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  • Bon Iver – Bon Iver

    Platte der Woche KW 24/2011 „For Emma, Long Ago“, das Debüt von Bon Iver, war ein Paradebeispiel für die Kraft der Musik, die Genregrenzen niederreißen und Prognosen für kommerzielle Erfolgschancen auf den Kopf stellen kann: Ein durchaus sperriges, karg instrumentiertes, mit Falsettgesang nicht geizendes, tief melancholisches Album eines weiteren einsamen Vollbartträgers, das auf den Connaisseur-Labels…

  • tUnE-yArDs – Whokill

    Schon im ersten Song mit dem Titel „My Country“ wird klar, dass sich bei Merrill Garbus seit ihrem Debüt „BiRd-BrAiNs“ etwas getan hat: Die durchgeknallte Songwriterin war für „Whokill“ zum ersten Mal in einem echten Tonstudio. Das hört man sofort, wenngleich die grundsätzliche Ästhetik von tUnE-yArDs‘ Musik nach wie vor Lo-Fi heißt.Die Songs jedenfalls profitieren…

  • Gang Gang Dance – Eye Contact

    Gang Gang Dance machen, was sie wollen. „Glass Jar“, der Opener des neuen und fünften Albums „Eye Contact“, wabert mal eben knapp elfeinhalb Minuten durch den Raum. Klare An- bzw. Absage erst mal. Eine Absage an den Pop, das Single-Format, die Charts und alles, was so dazugehört.Wie fast immer bei Gang Gang Dance ist das…

  • Iron And Wine – Kiss Each Other Clean

    Auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten ist der musikalische Schrat Sam Beam inzwischen auf einem Level angelangt, auf dem Kategorisierungsversuche und Vergleiche (insbesondere die nach dem letzten Werk angestellten mit Tom Waits) zwangsläufig scheitern müssen. Die einzige Konstante auf dem neuen Werk in Bezug auf die vorangegangene Historie ist etwa Beam selbst und sein nach…

  • Deerhunter – Halcyon Digest

    Platte der Woche KW 42/2010 Zum zweiten Mal veröffentlichen Deerhunter auf 4AD ein Album, zum zweiten Mal fährt die Band ein qualitativ großes Geschütz auf. Was zunächst fast schon schleierhaft und atmosphärisch unterkühlt beginnt, wird im Verlaufe des Albums aber immer klarer und wandert aus den Nebelschwaden heraus. Der Opener „Earthquake“ bietet als Einstieg aber…

  • Broken Records – Let Me Come Home

    Mit dieser zweiten CD festigt die Edinburgher Band um Jamie Sutherland ihren Ruf als schottische Arcade Fire. Nicht nur, weil Jamie ein wenig klingt wie sein kanadischer Kollege Win Butler, sondern auch, weil das Songmaterial ähnlich eklektisch daher quillt. Einen entscheidenden Unterschied gibt es freilich: Die Schotten kommen nämlich auf dem zweiten Werk weniger opulent…

  • Blonde Redhead – Penny Sparkle

    Das wahrscheinlich einzige Italo-Japanische Trio aus New York schlägt mit dem neuen Album „Penny Sparkle“ ein neues musikalisches Kapitel auf, nachdem der Vorgänger „23“ das bisherige Konzept der Band in Vollendung auf die Spitze getrieben hatte. Im Prinzip könnte man sagen, dass das Werk, das teilweise in New York und teilweise in Stockholm mit verschiedenen…

  • Ariel Pink’s Haunted Graffiti – Before Today

    Platte der Woche KW 28/2010 Als „schlicht unhörbaren Soundmüll“ bezeichnete der geschätzte Kollege Maurer noch das 2006er Album „House Arrest“ von Ariel Pink’s Haunted Graffitti. Immerhin – auch für „musikalisch erstklassig“ wurde eben jenes Album befunden. 2010 verhält es sich ähnlich, nur noch besser als schon einst: Das neue Album mit dem Titel „Before Today“…

  • Stornoway – The Beachcomber’s Windowsill

    „And I need someone to stop me from drifting“ singt Brian Briggs. So ganz falsch liegt er damit nicht, denn was verheißungsvoll startet, dümpelt nach anfänglichen Begeisterungsstürmen ganz flott wieder im Trüben. Opener „Zorbing“ und auch das nachfolgende „I Saw You Blink“ sind erfrischend anders, erfrischend kurios und, ja, erfrischend Indie. Das Riff des zweiten…

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