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  • Nilüfer Yanya – Miss Universe

    In der Londoner Szene gilt Nilüfer Yanya schon seit geraumer Zeit als heißer Tipp in Sachen visionären, hippen Indie-Pops. Wie sich nun auf dem Debütalbum zeigt, rechtfertigt Nilüfer diese Vorschusslorbeeren auch durchaus – schon alleine deswegen, weil sie Sachen macht, die andere nicht machen. Dazu gehört, dass sie auf angesagte hippe Produktions-Gimmicks verzichtet, wohl aber…

  • Masha Qrella – Day After Day

    Alles neu bei Masha Qrella: Seit mehr als 20 Jahren ist die Berlinerin einer der hellsten Sterne im hiesigen Indie-Untergrund, ganz egal, ob anfangs mit Mina, Contriva und NMFarner oder zuletzt mit immer brillanteren Solo-Veröffentlichungen. Bislang schien ihr der eigene Weg stets wichtiger zu sein als die Aussicht auf kommerziellen Erfolg, nun allerdings deutet sich…

  • DJ Stylewarz – Der Letzte seiner Art

    Vielleicht ist es Zufall. Sicher ist es gut. Nur zwei Wochen nachdem sein alter Buddy Ferris MC sein neues Album rausgehauen hat, zieht DJ Stylewarz nach. Zieht die Legende nach. Denn ob als Mitglied von No Remorze, als Teil der VIVA-Sendung „Freestyle“ oder des DJ-Orchesters oder eben als DJ von Ferris MC und auf Platten wie „Asimetrie“…

  • Sleeper – The Modern Age

    Es ist wirklich ein wenig rätselhaft, was Louise Wener und ihre Bandmates geritten haben mochte, über 20 Jahre nachdem man das gemeinsame Projekt Sleeper nach mittelprächtigem kommerziellen Erfolg und drei veröffentlichten Tonträgern eigentlich zu den Akten gelegt hatte, nun doch wieder aufleben zu lassen – zumal es kein Statement der Band über die Hintergründe gibt.…

  • Seed To Tree – Proportions

    Auch der New Wave-Pop ist also offensichtlich nicht totzubekommen. Es sollte indes zu denken geben, dass die meisten Elaborate dieser Art heutzutage nicht mehr aus dem vereinigten Königreich, sondern eher aus der musikalischen Diaspora kommen: Aus Osteuropa, der Schweiz, Österreich, dem Baltikum, Skandinavien oder – wie in diesem Fall – aus Luxemburg. Sei es drum:…

  • Schiller – Morgenstund

    Schiller ist kein Künstler, kein Projekt, nicht nur Musik. Schiller ist mehr so ein großes Ganzes, ein Rundum-Paket. Für Augen, Ohren und ein bisschen mehr. Oder wie es die Dame im Intro ankündigt. „Guten Abend. Herzlich willkommen in der neuen Welt von Schiller. Schließen Sie die Augen, entspannen Sie sich.“Wobei das mit den Augen schließen…

  • Malik Djoudi – Tempéraments

    Malik Djoudi kommt aus der Provinzstadt Poitiers und hat wohl deswegen mit den aktuellen Sounds der französischen Hauptstadt wenig am Hut. Nachdem er 2017 – inspiriert durch eine Reise in die vietnamesische Heimat seiner Mutter – sein Debütalbum „Un“ praktisch im Alleingang erstellt hatte, arbeitete er für das neue Werk mit Produzent Ash Workman (Christine…

  • Madison Violet – Everything’s Shifting

    Das neue Werk könnte fast so etwas wie ein Rückzug auf Raten interpretiert werden. Nicht als Kritik, sondern in der Art wie sich Brenley MacEachern und Lisa MacIsaac nach den unglücklichen Ausflügen in die Mainstream-Pop-Gefilder des vorletzten Albums „Year Of The Horse“ nach einem Zwischenschritt mit dem letzten Werk „The Knight Sessions“ nun wieder ganz…

  • Fil Bo Riva – Beautiful Sadness

    Bereits seit einigen Jahren geistert Filippo Bonamici alias Fil Bo Riva durch die Musikwelt und erfreut sich dabei insbesondere als mitreißender, sympathischer Live-Performer einer stetig zunehmenden Beliebtheit. Dass Fil Bo Riva dabei offensichtlich nicht der YouTube-Generation angehört, sondern als ernsthafter Musiker Wert auf sein musikalisches Handwerk legt, wird schon alleine dadurch deutlich, dass er seine…

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