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  • Kafvka – Kaputt

    Ist das… Rap? Pop? Cross-Over? Ja. Und elektronisches Zeug und Gitarren und vor allem ist es gut. Es sind Kafvka aus Berlin, „Kaputt“ ist ihr viertes Album. Ein spannendes, modernes, fast schon hippes 2024er-Album mit 13 klasse Songs. Clever und persönlich (sehr, sehr persönlich!) und politisch und konsequent und mal zum Tanzen und mal zum…

  • Fink – Beauty In Your Wake

    Das, was die Musik von Finnean „Fink“ Paul Greenall im Wesentlichen schon seit jeher auszeichnete, ist – ungeachtet des musikalischen Formats – eine gewisse motorische Unerbittlichkeit. In der Vergangenheit führte das Mitte des letzten Jahrzehnts oft in die rhythmische Abstraktion, einfach weil dem Mann das Element der Melodie weniger wichtig war, als die komplexen, konsequent…

  • Fee Van Deelen – fee(ls) 21/22

    Der etwas seltsame Titel des Debüt-Albums der Hamburger Musikerin Fee van Deelen ist dann bei näherem Hinsehen doch selbsterklärend. Die Songs des Albums entstanden im Zeitraum zwischen 2021 und 2022 – könnten also noch von der Pandemie geprägt sein – und es geht um Gefühle aller Art. Der Titelsong heißt sogar „feels“ und das spiegelt…

  • Chaser – Small Victories

    Neulich so. Bei welcher Musik musst du immer heulen? Nun. Es gibt da eine Band, bei der die Tränen zumindest immer in Sichtweite sind: No Use For A Name. Weil ihre Songs bis heute einfach der emotionalste Skatepunk aller Zeiten sind und weil Tony Sly natürlich viel zu früh gestorben ist. So ein Drama, so…

  • Beatsteaks – Please

    Jungs, also bitte, was seid ihr alt geworden. Und reif und weise und gar nicht milde. Also nicht immer. Doch vor allem: Was klingt ihr wieder großartig. „Please“, wirklich, was für eine wunderschöne neue Platte. Die erste seit sieben Jahren, seit „Yours“. Die erste neue Musik seit der 2020er Cover-EP „In The Presence Of“. Willkommen…

  • Joanna Gemma Auguri – Hiraeth

    Platte der Woche KW 26/2024 Stellen wir mal eine steile These auf: Noch nie hat sich vertontes Heimweh so schön, tröstlich, friedfertig, einschmeichelnd und emotional angehört, wie auf dem zweiten Album der Wahlberliner Künstlerin Joanna Gemma Auguri. Und dabei bedeutet der LP-Titel doch so viel mehr als Heimweh. „Hiraeth“ ist nämlich ein walisisches Wort für…

  • Robert Jon & The Wreck – Red Moon Rising

    Von ihrem zentralen Thema – dem erdigen Blues- und Southern-Rock als Basis für die endlose Gitarrenarbeit des namensgebenden Bandleaders Robert Jon Burrison und vor allen Dingen des Lead-Gitarristen Henry James (Schneekluth) – hat sich das kalifornische Ensemble Robert Jon & The Wreck auch auf dem neunten Studioalbum „Red Moon Rising“ wieder ein Stück weit abgesetzt…

  • Nathaniel Rateliff & The Night Sweats – South Of Here

    Natürlich ist auch das vierte Studio-Album von Nathaniel Rateliff und seinen Night Sweats wieder auf dem legendären Stax-Label erschienen – denn dort reüssierte das Ensemble dereinst vor allen Dingen wegen seiner souligen Ausrichtung und des Einsatzes einer Bläser-Sektion. Mit dem vierten Night Sweats-Album stellte Rateliff auf Anraten des Produzenten Brad Cook seine songwriterischen Fähigkeiten –…

  • Madeleine Peyroux – Let’s Walk

    Bislang bewegte sich die Songwriterin Madeleine Peyroux in einer künstlerisch „sicheren“ Alternativ-Welt, in der es vor allen Dingen um die künstlerische Integrität und die Perfektion ihrer technischen Fähigkeiten ging. Eine klassische Storytellerin war Peyroux dabei nie – und erst mit ihren beiden Alben „Secular Hymns“ und „Anthem“ (benannt nach einem Leonard Cohen-Cover) schien sie sich…

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