Death, Grindcore, Math Metal, Technical Prog, aber auch Jazz – mit diesen vielversprechenden Kategorien behängt sich diese Wiesbadener Formation selbst.…
Death, Grindcore, Math Metal, Technical Prog, aber auch Jazz – mit diesen vielversprechenden Kategorien behängt sich diese Wiesbadener Formation selbst. Eigene Hörproben sammelten softe, fast floydeske Figuren mit akustischer Gitarre ein („Place Of Fear“), gefolgt vom Bloodbath-artigen Todesgurgeln plus Breaks wie von Gevatter Jarzombek für Spastic Ink bei Stücken wie „80gy“ – herrlich! „Permafrost“ und…
Polinski ist neu. Der Mann dahinter nicht. Der heißt Paul Wolinski und spielt eigentlich bei 65daysofstatic. Nun macht er nebenbei noch alleine Musik. „Es klingt ein bisschen wie ein Viertel von 65…“, sagt er selbst. „Aber auch ein bisschen anders. Denke an Synths, Klaviere, Noise und Science Fiction-Filme aus den 1980er Jahren – dann bist…
„Dreamcatcher fusionieren mal eben ganz lockerflockig Melodic-, Progressive- und Symphonic-Metal auf eine ganz eigene Art“, hatte es geheißen. Da die Promoverheißung außerdem von einem nordenglischen Sextett raunte und den Namen von Mercenary-Producer Jacob Hansen droppte, war das Teil flugs geordert. Die Band kann vermutlich weder etwas dafür, dass die Promo „Soul Freedom“ heißen will. Noch…
Mit wenig viel erreichen wollen viele. Nur wenigen gelingt dieses Kunststück allerdings so souverän und überzeugend wie Mirel Wagner. Genug der Wortspiele: Die Frau mit den äthiopisch-finnischen Wurzeln (und dem deutschen Erb-Namen) kommt tatsächlich alleine mit ihrer Stimme und ihrer akustischen Gitarre (bzw. je ein Mal E-Gitarre und Bass) zurecht. Nun ja, nicht ganz: Denn…
Der Knochige König des Nichts heißt Bram Vanparys, kommt aus Belgien, singt wie ein Skandinavier und legt mit diesem Werk sein erstes Band-Album vor (nachdem er auf dem in Benelux höchst erfolgreichen Debüt noch alles selber machte). Das Material wurde live im Studio eingespielt, nachdem die Band die Songs vorher auf Vanparys Speicher geübt hatten.…
Punkrock aus Schweden. Vom Ding her ist das schon mal interessant, das muss man keinem mehr sagen. Manches aus dem Norden ist fantastisch, wenig wirklich schlecht und einige Bands sind dann natürlich auch nur gut. So richtig nett eben und durchaus mal den einen oder anderen Durchgang wert. Wie The Baboon Show zum Beispiel.Okay, es…
Das hier ist mehr als Postrock. Mehr als ein instrumentales Atmo-Album und mehr als nur eine Band. Das ist hier ein Werk. Ein großes, schönes, imposantes Ganzes. Ziemlich großartig und ziemlich beeindruckend. Und doch nur halb fertig.Collapse Under The Empire sind zwei Kerle aus Hamburg, die es schaffen, frischen Wind in den Postrock zu bringen…
Love A legen mit „Eigentlich“ ein Debüt vor, das viel besser „Absolut“ geheißen hätte. Denn es ist absolut stark und absolut nötig. Und vielleicht eine der spannensten Platten der letzten Monate. Nein, nicht vielleicht. Absolut.Was sie hier machen lässt sich nicht so leicht beschreiben. Die Songs versprühen einen äußerst sympathischen Punkrock-Charme und klingen herrlich erdig,…
Anstrengend. Chaotisch. Schweißtreibend. Schwierig. Verwirrend. Kompliziert. Aber dabei so gut und aufregend und mitreißend und super. Das Dub Trio ist mal wieder am Start und legt sich mit uns an. Man muss es mögen, ganz ehrlich.Wie schon „Another Sound Is Dying“ ist auch „IV“ kein Dub-Album. Es ist sogar so, dass Dub hier nur eine…