Auf seinem neuen Album dreht der gewesene Blueser Nik Barrell so richtig auf. Zusammen mit Alan Grice und Alex White…
Als typische Vertreter des wohl maskulinsten aller Genres – dem Prog-Rock – machte sich das Projekt Nektar in den 70er Jahren einen Namen dadurch, dass sie mit die längsten Tracks in die Welt setzten und mit einer Dramatik flirteten, die sich dadurch äußerte, dass die Songs oft so lange eingeleitet und Spannungen erzeugt wurden, dass…
Zu einem recht ungünstigen Zeitpunkt kommt Joe George aus Chicago sozusagen mit der Singer/Songwriter-LP des Jahres daher. Und das kommt nicht von ungefähr. Denn als Live-Musiker für Rex Brown von der Metal-Band Pantera schärfte er sein Musikverständnis in einer ganz anderen Richtung als in eigener Sache und als Student am Berklee College spezialisierte er sich…
Dave Smalley war einst bei DYS, Dag Nasty, All und Down By Law und ist damit fest in den Geschichtsbüchern des amerikanischen Punks und Hardcores verankert. Das kurze braune Kapitel ist längst geschlossen, jetzt macht er endlich wieder gute Sachen. Und mit „Join The Outsiders“ ein gutes Album.Elf Songs sind auf dem auf Little Rocket…
Also etwas Besonderes möchte der US-Softrocker Brett Young eigentlich gar nicht machen. Ohne jedwedes musikalische Sendungsbewusstsein mischt der gebürtige Kalifornier einfach das zwar gediegene, aber im Detail durchaus clever konstruiertes, klassisches Songwriting seiner Wahlheimat Nashville (bei dem er sich allerdings auch von routinierten Nashville Cracks unterstützen lässt) mit einigen moderaten Rock-Riffs und einer gehörigen Prise…
Der US-Troubadour Ben De La Cour ist ganz gut rumgekommen: In New York gestartet (unter anderem als Boxer) ist er über Zwischenaufenthalte in Havanna, London, L.A. und New Orleans in Nashville gelandet, wo er nun auch wieder das neue Werk einspielte. Ben De La Cour hat sich musikalisch und inhaltlich auf eine wenn auch vielleicht…
Künstler, die den eigenen Tod – und damit das Thema Vergänglichkeit – vor der Brust haben, kommen ja zuweilen zu durchaus erstaunlichen, anrührenden Ergebnissen, wenn sie noch in der Lage sind ihr eigenes musikalisches Vermächtnis kreativ zu gestalten. Warren Zevons „Keep Me In Your Heart“, David Bowies „Lazarus“ oder Leonard Cohens „You Want It Darker“…
Ein recht rätselhaftes Thema hat sich Van Morrison für sein neues Album ausgesucht – denn der Prophet, der dem Meister hier einflüstert, ist ein Bauchredner-Dummy. Das erklärt auch vielleicht die eher unterschwellige Art, in der sich Morrison hier auf seine Blues-Roots bezieht. Diese Scheibe bietet einen Mix von Blues-Covern, Neubearbeitungen älterer Morrison-Tracks und sechs neuer…
Fünf Songs. Zehn Minuten. Mindestens drei andere Bands, an die man in dieser Zeit denken muss. Und nein, damit sind nicht Koeter, Nein Nein Nein oder Copilot gemeint und damit Bands, bei denen die Hinüber-Herren früher einst spielten. Nein, hört man sich die erste EP Vierers an, denkt man an Turbostaat, Love A und Muff…