Nachdem sich Maggie Rogers unter dem Eindruck der Lobhudeleien eines Pharell Williams (und natürlich des Zuspruches der Fans) dazu hinreißen…
Nachdem sich Maggie Rogers unter dem Eindruck der Lobhudeleien eines Pharell Williams (und natürlich des Zuspruches der Fans) dazu hinreißen hatte lassen, ihre beiden letzten Major-Scheiben mehr oder minder hemmungslos in einem – zugegebenermaßen ansprechenden und intelligent geschusterten – Pop-Setting anzulegen, tritt sie mit dem nun vorliegenden, dritten Major-Werk „Don’t Forget Me“ einen Schritt zurück,…
Wir schreiben das Jahr 1988. Nirvana gibt es schon, von Grunge aber spricht noch niemand. Es ist die Zeit von Heavy Metal, Hair Metal und Bon Jovi. Queensrÿche touren mit AC/DC und Ozzy, klingen aber ganz anders. Und machen alles anders. Zum Beispiel: „Operation: Mindcrime“. Ihr drittes Album, ihr erstes Konzeptalbum. Es machte Queensrÿche zu…
Es mag ja wie ein Klischee klingen, aber es war letztlich ein Writers-Block, der Maggie Rogers zu dem machte, was sie heute ist (eine immens erfolgreiche Pop-Künstlerin nämlich). Als sie 2017 – nach einem ebensolchen Writers-Block – den Song „Alaska“ schrieb und während eines Workshops Pharell Williams vorspielte, änderte das alles, denn diese Performance ging…
Da muss man nicht lange im Kleingedruckten suchen: Die sechsfach Grammy-nominierten Gebrüder Osborne veröffentlichen auf einem der verbleibenden Nashviller Majorlabels. Ergo ist es erklärlich, dass die Jungs hierzulande der breiten Masse vollkommen unbekannt sind – auch wenn sie in den USA zu den Superstars jener Mainstream-Pop-Sorte vermarktet werden, die dort irritierenderweise als „Country-Musik“ bezeichnet wird.…
Eric Church ist ein kommerziell erfolgreicher US-Country-Star aus Nashville – und insofern hierzulande auch bei Americana-Freunden eher unbekannt. Aufgrund dessen, dass er – wie auch auf dieser Scheibe – aber nicht ausschließlich den traditionellen Männerschmerz in Steelgitarren ertränkt, sondern auch mal mit richtig sperrigen, bluesigen, funkigen und Rock-Elementen hantiert (zumindest auf den ersten drei Titeln…
Es ist gar nicht mal so erstaunlich, dass ausgerechnet die Brothers Osborne aus dem Staate Maryland in den USA als archetypische, Grammy-nominierte Country-Heroen gefeiert werden, denn es ist weniger so, als dass die selbsternannten „Nashville Erneuerer“ durch besondere Originalität glänzten, sondern durch das – zwar spielfreudig und lebendig vorgetragener – regelkonforme Abhaken aller Klischees und…
Fast 30 Jahre ist es jetzt her, dass Paul McCartney „Flowers In The Dirt“ veröffentliche, 1989 fand es den Weg in die Öffentlichkeit – und ist jetzt das nächste Album, das frisch remastert erneut veröffentlicht wird. Was dieses Album so besonders macht ist sicherlich der Fakt, dass hier nicht nur Pink-Floyd-Gitarrist David Gilmour bei einem…
Manchmal lohnt es sich, auf das Kleingedruckte zu achten: Bei dem neuen Album von Alison Krauss nach vier Jahren Wartezeit fehlt schlicht das gewohnte „Union City“. Das bedeutet also folgerichtig, dass Alison dieses ohne ihre Band einspielte und es somit ihr zweites Solo-Album nach „Forget About You“ von 1999 wurde. Insofern hat es auch nichts…
Ryan Adams als Gefangener der Liebe. So könnte man das Thema des neuen Albums des Meisters inhaltlich auslegen. Persönlich gefärbte Songs sind ja seit jeher das Markenzeichen des Mannes aus North Carolina und so wundert es nicht, dass sein neues Werk auch wieder in diese Richtung zielt. Dabei ist Adams eine bemerkenswert abwechslungsreiche und teilweise…