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  • Katarina Pejak – Roads That Cross

    Keineswegs zu Unrecht heißt das – immerhin von Mike Zito produzierte – neue Album von Katarina Pejak aus Belgrad „Roads That Cross“. Denn obwohl das Album auf dem Blues-Label #1 (Ruf Records) erscheint und obwohl sie an den besungenen Crossroads durchaus ihren Deal mit dem Teufel macht (um bei den Metaphern zu bleiben), ist es…

  • Joe Carnwath – Big Heads Small Minds

    Ein prägendes Erlebnis hatte der in den USA geborene aber im GB lebende Troubadour Joe Carnwath als ihm Bono von U2 mal 300 $ zusteckte, weil er von seiner Performance als Straßenmusiker so begeistert war. Man kann nun nicht wirklich sagen, dass ihm das musikalisch zu Kopf gestiegen wäre, aber vielleicht führte es dazu, dass…

  • Hollow Hearts – Traveling Songs

    Mit ihrem Debütalbum „Annabelle“ begeisterte die norwegische Band Hollow Hearts im letzten Jahr mit einem bemerkenswert vielseitigen Americana-Pop-Album, das die Band sowohl von einer weltoffen experimentellen, wie auch von einer handwerklich versierten Genre-Seite zeigte. Und damals standen die Hollow Hearts ja noch am Anfang. Es folgten etliche Live-Touren und Festivals. Die Band kam also ordentlich…

  • Hayes Carll – What It Is

    Sein letztes Album inszenierte der US-Barde Hayes Carll mit Joe Henry auf dem Produzentenstuhl im Stile einer eher asketisch angerichteten musikalischen Klagemauer. Damit ist jetzt Schluss. Auf dem neuen Werk greift er mit beiden Händen ins Americana-Repertoire und auch wenn jetzt nicht gleich eine Rock-Scheibe dabei heraus kam, gibt es doch auch wieder druckvolle Up-Tempo-Momente…

  • Mercury Rev – Bobbie Gentry’s The Delta Sweete Revisited

    Platte der Woche KW 6/2019 Norah Jones, Hope Sandoval, Rachel Goswell, Laetitia SadierMargo Price, Susanne Sundför, Phoebe Bridgers, Marissa Nadler, Beth Orton, Lucinda Williams sowie die Schauspielerin Carice van Houten und Hippie-Legende Vashti Bunyan haben Jonathan Donahue und Grasshopper in einem gewaltigen Fanprojekt versammelt, um mit einer liebevollen Re-Kreation von Bobbie Gentrys zweiter LP –…

  • Ageist – Babyface

    Sagen wir, wie es ist: Dieses Album ist der Wahnsinn. Der absolute Wahnsinn, ein großartiges Stück Musik. Erschaffen von vier großartigen Typen, die man aus anderen Bands kennt, die nun aber Ageist sind. Keine Allstars, kein gehyptes Projekt, sondern einfach… siehe oben. Ageist bestehen aus Eric Odness, Frank Bevan, Arty Shepherd und Tucker Rule, die Bands wie Thursday,…

  • Yak – Pursuit Of Momentary Happiness

    Alles oder nichts – so ungefähr ist der selbstironische Titel des zweiten Yak-Albums zu verstehen. Denn Oli Burslem, dem Kopf des Trios, ging es darum – koste es was es wolle – seine musikalische Vision auf diesem Werk zu konkretisieren. Dafür setzte er alles aufs Spiel und nahm sogar in Kauf, eine Zeit lang obdachlos…

  • Nathan Gray – Live in Wiesbaden / Iserlohn

    Man kennt das ja. „Make some noise!“ sagen sie da oben auf den Bühnen. „The best show of the tour“ und das jeden Abend oder einfach „We love you“. Konzerte und das Phrasenschwein sind beste Kumpels, aber das stört nicht, das gehört oft dazu. Ebenso oft gibt es natürlich klare Ansagen, von „Nazis raus“ bis „Platten…

  • Jessica Pratt – Quiet Signs

    Jessica Pratt mag es offenbar, mit den Titeln ihrer Platten gewissermaßen gleich auch eine Inhaltsangabe mitzuliefern. „On Your Own Love“ nannte sie ihre 2015er-Platte, ein Album, auf dem sie mit ihren stets ein wenig unfertig, aber dadurch auch um so unmittelbarer anmutenden Liedern selbstbewusst „on her own“ eigene Wege abseits der ausgetrampleten Pfade suchte und…

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