In Zeiten, wo sogar den Künstlern selbst auffällt, dass alles, was unter dem Kunst-Genre „Deutschpop“ zusammengefasst wird, nicht nur sprachlich…
In Zeiten, wo sogar den Künstlern selbst auffällt, dass alles, was unter dem Kunst-Genre „Deutschpop“ zusammengefasst wird, nicht nur sprachlich und inhaltlich, sondern auch musikalisch immer ähnlicher klingt, hat sich Naima Husseini wohl überlegt, wie sie ihre eigene Identität denn wohl am besten zum Ausdrck bringen könnte. Dabei ist sie dann auf die Idee verfallen,…
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Großartigkeit und die Vielfältigkeit bzw. die Entwicklung der Editors komplett, ja radikal zu spüren, zu genießen. Auf den Shows und auf einer Best Of-Platte. Jetzt gibt es das eine, im kommenden Jahr das andere. Jetzt gibt es: „Black Gold“. Das heißt: 13 Songs aus 15 Jahren, Songs wie natürlich „Papillon“…
In den 90ern hatte Van Morrison schon mal eine Phase, in der er – wie heute – gefühlt alle drei Monate eine neue LP auf den Markt warf. Alben wie dieses waren freilich auch damals schon eher selten dabei. Anstatt nämlich einfach Projekt für Projekt sein Standardrepertoire – Blues, R’n’B, Jazz, Skiffle oder Folk –…
Dieses Album: ist der Wahnsinn. Und Hodja sind es auch. Kennen keine Gnade, keine Grenzen, keine Pausen. Weder für sich noch für uns, kam doch erst im vergangenen Jahr „The Flood“ raus, das wir zur Platte der Woche kürten und schlicht und einfach ein „sensationelles Album!“ nannten. Jetzt „We Are The Here And Now“, wieder überragend, überkrass, krasser…
Die Swans bringen es auf ihrem 15. Album im Titel gleich auf den Punkt, denn nach einer tieferen Bedeutung der neuen Songs sollte man wohl besser nicht suchen – sofern man die meist überlangen, episch ausufernden musikalischen Endlos-Meditationen überhaupt noch als Songs im eigentlichen Sinne bezeichnen möchte. Für dieses Doppelalbum stellte Mastermind Michael Gira die…
„Speed Queen“ ist sicherlich kein geeigneter Titel, um das, was Laurel Sprengelmeyer alias Little Scream auf ihrem dritten Album bietet, zu beschreiben, denn musikalisch ist es nicht mehr oder weniger als ein brillantes, organisches Old-School Pop-Album mit einem gewissen Glam-Factor, Disco-Referenzen und New Wave-Sounds geworden, wobei der Titeltrack sogar eine Art Dream Pop Power-Ballade darstellt.…
Das, was „Love in The Milky Way“, das Debütalbum der Schwedin Sarah Klang auszeichnete, war eine Mischung aus klassischer, skandinavischer Tristesse, einer damals bereits zu erkennenden Pop-Sensibilität und einer durchaus konsequenten Indie-Credibilty jenseits aller möglichen Mainstream-Aspirationen. Das brachte ihr zum Beispiel den Titel „Saddest Girl In Sweden“ ein – was schon bemerkenswert ist, denn an…
Stand Earache einst für Deathmetal und andere Extremitäten von Bands wie Napalm Death, Morbid Angel oder Carcass, habe die Briten ihr Raster inzwischen deutlich erweitert und veröffentlichen nun auch Platten von zum Beispiel The Temperance Movement, Rival Sons – und Goodbye June. Nun, zumindest diese hätten sie sich sparen können…Goodbye June kommen aus Nashville, sind drei Cousins und…
„Bloom Innocent“ ist bereits Meister Finks siebtes Studioalbum – und dennoch hört der Mann nicht auf, seinen musikalischen Tellerrand ständig weiter nach draußen ins Unbekannte zu schieben. Unterstützen ließ er sich dabei dieses Mal von Kult-Produzent Flood, der – wie üblich – auch gleich musikalisch Hand anlegte. Mittels weitestgehend linear ausgerichteten, atmosphärischen Ambient-Tracks bemühen sich…