles. Der Höhepunkt dieses Tuns war die Scheibe „Here“ im Jahre 2012, auf…
Humor haben sie, hatten sie schon immer. Da hieß ein Album einst „The Bible 2“, die Band selbst früher Andrew Jackson Jihad, jetzt singen sie unter anderem von der „Mega Guillotine 2020“. Und doch sind AJJ natürlich keine reinen Spaßmacher, kein komisches Ding. Sondern clevere, kreative Menschen. Und sicher auch ein bisschen nerdy. Denn „Good…
Platte der Woche KW 02/2020 Alexandra Savior ist einer der vielen Acts, deren Karriere mit dem von T-Bone-Burnett kuratierten Soundtrack der Fernsehserie „True Detective“ erst so richtig ins Laufen kam – als nämlich Burnett gleich Alexandras erstes Demo „Risk“ verwendete. 2017 erschien dann – nach langer Wartezeit und vielen Querelen – „Belladonna Of Sadness“, das…
Als Juliette Jackson und ihre Mitstreiterinnen 2017 mit ihrem Debüt-Album „Love In The 4th Dimension“ offiziell die Szene betraten, schien die Sache klar: The Big Moon waren offensichtlich angetreten, der Rockmusik eine aktuelle feminine Schattierung hinzuzufügen – zumal die Band das auf der anschließenden Tour und als Backing Band für Marika Hackman auch noch untermauern…
Na das geht ja gut los! Und wie und viel, viel besser. Beach Slang sind wieder laut, sind wieder: Beach Slang. Besser, noch besser als zuletzt Quiet Slang und obendrauf mit einem prominenten Gast: Tommy Stinson, einst Bassist von The Replacements und Guns N Roses. Beach Slang-Frontmann James Alex kommentiert: „It was a real-life rock & roll daydream…
Erstaunlicherweise bringt die Berliner Klangkünstlerin Balbina ihren faszinierenden musikalischen und sprachlichen Dadaismus auf dem neuen – erstmals independent produzierten – Album keineswegs konsequent auf den Punkt (wie der Titel vermuten ließe), sondern dehnt ihr eh schon vielfältig verzweigtes Klanguniversum nochmals weiter aus – und zwar in unerwarteter Richtung: Denn anstatt ihre Wortgetüme – wie bisher…
Anders als sein schottischer Kollege Mike Scott stammt David Keenan tatsächlich aus Irland. Mit den Waterboys hat die Musik Keenans nämlich einige Parallelen aufzuweisen: Da ist zum einen das Faible für irische Folk-Traditionen, dann die Strukturierung des Songmaterials in verspielten, detailreichen, epischen Balladen und nicht zuletzt ein poetisches Gespür für die Sprache. Die Verbindung von…
Eben nicht und das ist auch gut so! „Recorded on the road for less than 50 dollars, but sounding like a million bucks!“ sagen DeWolff selbst über ihr neues Album. Okay, der erste Teil mag stimmen, der zweite nicht. „Tascam Tapes“ klingt herrlich schroff, roh, persönlich, aber dabei tatsächlich niemals billig, niemals schwach oder schlecht.…
Okay, logisch, kommt man nicht drum herum. Also direkt jetzt: Ja, sie auch. Die Donots machen es schon länger, Itchy bald auch, Smile And Burn also mittendrin. Wir singen jetzt deutsche Texte. Oh nein, oh ja, oh echt? Sicher ist: Das kann natürlich tierisch schief gehen, so richtig mies werden. Sicher ist aber auch: hier…