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  • The Roskinski Quartett – Love And Truth And Death And Dancing

    Das Roskinski-Quartett ist nicht etwa eine Jazzcombo, sondern eine interessante Konstellation, in der sich Songwriterin Anna Roskinski und drei Musikanten der Indie-Band Godot zusammengeschlossen haben, um ein neues Genre ins Leben zu rufen, das sich Indie-Disco-Songwriting-Pop nennen könnte. Die Sache lebt von den federnden Rhythmen der Jungs auf der einen Seite und von Annas eindrücklichem…

  • Phosphorescent – Here’s To Taking It Easy

    Leicht machen es Phosphorescent aus New York wirklich niemandem. Nach einem Tribute an Willie Nelson („To Willie“) versammelte Frontmann und Motor Matthew Houck seine Mitstreiter dieses Mal für eine Tour de Force in Sachen Westcoast-Psycho-Americana-Big-Band-Party-Sound. Laute Kling-Klang-Gitarren wechseln dabei mit fast folkloristischen Momenten ab und im allgemeinen kommt die Sache tatsächlich als swingendes, alternatives Big-Band-Projekt…

  • Mintzkov – Rising Sun, Setting Sun

    Es hört sich ja merkwürdig an, wenn man behaupten wollte, dass das neue Album von Mintzkov wie eine typisch belgische Scheibe klänge – einfach weil es irgendwo keinen typisch belgischen Sound gibt. Aber irgendwo ist da doch etwas dran. Mintzkov-Frontmann Philip Bosschaerts singt zum Beispiel mit dem gleichen Zungenschlag wie Tom Barman von dEUS und…

  • Jesse Malin – Love It To Life

    Hach, das ist schön. Das SideOneDummy-Label, bekannt für einen ausgesprochen guten Geschmack und als Heimat von unter anderem The Gaslight Anthem, Chuck Ragan oder den Broadway Calls, hat sich mit Jesse Malin ein neues, überaus feines und auf diesen Seiten schon häufig gelobtes Pferdchen in den Stall geholt – das ein eben schlicht schönes Album…

  • The Wave Pictures – Susan Rode The Cyclone

    The Wave Pictures aus England scheinen mit ihren Songs alte und weit in die Ferne gerückte Zeiten wieder aufleben lassen zu wollen. Zumindest katapultiert ihre Musik den Hörer unweigerlich rückwärts, was die zeitliche Dimension angeht. Die Band hat sich dem Pop mit eingestreuten Folk-Einflüssen verschrieben und bringt das auf ihrem neuen Album „Susan Rode The…

  • Midas Fall – Eleven. Return And Revert

    Mal eben hören ist nicht. Da muss man mehr als ein Ohr riskieren, wenn Midas Fall aufspielen. Eine gutes Zeichen irgendwie. Gleichzeitig aber ist klar, dass es hier nicht immer einfach zugeht. Der Fünfer aus Edinburgh ist die nächste Band, die sich an Prog und Pop, an Epik und Bombast versucht.Was die Band besonders macht…

  • Tiny Ghosts – Another Poison Wine

    Klingt so, als hätten Bob Mould, Michael Stipe, Doug Martsch und Robert Pollard sich etwa anno 1990 mal auf ein Bier getroffen und nebenbei noch schnell eine Platte aufgenommen. Wir finden uns also mal wieder – und sicher nicht zum letzten Mal in diesem Jahr – tief in die frühen 90er zurückversetzt. Und das ist…

  • Red Sparowes – The Fear Is Excruciating, But Therein Lies The Answer

    Die Red Sparowes in Höchstform, instrumentaler Post-Irgendwas in epischer Höhe, Länge und Breite. So rund und voll, sperrig und brachial hat man sie seit ihrem Debut „At The Soundless Dawn“ nicht mehr erlebt. Während bei „Every Heart Shines Towards A Red Sun“ das Konzept besser war als die Musik, macht hier der Intellekt dem Gefühl…

  • Love Is All – Two Thousand And Ten Injuries

    Dieses ist bereits das dritte Album der Schwedischen Schrammelpop-Band Love Is All – jedoch das erste, das sie ohne Plattenvertrag (und dementsprechenden Druck) quasi für sich selbst produzierten. Erstmals nahm man auch auf analogem Equipment auf. Dabei scheinen sich Josephine Olausson und ihre Jungs aber offensichtlich übernommen. Denn während das Songmaterial durchweg okay ist –…

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