Erst mit seinem letzten Album „Anchors“ hatte der US-Barde Will Hoge eine Sinnkrise überwunden und neue Lust am Musizieren gefunden…
Erst mit seinem letzten Album „Anchors“ hatte der US-Barde Will Hoge eine Sinnkrise überwunden und neue Lust am Musizieren gefunden – nachdem er zuvor eine Zeitlang als Zweifler durch die Lande gezogen war. Offensichtlich hat er sich dadurch dergestalt kuriert, dass er nun nicht mal einen durchschnittlichen Veröffentlichungszyklus aushalten kann und wenige Monate später schon…
Das ist jetzt mal ein schönes Beispiel dafür, dass es gar nicht so einfach zu sein scheint, sich als Musiker aus seiner Haut zu lösen. Versuchten sich Heta Skolahti und Harmen Ridderbos auf ihrer letzten Scheine „No Place Like This“ noch am Indie-Rock durchaus ambitioniert opulenter Prägung, so kehren sie auf „Celebrate“ – einsichtig, wie…
Angesichts dessen, was heutzutage im Folkpop-Genre so alles möglich ist, überraschen Lajescha & Roger O’Dubler als treibende Kraft hinter dem Projekt Pigeons On The Gate fast schon mit der unbekümmerten, ja unbedarften Art, mit der sie sich dem konventionellen Irish Folk zuwenden. Mit wechselnden Lead-Vocals arbeiten sich die Tauben auf dem Gartenzaun hier durch eine…
Als Molly Burch 2017 mit ihrem Debütalbum „Please Be Mine“ die Szene betrat, ging gleich ein Raunen durch die Indie-Folkpop-Songwriter-Gemeinde. Tatsächlich relativierte sich dieser Eindruck dann ein wenig, als Molly auf der folgenden Tournee deutlich machte, dass sie mit der Jetztzeit deutlich weniger am Hut hatte, als ihre LP vermuten hatte lassen und sich –…
Es ist schon erstaunlich, wie konsequent und kreativ sich heutzutage die jungen Elektro-Eleven zuweilen vom offensichtlich bequemeren Pfad entfernen. Die DJane und Produzentin Marie Davidson aus Montreal hätte es sich schließlich einfach machen können, und eine geradlinige Club-Scheibe auf den Markt schmeißen können. Nicht, dass man zu einigen der Tracks auf „Working Class Woman“ nicht…
Trotz des Covermotivs – das einen verfallenen Beichtstuhl zeigt – und des titelgebenden Songs „Confession“ und der damit zusammenhängenen Gospel-Assoziationen ist das dritte Album der Marcus King Band keine reine Spiritual-Scheibe geworden. Dafür ist das Werk dann doch zu erdig. Wie auch auf dem Vorgängerwerk widmet sich Marcus King mit rauchiger Stimme und jeder Menge…
15 Jahre nach der ersten Platte darf man mal zurück blicken. Sollte man auch, das hat man sich verdient, das hat sich Katie Melua verdient. Anders als beim ersten Mal, denn schon 2008 erschien „The Katie Melua Collection“, jetzt gibt’s die „Ultimate Collection“. Was irgendwie nach einem Ende klingt, wie auch das, was Melua sagt:…
Dass John Smith erkennbar von den großen der Folkmusik inspiriert wurde, macht er auf seinem neuen Album dadurch deutlich, dass er es – unterstützt von einigen Freunden – von vorneherein als klassisches Folk-Album anlegte, auch wenn er den Weg wählte, die Songs zuweilen regelrecht üppig – und beispielsweise mit Streichern und Chören arrangiert – in…
Als DJ hatte Tim Green ja Gelegenheit genug, das, was er – zusammen mit einer Reihe von Gästen aus dem Club-Sektor – hier unter dem Projektnamen Invisible Minds als Produzent und Songwriter zusammenfasst, zu studieren. Als Referenzpunkte gibt er hier Peter Gabriel und Björk als Extreme an. Ganz so experimentell wird die Sache aber nur…