Platte der Woche KW 37/2023 Vor vielen Jahren haben Ash mal gesagt: Das Album ist tot, wir machen jetzt nur…
Platte der Woche KW 37/2023 Vor vielen Jahren haben Ash mal gesagt: Das Album ist tot, wir machen jetzt nur noch Singles. Nun. Zum Glück haben sie das nicht durchgehalten. Denn heute machen sie Alben wie „Race The Night“ und genau dieses Album ist ein wahnwitzig großartiges Album! Es ist ein klassisches Ash-Album für Freunde…
Ein bisschen seltsam drauf war Mitski ja immer schon. So begann sie ihre Karriere etwa als – auch musikalisch – beinhart agierende Indie-Musikerin mit einer gewissen kreativen Naivität und einer gesunden dilettantischen Einstellung die technischen Aspekte ihres Tuns betreffend. Dann entdeckte sie die Möglichkeiten elektronischer Mittel und entwickelte einen von abenteuerlich effektiven harmonischen und melodischen…
Man kann ja nun wirklich über Kristin Hersh denken, was man will – aber tatsächlich hat sich die Gute über die Jahrzehnte mit ihren Projekten Throwing Muses und 50 Ft. Wave sowie als Solo-Künstlerin als eine der beständigsten und konsequentesten Indie-Künstlerinnen überhaupt gezeigt. Tatsächlich ist sie auch eine der vielseitigsten und produktivsten Vertreterinnen ihrer Art,…
Platte der Woche KW 35/2023 Sie existieren. Nicht so häufig, aber dennoch gibt es sie: Gänsehaut-Platten. „Everything Is Alive“ von Slowdive ist so eine. Es beginnt schon beim ersten Song, „Shanty“: Eingeleitet von Synthie-Arpeggios, die schon bald vom typischen mit Gitarren-Effekten beladenen Slowdive-Wall-of-Sound angereichert und durch den Gesang von Rachel Goswell und Neil Halstead abgerundet…
In den letzten 15 Jahren hat Singer/Songwriter M.C. Taylor mit den ausnahmslos großartigen Platten seiner Band Hiss Golden Messenger bewiesen, dass man sich nicht mit jedem Album neu erfinden muss, um außergewöhnlich zu sein. Lieber spürte der in North Carolina heimische Musiker immer wieder neue Facetten im eigentlich klar abgesteckten Americana-Universum auf und begeisterte dabei…
Huch: Die Zeiten des Glamrock sind also noch nicht vorbei? Das könnte man jedenfalls schlussfolgern, wenn man sich das Cover des neuen Albums von The Armed betrachtet und die Feinsinnigkeiten, die sich hinter der Fassade der meisten der kunstvoll inszenierten Artpop-Songs von „Perfect Saviors“ aufgrund des offensiven Retro-Sound-Designs nicht gleich erkennt und die Gastbeiträge von…
Chrystia Cabral kann wohl nicht anders: Auf jedem Album ihres Artpop-Projektes Spellling geht es in eine andere Richtung. Mit dem 2019er Album „Mazy Fly“ gab es einen unübersichtlichen Anything-Goes-Stilmix. Das Pandemie-Projekt „The Turning Wheel“ ging in Richtung „vaudevillemäßig aufgebauschter Kaffeehaus-, Musical- und eben operettenhafter Opulenz“ (so meinten wir damals). Das alles ist logischerweise jetzt auch…
Nachdem sich Becca Mancari auf ihrem dritten Album endgültig als nicht binäre Person bezeichnet, geht sie auch musikalisch einen wagemutigen Schritt nach vorne. Denn bislang galt Becca Mancari als sichere Bank in Sachen spröder, aber authentischer Indie-Pop-Songwriterei. Auf dem neuen Werk nun geht die Sache mächtig selbstbewusst in Richtung Pop. Aber nicht – wie zu…
Nachdem die Frage nach dem „wer“ im Bandnamen des Seattler All-Star-Ensembles Who Is She? bereits auf dem Debütalbum geklärt wurde (denn dabei handelt es sich um Robin Edwards (Lisa Prank), Bree Mckenna (Tacocat), und Julia Shapiro von Chastity Belt, die sich für das neue Werk noch um die Sängerin/Keyboarderin Emily Nokes (ebenfalls Tacocat) verstärkt haben),…