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  • Le Butcherettes – bi/MENTAL

    Ach Mensch. Wie schade. Le Butcherettes haben zwar ein gutes, eigentlich sogar ein sehr gutes neues Album gemacht. Doch irgendwie hatte man mit noch mehr gerechnet, mit einem noch wilderen, böseren, abgefuckteren Album. Sind ja schließlich Le Butcherettes, ist ja schließlich Teri Gender Bender. Das Verrückteste auf „bi/MENTAL“ ist tatsächlich die Schreibweise der Titel.Das letzte Album („A Raw Youth“)…

  • Thunder – Please Remain Seated

    Dass sich das neue Werk der seit 1989 agierenden britischen Americana-Band Thunder anhört wie ein Best-Of-Showcase, hat seinen Grund – denn es handelt sich im Prinzip um einen solchen. Die Band um Danny Bowes hat sich für dieses Projekt nämlich ältere Songs vorgenommen und in allen möglichen Stilistiken mit einem hohen Anteil akustischer Elemente neu…

  • Palisades – Erase The Pain

    Das letzte Album war verweichlichter Screamo und poppiger Post-Hardcore, ohne dass Palisades dabei Kante zeigten. Schrieben wir damals. Jetzt schreiben wir: Ganz so schlimm ist es jetzt nicht mehr. Wirklich gut ist aber auch „Erase The Pain“ nicht geworden, wieder gibt es schlimme Lieder wie das arg kitschige und lediglich pseudoharte „Fade“ oder das musikalisch…

  • Bryan Ferry And His Orchestra – Bitter Sweet

    Am 20er-Jahre-Retro-Jazz hat sich Bryan Ferry ja schon ein Mal mit seinem Orchester versucht und 2012 das instrumentale Album „The Jazz Age“ veröffentlicht. Dass sich dieser Ansatz geradezu aufdrängte, um in Spielfilmen, die sich diesem Zeitraum widmen, für adäquate Stimmung zu sorgen, wurde deutlich, als das Bryan Ferry Orchestra Musik für Baz Luhrmanns „The Great…

  • David Crosby – Here If You Listen

    Zwar hatte Altmeister David Crosby eigentlich noch nie Mühe, qualitativ hochwertige Alben auf den Markt zu werfen – aber für sein neues Werk überlegte sich Crosby wohl, ob es ihm noch mal gelingen könne, auch für ihn neue Aspekte in sein Tun einzuweben. Nicht schlecht für jemanden, der inzwischen eine 60 Jahre andauernde Laufbahn auf…

  • Boy George & Culture Club – Life

    Wie damals? Wie heute? Oder gar mit einem Blick ins Morgen? Boy George reaktivierte seinen Culture Club und entschied sich dabei für das Gestern im Heute. Ohne Blick nach vorne, ohne Experimiente, ohne musikalische Sensationen. Dafür aber mit ziemlicher Stillosigkeit.„Life“ ist das erste Album seit 1999, wurde auf der einen Seite von der Originalbesetzung Roy…

  • Tom Morello – The Atlas Underground

    Das klingt wie… so einiges. Nur nicht wie Rage Against The Mashine. Es klingt meistens nicht mal wie Morello selbst. Das liegt zum einen natürlich an der überaus prominent besetzten Gästeliste. Zum anderen aber auch daran, dass Morello, ehemals Rage Against The Mashine, Audioslave, The Nightwatchman, heute Prophets Of Rage, hier fast ganz auf Elektro…

  • Katie Melua – Ultimate Collection

    15 Jahre nach der ersten Platte darf man mal zurück blicken. Sollte man auch, das hat man sich verdient, das hat sich Katie Melua verdient. Anders als beim ersten Mal, denn schon 2008 erschien „The Katie Melua Collection“, jetzt gibt’s die „Ultimate Collection“. Was irgendwie nach einem Ende klingt, wie auch das, was Melua sagt:…

  • Tina Dico – Fastland

    Auf ihrem immerhin 11. Album sucht die Dänin Tina Dico nicht notwendigerweise nach neuen Wegen, sich musikalisch auszudrücken (was ja noch nie so wirklich in ihrer Natur gelegen hätte), sondern bemüht sich, innerhalb ihres gepflegten Songwriter-Pop-Universums und umgeben von ihren gewohnten Musikern und Weggefährten den Songs insbesondere auf rhythmischer Ebene (und mit überwiegend akustischen Mitteln)…

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