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  • White Rabbits – Fort Nightly

    Wieviele Bands kennt man, die zwei Drummer haben? Das kann man wohl an einer Hand abzählen, aber mit White Rabbits hat man zumindestens schon den ersten Finger oben. Die aus New York stammende Band bringt mit „Fort Nightly“ ihr Debütalbum heraus und beweist einmal mehr, dass Metropolisten Trendsetter und musikalische Globetrotter sind. Die 13 Songs…

  • Cashless – Living Between The Lines

    Was sind die Jungs poppig geworden. Spielten sie auf ihren letzten und besonders auf dem 2005er-Album „Kisses And Lies“ fantastischen Rotz / Street / Raupunk zwischen Rancid, Gluecifer und Social Distortion und hatten nur dezente Donots-Einflüsse, gehen es die bajuwarischen Cashless auf ihrem aktuellen Silberling deutlich sauberer, glatter und eben poppiger an. Aber: Nicht minder…

  • Snørd – Zähltage

    Schön, dass es nach einer langen Durststrecke wieder vermehrt spannenden deutschsprachigen Punk der unpeinlichen Sorte gibt. Noch schöner, dass das Ganze aus der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover kommt, die bislang mit den Scorpions oder Fury In The Slaughterhouse eher für das Gruselkabinett der deutschen Musikszene stand. Snørd hingegen sind jung und frisch, klingen dabei so abgeklärt…

  • Harrisons – No Fighting In The War Room

    Um es vorweg zu nehmen: Das Genre „Neo New Wave“ ist eigentlich tot, die Harrisons um Jahre zu spät oder mächtig zu früh für ein neues Revival. Dabei macht die Truppe aus dem nordenglischen Sheffield eigentlich fast alles richtig. „No Fighting In The War Room“ ist eine knackige, zuweilen großartige Platte, die alles zitiert, was…

  • Grand Archives – The Grand Archives

    Bands, die aus Seattle kommen, haben schnell das Prädikat „Möchtegern-Grunge“ aufgedruckt oder sind sonst in eine vorgepresste musikalische Schiene geschoben. Das alles nur, weil die nordamerikanische Stadt in den 90igern die Geburtsstätte bzw. Hochburg für die Holzfällerhemden-Generation war. Grand Archives kommen zwar aus Seattle, liegen musikalisch aber weit entfernt. Auch wenn sie ihr Album „The…

  • Flogging Molly – Float

    Was soll man groß über Flogging Molly schreiben? Liebt sie oder hasst sie – aber verdammt noch mal, tanzt euch die Beine kaputt und feiert mit der vermutlich immer noch besten Folkpunk-Band der Welt.„Float“ heißt das neue Album der sieben Barden und wieder mal ist es ein verdammter Tanzflächefüller geworden. Nach dem nachdenklichen, ruhigem Opener…

  • My Summer As A Salvation Soldier – Activism

    „I’m so tired of political punks, political drunks, political jerks – who don’t seem to get the way the way works, the way the world hurts, and how bad it can get.“ Das ganze zur Gitarre vorgetragen im pathetisch zittrigen Lamento des missverstandenen zornigen jungen Mannes. Das muss man sich mal vorstellen! Oder noch besser…

  • A Toys Orchestra – Technicolor Dreams

    Der Titel dieses italienischen Projektes ist ein wenig understated. Denn hier klingt nichts nach Spielzeugen. Ganz im Gegenteil: Dem Kleinorchester ist ein ganz bezauberndes, reichhaltig arrangiertes Folk-Pop-Album gelungen – nicht unerwartet mit einer leicht operettenhaften Note – dem der Name „Technicolor Dreams“ durchaus zu Gesichte steht. Produziert wurde die Scheibe umsichtig von Dustin O’Halloran (von…

  • Baumer – Were It Not For You

    Selten doofer Name, selten unterhaltsame Platte! Baumer nämlich haben mit „Were It Not For You“ eine wundervolle Tanzplatte gemacht, die ein stilles Zuhören nur schwer möglich macht. Dabei erfinden die Eyeballer kein neues Genre, sondern cross-overn sich gekonnt durch Bekanntes. In diesem Fall: Elektro-Pop, New Wave, Punk und Indie-Rock. Oder anders: The Killers treffen auf…

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