Wampire sind Rocky Tinder und Eric Phipps aus Portland. Schon seit 2001 machen sie gemeinsam Musik – ihr Debütalbum „Curiosity“…
Wampire sind Rocky Tinder und Eric Phipps aus Portland. Schon seit 2001 machen sie gemeinsam Musik – ihr Debütalbum „Curiosity“ erblickt trotzdem erst jetzt das Licht der Welt. Ursprünglich fungierte das Duo als Haus-Party-Band, bevor sie in die Portlander Szene rund um Bands wie Unknown Mortal Orchestra eintauchten.Jacob Portrait von eben letzterer Band ist auch…
Aoife O’Donovan hat sich – bislang aus der zweiten Reihe heraus – in den USA in Bluegrass- und Folk-Kreisen bereits eine gewisse Reputation erspielt. So gründete sie das Projekt Crooked Still – ein Bluegrass-Quintett mit Streichern – und arbeitete mit so unterschiedlichen Künstlern wie dem Klassik-Cellisten Yo-Yo Ma oder aber Alison Krauss zusammen, die den…
Eine richtige Band ist Thriftstore Masterpiece zwar nicht – wenn es aber eine wäre, dann wäre es auch gleich eine Supergroup. Denn immerhin mischen hier Frank Black, Pete Yorn und Dandy Warhols-Frontmann Courtney Taylor mit. Produziert wurde dieses Wunderwerk von Charles Norman, der zum einen seinem hier noch mitwirkenden aber zwischenzeitlich verstorbenen Bruder Larry ein…
Was soll man da groß schreiben? Dass die Platte gut ist? Dass sie sogar super ist? Weiß man, wusste man vorher. Weil hier Ian Love (Rival Schools, Cardia, Burn, Die 116) und Jonah Matranga (Far, New End Original, Onelinedrawing, Gratitude) gemeinsame Sache machen und die beiden eben nur gute Sachen machen. Und bessere. Bereits 2001…
Bekannt ist Pierre de Reeder vor allem als Bassist der Ausnahme-Indierocker Rilo Kiley. Doch auch seit das amerikanische Quartett nach dem missglückten Majorlabel-Flirt „Under The Blacklight“ aus dem Jahre 2007 alles hinwarf, ist der in Los Angeles heimische Musiker und Familienvater keinesfalls untätig gewesen. Inzwischen hat Pierre nicht nur sein feines Solo-Debüt, „The Way That…
Wenn man sich ein Album mehrmals und oft nacheinander anhören kann, ohne nur einen Song zu skippen. Und wenn man schon nach ein paar Tagen Pause dann „Mensch, ich könnt ja mal wieder“ sagt. Dann weiß man, dass es sich nicht nur um ein gutes Album handelt, sondern um ein tolles, ein besonders. Ein mögliches…
Surfin‘ USA. Die 1960er, Cayucos, San Luis Obispo County, Kalifornien. Gesurft wird in dem beschaulichen 3.000 Seelen-Ort, in der einzigen Bar werden Liebschaften gefunden, Pool gespielt und blaue Augen gehauen, fernab der von Touristen bevölkerten Küste. Eine Jukebox steht da, The Beach Boys, The Tornadoes. Dass die Jukebox heute nicht mehr da ist, stört Zach…
Wüsste man es nicht, man würde es nicht merken. Denn die sieben Jahre, die zwischen diesem und den letzten Boysetsfire-Album liegen, kann man nicht hören. Nicht spüren. Nicht mal erahnen. „The Misery Index: Notes From The Plague Years“ hätte vor sechs Monaten erscheinen können. Oder „While A Nation Sleeps“ vor sechs Jahren. So oder so:…
Schon das Cover lässt vermuten, was dahinter steckt – ein Mann, eine Frau, beide nackt sich gegenüber auf den obersten Sprossen einer Leiter, getrennt durch deren triangulären Bogen. Der Opener „Free At Dawn“ wird für das Album jene melancholische Wehmut wecken, welche die nächste 45 Minuten nie mehr ganz verschwindet und die Utopie benennt, welche…