The Dears kommen aus Montreal, Kanada, und befinden sich damit momentan in allerbester Gesellschaft. Wie viele ihrer Landsleute auch, begreifen…
The Dears kommen aus Montreal, Kanada, und befinden sich damit momentan in allerbester Gesellschaft. Wie viele ihrer Landsleute auch, begreifen sie Musik aus einem eher kommunalen Gedanken heraus: Die Band um Songwriter Murray Lightburn besteht immerhin aus minimal sechs Personen, darunter Murrays Partnerin Natalia Yanchak, und zuweilen helfen auch Gäste aus anderen Bands wie z.B.…
Zwar kommen die Czars aus Denver, schämen sich indes nicht, hemmungslos die Tristesse Schiene zu bedienen, die ansonsten eher von englischen Acts wie z.B. den Tindersticks und Cousteau bedient wird. Das mach(t)en sie indes sehr gut. Kein Wunder, dass ausgerechnet das englische Bella Union Label diesen Act zeichnete, denn auch auf diesem Sampler, der B-Seiten…
Es hat drei Jahre gebraucht, diese CD zusammenzuschrauben. Ob sich so etwas lohnt, muss jeder selbst entscheiden. Aber man kann deutlich hören, dass sich Quentin Stoltzfus und seine Mannen sehr viel Mühe gegeben haben. Die zwischen Schrammelpop und Elektronik pendelnden Psychedelia-Pop-Tracks bieten zwischen den – bewusst simpel angelegten – Songstrukturen viel Raum für Spielereien. Nicht…
Nachdem Sara Lov und Dustin O’Halloran aus Los Angeles ihr letztes Werk noch in Italien einspielten, klingt die neue Scheibe gerade so, als sei sie in England entstanden. So richtig extrovertiert agierte das stille Duo ja noch nie, doch das neue Material ist schlicht ein Ausbund an exquisit kanalisierter, moribunder Tristesse. Irgendwelche urbanen Qualitäten, wie…
Aus der Nähe von Glasgow kommt eine weitere freudige Überraschung des Jahres in Form einer spannenden Platte. My Latest Novel sind die Brüder Chris und Gary Deveney, Laura McFarlane, Ryan King und Paul McGeachy und sie bieten auf ihrem Album „Wolves“ dem geneigten Anhänger von Kammerpop, IndiePop oder wie auch immer man schlicht großartige Musik…
Wundervoll, wenn einem Textzeilen um die Ohren wehen, die man nicht wieder vergisst. Wie bei Bikini Atoll, einem britischen Postrock-Quartett, das mit seinem zweiten Album „Liar’s Exit“ eine Faszination versprüht, der man sich selbst nach wiederholtem Hören nicht wirklich entziehen kann. „I Want To Share Your Life With Me“ singt Joe Gideon in „Bluebeard“ mit…
Platte der Woche KW 21/2005 In ihrer Heimat Australien ist ihr Slow-Motion-Pop nicht mehr wegzudenken, sogar die nationale Auszeichung „Best Alternative Release“ ging einst an die Band aus Melbourne%3B aber nein, in Europa gelten Art Of Fighting leider immer noch als Geheimtipp. Dabei war ihr Debüt „Wires“ 2001 eine so dermaßen tolle Überraschung, dass ihr…
Mit dieser Scheibe hat die mittlerweile in Seattle beheimatete Laura Veirs ihre Reise von den musikalischen Bluegrass und Folk-Wurzeln zur eigenen Identität wohl abgeschlossen. Noch auf der letzten Scheibe standen die beiden Elemente – rurale und karge Folk-Songs und beinahe dogmatische Alternative-Stücke – scheinbar unverbunden nebeneinander. Auf dem neuen Werk nun hat Laura definitiv so…
Das Bikini Atoll, so weiß man ja gemeinhin, hat nicht nur einem der interessantesten Kleidungsstücke seinen Namen gegeben, sondern ist in den 50ern obendrein sorgfältig atomisch zerbombt und unbrauchbar gemacht worden. Wenn man diesen Gedankengang auf die Musik von Joe Gidoen, dessen Brainchild die Band Bikini Atoll ist, überträgt, ist das gar keine so schlechte…