Manchen Bands geht schon nach dem zweiten Album die Puste aus, The Album Leaf passiert das nicht einmal nach zehn…
Manchen Bands geht schon nach dem zweiten Album die Puste aus, The Album Leaf passiert das nicht einmal nach zehn Jahren und einer handvoll Veröffentlichungen. Das jüngste Werk „A Chorus Of Storytellers“ strahlt über elf Songs hinweg eine gleichmäßige Ruhe und friedvolle Art aus, die mit jedem Song neu interpretiert wird, sich aber nie wiederholt.…
Keine großen Reden, kein Geschwafel – diese Platte ist der Wahnsinn. Sie begeistert von vorne bis hinten und wieder zurück, sie setzt Maßstäbe für das Jahr 2010 und No Shame sind ab sofort die neueste Lieblingsband. Basta.Die Fullsteam-Finnen mit dem Rookie-Deal spielen sich hier durch zwölf leidenschaftliche Punkrock-Hymnen, die sich zwischen Anti-Flag, Bombshell Rocks, die…
Das, was diese Scheibe von einem „echten“ Krautrock-Elaborat aus den 70ern unterscheidet, ist der Sound: So knackig und groovend konnten die Recken von damals einfach nicht agieren, weil die klangtechnischen Möglichkeiten weiland noch nicht vorhanden waren. Bleiben sich Electric Orange also musikalisch und genretechnisch treu (das Prinzip ist das „Instant Composing“, bei dem die Stücke…
Es hat ein bisschen gedauert, bis A Wilhelm Scream mal wieder mit neuem Material an den Start kommen. Ihr letztes Album „Career Suicide“ erschien bereits im Winter 2007. Nun haben sie eine neue, im eigenen Bandstudio selbst produzierte EP für uns. Und die hat alles, was man von der Band erwartet. Ihre wundervolle Punkrock /…
Wieso hat eine harte Power-Punk-Pop-Scheibe den Titel „Lauf!Lauf!“? Nun – zum einen verbergen sich hinter dem Projektnamen niemand anderes Guido Lucas und seine Mannen (neu dabei ist Sänger Ian) und zum anderen gibt es wirklich kaum einen geeigneteren Begriff, das Tempo der Scheibe zu beschreiben. Es wird – wie gesagt – Power-Pop der härteren Gangart…
Schöner Gitarren-Pop, elektronische Einflüsse, Piano-Melodien und leichter 80s Einschlag mit Synthesizern – aus all diesen Zutaten kann etwas Wunderbares entstehen. Es muss aber nicht zwingend so sein. Auf dem Tablett von Astrid Swans „Better Than Wages“ befinden sich alle Ingredienzien, nur macht sich bei der Betrachtung der Auswahl das Gefühl breit, dass eher Ziellosigkeit statt…
Was für ein Auflauf. Zwar bestehen Drag The River eigentlich aus Chad Price von All, John Snodgrass von Armchair Martian und JJ von den Nobodys, auf dieser Sammlung aber haben auch Karl Alvarez (Descendents, All, The Real McKenzies), Chad Rex und Jason Livermore (Produzent von unter andere, Good Riddance, Rise Against oder Less Than Jake)…
Joe Wenninghoff, der Bassist der Kölner Band Zeitloop, legt mit „Behind The Rainbow“ bereits das vierte Werk seines Projektes Loving The Sun vor – und erweist sich damit quasi umtriebiger als die Mutterband. Auch „Behind The Rainbow“ ist mit seinen naturbetonten Themen wieder ein klassisches Treehugger-Hippie-Album geworden (was ja nicht grundsätzlich schlecht sein muss, wie…
Bisher mussten und vor allem wollten sich Postrockbands meistens für eine Seite entscheiden: Hart oder weich. Mogwai oder Sigur Rós. Ausnahmen wie Mono, die beispielsweise orchestrale Klänge auf sich aufbauende Gitarrenexplosionen folgen lassen, sind rar gesät. Blueneck aus England verfolgen mit ihrem zweiten Album „The Fallen Host“ das Ziel, dieses Feld zu erweitern. Ähnlich wie…